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SAISON 2021

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06.09.2021 - FC Schindler vs. TEAM Marketing – 3:2 (2:2)

Nach dem kurzfristig verschobenen Spiel vom vergangenen Mittwoch waren wir heiss auf da nächste Saisonspiel. Leider konnten wir nicht auf einen gleich grossen Kader zurückgreifen, hatten wir doch einige Ferienabwesenheiten zu beklagen. Nichtsdestotrotz waren wir gut aufgestellt und haben am Deadline-Day noch unzählige Transferversuche in die Wege geleitet. Eine kurzfristige Absage brachte noch einmal ein wenig Unruhe in den sonst so gelassenen Trainerstaff, doch Sport- und Scoutingchef Fabian konnte in der letzten Stunde des Transferfensters tatsächlich noch eine Erfolgsmeldung verzeichnen. Auch unser Neuzugang Carl hat seinen spanischen Mitbewohner mitgebracht, welcher auf die Frage seiner Position mit „ich bin schnell“ geantwortet hat; später mehr dazu.

In der Umkleidekabine wurde mal wieder die Taktiktafel hervorgeholt was ein klares Zeichen war; wir nehmen den Gegner ernst und wollen das Spiel fokussiert angehen. Der heutige Gegner war TEAM Marketing, der wohl einzige Gegner des FC Schindler gegen welchen wir eine negative Bilanz aufweisen. Umso grösser war der Wille endlich einen Sieg zu erringen.

Der Gegner hat vehement auf eine Spieldauer von 2x40 Minuten gepocht da sich die Stärke des FC Schindlers in den Schlussminuten herumgesprochen hatte. Dann gings auch schon los, bei herrlichem Fussballwetter und einem enormen Fan-Aufkommen (alle Sitzplätze waren gefüllt!).

Ausnahmsweise haben wir gut ins Spiel gefunden. Es kam noch nicht jeder Pass an wie gewünscht, doch wir haben versucht das Spiel ruhig von hinten aufzubauen und hatten das Spiel unter Kontrolle. Immer wieder konnten wir mit kombiniertem Kurzpassspiel über die Seiten einige Chancen kreieren, während es im Mittelfeld eher ein Kampf war. Kybe, Boog und Aurelinho wurde das Leben nicht einfach gemacht, umgekehrt standen sie den Gegnern ebenfalls ständig auf den Füssen. In der 15. Minute konnten wir dann verdient in Führung gehen. Nach einer Kombination auf der rechten Seite sah Luki den freilaufenden Aurelinho, welcher zwar zur Seite abgedrängt wurde aber denn Ball dennoch zur Mitte brachte, wo Timo den Ball mit der Hacke verwerten konnte. Es dauerte jedoch keine 3 Minuten bis der Gegner zum 1:1 ausgleichen konnte. Eine Kopfballverlängerung drosch der Stürmer aus spitzestem Winkel in die Maschen, ein Sonntagsschuss sondergleichen, keine Chance für unseren Keeper Casti. Doch wir liessen uns nicht beirren, spielten weiter unser Spiel und kamen zu mehreren Chancen. In der 39. Minuten dann die erneute Führung. Der eingewechselte Pablo zeigte dass er wirklich schnell ist. Mit ein wenig Glück durch einen Prellball konnte er seine Gegner abhängen und zum 2:1 einschieben. Die Freude war gross hielt jedoch diesmal noch weniger lang. Nur eine Zeigerumdrehung später konnte TEAM Marketing mit einem weiteren Distanzschuss einnetzen. Schade dass wir die Führung nicht über die Pause retten konnten. Den schwersten Stand hatte in dieser Halbzeit wohl Casti; die Defensive hatte praktisch keine Chancen zugelassen und trotzdem musste Casti zweimal hinter sich greifen ohne sein Können zu zeigen. Auch solche Spiele gibt’s.

Nachdem wir wie gewohnt die nötigen 3 Minuten Halbzeitpause genossen haben starteten wir motiviert in den zweiten Durchgang. Wir rannten an, kämpften leidenschaftlich und haben viel miteinander kommuniziert. Mit diversen Wechseln konnten wir frischen Schwung ins Spiel bringen und haben den Druck hochgehalten. Und tatsächlich konnte sich unsere Nummer 9 in der letzten Minute des Spiels durchtanken, liess sich von den Gegnern nicht aufhalten und schob zum erlösenden Siegtreffer ein.

Fazit: Wir hatten das Spiel heute sehr gut im Griff und haben wenige Chancen zugelassen. Mit einer Mann-Deckung in der Abwehr nahmen wir ein wenig mehr Risiko in Kauf, konnten dadurch dafür die Flügelpositionen entlasten und offensiver spielen lassen. Die zwei Distanzschüsse konnten nicht verhindert werden, aber wir haben gegen die robusten und hart aufspielenden Gegenspieler wenig zugelassen und trotz Grössenunterschiede viele Kopfallduelle für uns gewinnen können. Die Zuteilung bei ruhenden Bällen war sehr gut und vor allem schnell, gegen diesen Gegner darf man durchaus stolz auf diese Abwehrleistung sein.

Die Szene des Spiels will an dieser Stelle natürlich auch noch erwähnt sein. Während Ferienrückkehrer Luz durch seinen Charme einen fairen Umgang mit seiner Gegenspielerin aushandeln wollte, setzte sie kurzerhand zum Bodycheck an und liess Luz wie ein Sack Kartoffeln an sich aufprallen. Wenigstens konnte er dadurch seine anfängliche Scheu ablegen und wusste was es geschlagen hat.

Erfreulich war auch dass Captain Manu heute trotz anfänglichem Understatement die vollen 90min durchgehalten hat und unsere Abwehr dirigiert hat. Als Belohnung gabs dann von Simi unter der Dusche ein wenig „Duschbad“.

Wir werden TEAM Marketing im nachzuholenden Cupfinal 2020 und allenfalls auch noch im Endspiel 2021 begegnen, doch nun konzentrieren wir uns auf unser nächstes Spiel gegen den FC Kantonsspital. Dieser hat letzte Woche gegen TEAM Marketing ein 2:2 errungen und ist sicherlich nicht zu unterschätzen. Dennoch haben wir heute unser Trauma überwunden und sind für jeden Gegner bereit!

Einer für alle, alle für Einen, FC Schindler - GO!!

 

23.08.2021 - FC Schindler vs. FC Interplay – 5:3 (2:2) *

Aufgrund der wenigen angetretenen Teams in diesem Jahr und dem Umstand, dass Corona nach wie vor ein grosses Thema ist, einigten sich die Teams darauf, dass die diesjährige Saison lediglich als Cup stattfinden wird. 

Nach langem Warten konnten wir unseren ersten Ernstkampf gegen den allseits geschätzten FC Interplay starten. Genügend Spieler aufzutreiben war für dieses Spiel kein Problem, wobei ein paar ältere Semester bereits vor dem Spiel mit Blessuren zu kämpfen hatten. In der Kabine wurde die Mannschaft nochmals eingeschworen und klar gemacht, dass der FC Schindler als Einheit auftreten und zusammen kämpfen muss. Gesagt ge…, Halt Stopp. Drei Minuten gespielt und schon musste sich unser Torhüter Casti nach hinten bücken, um den Ball aus dem eigenen Netz zu fischen – 0:1. Ein rasches Gegentor ist aber noch lange kein Grund um zu verzweifeln. Auch nach diesem Tor spielten wir unser Spiel, welches Phasenweise jedoch sehr hektisch und etwas unorganisiert schien. Von Minute zu Minute hatten wir mehr Zugriff aufs Spiel und konnten somit durch zwei tolle Tore in Führung gehen. Eine starke Antwort auf das rasche Gegentor. Jedoch hielt auch diese Führung nicht allzu lange, weshalb es zur Halbzeit 2:2 Unentschieden stand. In der Pause schien keiner so richtig zufrieden mit der eigenen Leistung. Zu hektisch war das Ganze, zu wenig energisch gingen wir in die Zweikämpfe und zu wenige Meter wurde gelaufen. All dies galt es zu ändern in Halbzeit Nummer zwei. Während dem Pausentee wurde kurz darüber nachgedacht auf eine vierer-Abwehr umzustellen, da unsere Verteidiger während den ersten 45 Minuten nur mit Verschieben und Laufen beschäftigt waren und sehr oft die Flügel als Unterstützung beiziehen mussten. Dieser Plan wurde jedoch rasch verworfen, was sich noch auszahlen sollte.

Der Start in die zweite Halbzeit gelang uns nach Mass. Nach wenigen Minuten führten wir erneut mit einem Tor Abstand. Die gesamte Mannschaft schien wieder mehr an den Sieg zu glauben und diesen auch mehr zu wollen. Diese Einstellung zahlte sich bald aus, indem wir unsere Führung mit einem 4:2 ausbauen konnten. Alles geritzt also? Natürlich nicht. Ein 4:2 ist ein gefährliches Resultat, was wir leider am eigenen Leib erfahren mussten. Ein unnötiges Gegentor zum 4:3 und schon kam die alte Hektik wieder zum Vorschein. Auch der Gegner schien wieder erwacht und führte seine Angriffe über die im Vergleich zur letzten Saison ca. 40kg leichteren Stürmer ungehindert fort. Kurz vor dem Abpfiff wurde dem FC Interplay noch ein Freistoss aus aussichtsreicher Position zugesprochen. Sogar der in jedem Spiel brillierende Torhüter Dario stürmte nach vorne, um doch noch den Ausgleich erzielen zu können. Die Fans des FC Interplay starteten bereits mit den Jubelgesängen, doch dann... Freistoss, Kopfball, Gewusel im Strafraum, Beine und Hände die gegen fremde Körper schlagen, wildes Gebrüll, ein Befreiungsschlag und dann… ja dann stehen da ja noch zwei. Der nach einer Blitzheilung erneut eingewechselte Boog und der weit vorne stehende Simi stürmten über das gesamte Feld auf das freistehende Tor. Edeltechniker Boog liess sich nicht beirren und erzielte gekonnt und äusserst locker den definitiven Siegtreffer zum 5:3 Schlussstand. Eine wahre Befreiung, da kurz darauf der Schlusspfiff ertönte. 

Ein erster Sieg dank einer guten kämpferischen Mannschaftsleistung, unserem souveränen Torhüter Casti, dem ruhigen und kampfstarken Captain Römi, dank lauffreudigen Flügeln, einem überall anzutreffenden Boog und dank vielen tollen Einzelaktionen von unterschiedlichsten Spielern. Startorjäger Michi glänzte erneut mit zwei Toren und auch Boog, Manu und Simi konnten einen Treffer zum Sieg beisteuern. 

Es ist noch lange nicht alles so wie es sein sollte aber auf einem solchen Sieg kann man aufbauen! Die Vorfreude auf das nächste Spiel ist definitiv da. Am 01.09.2021 geht es gegen den Erzrivalen FC First Soiree um viel Ehre, Stolz und natürlich wichtige Punkte.

 

*Für die Chronologie und den Wahrheitsgehalt dieses Berichts kann der Schreibende, aufgrund beginnender Demenz, keine Garantie übernehmen 

 

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SAISON 2020

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12.10.2020 — Cup-Halbfinale - FC Schindler vs. FC First Soiree United — 1:1 (8:7 n.P.)

Etwas mehr als einen Monat nach dem verlorenen Gruppenspiel gegen den FC First Soiree stand heute im Cup-Halbfinale die Revanche an. Obwohl der FC Schindler stets Mühe bekundet mit dem Kunstrasen auf der Allmend, waren wir heute hochmotiviert und gewillt, dieses Spiel zu gewinnen und damit abermals in den Cupfinal einzuziehen. Zu unserem grossen Glück konnte das Team auch heute wieder auf die Unterstützung von Torwart Roger zählen (mehr dazu später).

Mit 14 Spielern angereist starteten wir besser als auch schon in die Partie. Jedoch wurde bald sichtbar, dass der Kunstrasen wohl nie unser Freund werden wird. Die Abstimmung und der Kampf stimmten von Anfang an, jedoch hinderte dies den Gegner nicht daran mit einem Weitschuss überraschend in Führung zu gehen. Wie von den Trainern gefordert liessen wir uns von diesem Gegentor aber in keinster Weise aus der Ruhe bringen und spielten unser Spiel weiter. So ging es auch nicht lange und wir kamen zu einem Freistoss aus halbrechter Position. Fäbu Boog nahm Anlauf, sah Altstürmer Simi, flankte wunderbar in dessen Lauf und so stand es bereits wieder 1:1. Simi konnte den Ball mit seinen langen Füssen gerade noch so gegen die Laufrichtung des Torwarts ablenken. Dieser Ausgleich war sicherlich verdient. Kurz nach diesem Tor kam es zwischen Chregu und Simi zu einem unglücklichen Zusammenstoss, welchen Simi für den Rest des Spiels ausser Gefecht setzte. Der Fussballgott schien uns heute nicht wohlwollend zur Seite zu stehen, denn neben Simi verletzten sich auch Andy, Manu und Luki. Luki liess es sich jedoch nicht nehmen und spielte auch mit Kopfschmerzen zu Ende.

Zur Halbzeit stand es somit 1:1 und das Spiel schien vollkommen offen. Trotz hochmotivierten Spielern gelang es uns nach dem Seitenwechsel nicht so richtig ins Spiel zu kommen. Zu wenig hartnäckig, zu hektisch und zu viel Mühe mit dem Kunstrasen waren die Gründe dafür. Während wir knapp 11 fitte Spieler auf dem Feld hatten konnte unser Gegner nach Belieben mit zahlreichen Einwechslungen Schwung ins Spiel bringen und deren Energiereserven wieder auftanken. Einige Male durften wir uns bei unserem Torwart Roger bedanken, welcher uns mit seinen Paraden den Kopf aus der Schlinge zog. Nach einigen Positions-Umstellungen gelang uns in den letzten 10 Minuten des Spiels wieder mehr produktives. Jedoch kam dieser Aufschwung zu spät und es kam nach 90 Minuten zum Penaltyschiessen.

Viele Spieler gab es nicht, die sich vordrängten. Noel übernahm jedoch sogleich die Verantwortung und trat als Erster an. In den letzten Spielen glänzte er nämlich als Penaltyschütze. Ein erster Schuss, eine erste Parade und ein erster verschossener Penalty. Fing ja gut an… Der Gegner ging sogleich mit 1:0 in Führung. Was folgte war an Spannung kaum zu überbieten. Römi, Fäbe und Luz versenkten ihre Penaltys souverän. Da in der Zwischenzeit Roger einen Penalty heldenhaft halten konnte, war es beim entscheidenden fünften Penalty wieder ausgeglichen. Jetzt trat Timo an und… ja? Nein! Der Torwart hielt und somit stand FS schon mit eineinhalb Beinen im Finale. Als fünfter Schütze der Gegner trat die allseits unbeliebte und unfaire Nr. 9 an. Nach einem Wortgefecht mit Roger, welcher noch eine Rechnung mit diesem offen hatte, schoss dieser 9er den Ball tatsächlich und äusserst kläglich neben das Tor! Welch eine Genugtuung. Nächste Chance für uns. Stürmer Michi kam als sechster Schütze zum Zug und auch er verschoss leider. Beim Lattenschiessen hätte dieser Penalty 10 von 10 Punkten gegeben. Erneut war FS sozusagen schon weiter. Der Gegner trat an und… ja unglaublich! Auch diesen Penalty konnte Roger halten!! Wieder waren wir zurück. Die weiteren Schützen versenkten alle souverän. René K., Chregu, Boog und zu guter letzt auch noch Luki, welcher sich kaum mehr auf den Beinen halten konnte. Da auch die Gegner stets trafen kam nun der 10 Schütze von FS um Zug. Dieser lief an und Roger hielt auch diesen Penalty! Sein dritter gehaltener Elfmeter. Der Einzug ins Finale war somit gesichert und beim FC Schindler brachen alle Dämme. Spätestens mit dieser Parade hat sich Roger beim FC Schindler den Heldenstatus gesichert und wurde sogleich von den jubelnden Spielern auf den Schultern über das Feld getragen. Gemäss zahlreichen Medienberichten ist die Verpflichtung der neuen Nr. 1 nur noch eine Frage der Zeit.

Vergessen waren all die schlechten Momente aus dem Spiel und auch die verschossenen Penaltys waren kein Thema mehr. Der Einzug ins Finale war Tatsache und auch das Feiern liessen wir uns nicht nehmen. Ein unglaubliches Spiel mit dem besten Ende, das man sich hätte vorstellen können.

Dieses Spiel hat uns wiedermal gezeigt wie wichtig jeder einzelne Spieler ist. Sei es auf der Bank oder auf dem Platz. Wir gewinnen nur gemeinsam! Gratulation an jeden Einzelnen – ihr habt das toll gemacht! Gratulation an Roger, Noel, Römi, Chregu, Luz, Luki, Boog, Manu, René K., Andy, Michi, Timo, Fäbe und Simi zum Einzug in den Cupfinal!!

Am kommenden Samstag, 17.10.2020, 16:00 Uhr, startet auf der Allmend der Cupfinal. Wir hoffen auf viele Fans und werden alles dafür geben, den Titel das vierte Mal in Folge nach Perlen bringen zu dürfen! Auf geht`s!

 

 

24.09.2020 - FC Schindler vs. FC Kantonsspital – 5:1 (2:0)

Das letzte Gruppenspiel stand an, gegen einen Gegner mit welchem man noch nicht allzu viele Duelle bestritten hatte. Wir wollten so oder so 3 Punkte einfahren, ohne irgendwelche Szenarien errechnen zu müssen. Bei anfänglichem Regen hatten wir einen starken 16-Mann-Kader beisammen. Als Torhüter konnten wir heute auf Roger setzen, welcher uns mit seinem Auftreten enorme Sicherheit gab. In der Innenverteidigung hat uns Marco verstärkt, welcher mit seiner Spielweise an die vermisste Lässigkeit von Luca erinnerte. Eine starke Startelf und 5 Topspieler auf der Bank, es konnte fast nur gut gehen.

Wir starteten wie so oft etwas hektisch ins Spiel, mittels Kampf haben wir den Vorteil auf unsere Seite ziehen können. Während die gegnerische Offensive von unserer Hintermannschaft praktisch gänzlich abgemeldet wurde, kamen wir vorne zu einigen aussichtsreichen Angriffen. Leider konnten wir diese im letzten Drittel des Feldes oftmals nicht sauber zu Ende spielen. So musste einer der zahlreichen Flügelrushes von Laufwunder Fabian G. her, seine scharfe Flanke lenkte der Torhüter des Gegners ins eigene Tor. Ein Deja-vu, ist dies doch mittlerweile seine Spezialität geworden. Unsere wirbligen Offensivspieler konnten immer wieder zahlreiche Freistösse herausholen, und so kam es dann auch dass Fabian B. seine Freistosskünste präsentieren durfte. Ein weiterer Freistosstreffer von ihm führte uns zum Pausenresultat von 2:0. Wie gesagt sind wir grundsätzlich souverän gestanden, hinten nichts zugelassen und vorne 2 Tore geschossen. Trotzdem wussten wir, dass das Spiel noch nicht gelaufen war und wir auch mal ein Tor aus dem Spiel heraus produzieren sollten.

Der Gegner nahm ein paar Positionswechsel vor innerhalb seiner Reihen, wodurch das Spiel ein wenig ausgeglichener wurde. Dennoch haben wir dank einer starken Teamleistung immer wieder Nadelstiche setzen und auch 2 weitere Tore schiessen können. Nach einem weitergeleiteten Ball von René S. liess Simi mit einem seiner oft (zu oft?) gezeigten Haken im 16er die beiden Innenverteidiger stehen und versenkte den Ball in den Maschen. Auch wenn der Ball gut und gerne dabei hätte hängen bleiben können, so war es eine grandiose Aktion! Kurz darauf lancierte Michi mit einem Heber René K. welcher alleine aufs Tor zulaufen konnte. Trotz Turban verwertete er diese Gelegenheit eiskalt. Wir sind froh, dass René K. nicht gröber verletzt war, hatte ihn doch sein Gegenspieler ohne Rücksicht auf Verluste per Kopfstoss niedergestreckt. Die Platzwunde konnte von unseren Teamärzten jedoch anscheinend gut versorgt werden.

Der Schiedsrichter schenkte dann dem FC Kantonsspital trotzdem noch einen Treffer. Marco hatte sich aufgrund eines Krampfes im Strafraum vor den Ball hingelegt und damit den Schussversuch regulär geblockt, ein fragwürdiger Penalty-Entscheid. Abgesehen von den wieder einmal vergessenen Karten pfiff der Schiedsrichter jedoch sehr souverän und liess auch den Vorteil stets laufen. Umso schöner, dass Timo kurz vor Schluss nach einer herrlichen Vorlage von René K. dann noch den 5. Treffer des Abends markieren konnte, sodass wir immerhin auf den Gegentreffer noch eine Reaktion zeigen konnten.

Zum Schluss will ich noch anmerken, dass nicht nur die Offensive ihre Tore gemacht haben, sondern auch die Defensive insbesondere die gegnerische Nr. 9 grösstenteils komplett abgemeldet hat.

Mit Platz 3 spielen wir nun im Halbfinale gegen unseren Erzrivalen FC First Soiree United und wollen unbedingt in den Final!

 

 

 

14.09.2020 - FC Schindler vs. FC ALSO 5:2 (2:1)

Nach einer starken Leistung im letzten Spiel, in welchem wir uns in den letzten 3 Spielminuten noch die Butter vom Brot nehmen liessen, war die Ausgangslage sowas von klar: Nur ein Sieg bringt uns näher ans unser wichtiges Zwischenziel - den Einzug ins Cup-Halbfinale. Trotz einigen Hürden für das Trainer-Team (kurzfristige Spieler-Absagen und die Notwendigkeit die Linien des Spielfeldes neu zu ziehen) konnten wir auf ein breites und schlagkräftiges Kader zurückgreifen. Ein grosses Dankeschön geht hier auch an unseren spontan eingesprungenen Torwart Köbi, welcher sich blendend ins Team einfügte und die Hintermannschaft dirigierte. Mittelfeld-Diesel-Motor Manu gab nach 2 Wochen Elektro-Behandlung seiner Beinmuskulatur sowie einem Multi-Pack an Sport-Massagen sein Comeback - ein medizinisches Wunder! Zudem durften wir Nicolas nach längerer Zeit wieder einmal im Kader begrüssen (Knabenschiessen in Zürich sei Dank!).
Zum Spiel: Wir versuchten von Beginn weg konsequent in die Zweikämpfe zu gehen und den Gegner kein gepflegtes Passspiel aufziehen zu lassen. So gelang es uns immer wieder, Bälle im Mittelfeld zu erobern und dann schnell umzuschalten. Auch lange Bälle und unser Flügelspiel brachten den Gegner immer wieder in defensive Nöte. Doch noch wollte kein Tor fallen. Etwas später zeigte sich, dass Simi sich langsam aber sicher wieder auf dem Level seiner 30-Tore-Saisons befindet, mit einem wunderbar strammen Schuss platzierte er den Ball im hohen Eck - eine verdiente 1-0 Führung. Nach weiteren hochkarätigen Chancen war das 2-0 dann die logische Folge. Kurz vor der Pause zeigte sich dann aber eine Schwäche des FC Schindler in der aktuellen Spielzeit: späte Gegentore. Nach dem wir etwas tief standen, verkürzte der Gegner mit dem Pausenpfiff zum 2-1.
Durch Verletzungen von Gabi und Marius (Gute Besserung an der Stelle!!!) mussten wir etwas umstellen. So rückte beispielsweise Luki auf den Flügel, wo er vor Jahren seine Karriere begonnen hatte. Er zeigte in der zweiten Halbzeit, dass er noch nichts von seiner Schnelligkeit und Wendigkeit eingebüsst hat. Einer seiner grandiosen Solo-Läufe brachte ihn bis direkt vor den gegnerischen Torwart... doch dann... naja, der Ball landete jedenfalls neben dem Tor. Seine Leistung hätte definitiv ein Tor verdient gehabt. Grundsätzlich übernahm ALSO in der zweiten Halbzeit vermehrt das Spieldiktat und wir standen etwas defensiver. Doch spätestens mit dem herrlichen Freistosstreffer von Fabian B. und dem 3-1, gelang es uns wieder, Ruhe ins Spiel zu bringen. Die Rückkehrer Nicolas und Manu konnten sich danach auch noch mit sehenswerten Toren in die Torschützenliste einreihen. So führten wir komfortabel 5-1. Dass danach kurz vor Schluss unser Schlussmann Köbi noch einen Ball fallen liess, welcher der Gegner zum 5-2 verwertete, spielte keine Rolle mehr. Toller Einsatz von allen, wichtiger Sieg! So soll es weitergehen! Hopp FC Schindler!

 

09.09.2020 — FC Schindler vs. FC First Soirée United — 2:3 (1:1)

Im dritten Cupspiel war klar, was das Ziel war. An die gute Leistung von letzter Woche anknüpfen und drei Punkte holen. Leider mussten wir auf sehr viele Spieler verzichten, die verletzungsbedingt oder ferienhalber abwesend waren. Somit starteten wir mit lediglich einem Auswechselspieler auf der Bank in dieses Spiel.

Der Start verlief erwartungsgemäss eher hektisch und sehr kampfbetont. Wir konnten den Ball zwar gut in den eigenen Reihen halten, kamen aber zu wenigen Chancen vor dem gegnerischen Tor. Der Gegner spielte mit viel Druck und kam so in der 30 Minute zu einem ersten Tor (0:1). Davon liessen wir uns jedoch in keinster Weise verunsichern, denn zu diesem Zeitpunkt hatten wir das Spiel eigentlich im Griff. Wie vom Trainer Simi S. verlangt, war jeder einzelne im Kopf bereit und gewillt diesen Match zu gewinnen! So kam es, dass wir in der 36 Minute einen Freistoss aus aussichtsreicher Position zugesprochen bekamen. Fabian B. schnappte sich das Leder und dreschte dieses zum Ausgleich in die Maschen. Ein mehr als verdienter Ausgleichstreffer.

Trotz vielen Absenzen, einem neuen Innenverteidiger (Kevin K.) und vielen ungewohnten Positionen (Gabi - Verteidiger, René S. - Aussenläufer, Simi - Mittelfeld) konnten wir unser Spiel spielen und hielten absolut mit. In der zweiten Halbzeit kamen Lukas O. und Marius M. hinzu, welche sich sogleich gut ins Team einfügten. Jetzt hatten wir das Spiel und den Gegner auch absolut im Griff und kamen zu vielen Chancen. In der 60 Minute konnte unser Stürmer Michi O. eine dieser Chancen zur verdienten Führung verwandeln (2:1). Danach drückten wir und wollten unbedingt das 3:1 erzielen, was uns leider nicht gelang. Langsam aber sicher schwanden die Kräfte und der Gegner kam wieder vermehrt zu Chancen. In der 90 Minute dann der grosse Schock. Nach einem grossen Durcheinander im Strafraum landete der Ball zwischen geschätzten acht Beinen hindurch in unserem Tor. Dieser Treffer schien uns derart geschockt zu haben, dass direkt nach Wiederanpfiff ein Ball auf der Seite unnötig verloren ging, die Verteidigung nicht mehr zurück eilen vermochte und tatsächlich noch das unverdiente und sehr schmeichelhaft 2:3 für den Gegner fiel. 

Diesen Abend so zu beenden, nach einer so grossartigen Teamleistung, ist unendlich bitter. Wir hätten mehr verdient gehabt (was uns auch einige unparteiische Zuschauer bestätigten). Wie auch immer. Die Leistung und vor allem die Einstellung waren herausragend! An einem anderen Tag bringen wir diesen Sieg über die Zeit aber es hat nicht sollen sein an diesem Abend.

Wir lassen uns davon nicht herunterziehen und werden am nächsten Montag in alter Frische einen neuen Anlauf nehmen mit! Der FC Schindler ist noch immer aufgestanden nach Niederlagen und das werden wir auch jetzt wieder tun. 

ALLE FÜR EINEN UND EINER FÜR ALLE!

 

 

31.08.2020 FC Schindler – FC Interplay 5:1 (1:1)

Neues Spiel, neuer Versuch. Das Wetter vor dem Spiel meinte es jedoch nicht gut mit uns. Petrus öffnete seine Tore aber das sollte uns egal sein, denn wir wollten heute in erster Linie mehr Tore als der Gegner erzielen. Auch heute durften wir wieder auf Torhüter Emmanuel C. zählen, mussten aber auf einige verletzte, gesperrte und abwesende Spieler verzichten.

Der Start verlief äusserst nervös, mit vielen Fehlpässen und zu hektischem Spiel. In der 8. Minute beging dann ein Gegner, nach einer Hereingabe von Luz N., ein doppeltes Handspiel, was einen Penaltypfiff nach sich zog. Manuel P. (Name der Redaktion bekannt) trat selbstsicher an und… na was wohl…? Nein! Doch nicht. Er setzte den Ball flach rechts am Tor vorbei. Eine kleines Malheur, das auch den besten passieren kann. Nach dieser ausgelassenen Chance steigerten wir uns jedoch merklich und kamen bereits eine Minute später zu einer weiteren Chance. Timo B. konnte jedoch nicht einnetzen, nachdem er alleine auf den Torhüter lossprinten konnte. In den folgenden Minuten gab es Chancen im Minutentakt für den FC Schindler. In der 15 Minute war es Fabian B. mit einem Schuss aus 25 Metern, den der Torhüter knapp vor der Linie halten konnte hat. In der 18 Minute war Michi O. mit einem starken Abschluss, welcher jedoch ebenfalls nicht seinen Platz im Tor fand. Aber wie sagt man so schön: Wer sie vorne nicht macht, bekommt sie hinten. Auch heute traf dieses Sprichwort leider wieder zu. In der 20 Minute kam aus dem nichts das 0:1. Dem Gegner wurde zu viel Platz gewährt und dies wusste er sogleich auszunutzen.

Ein herber Rückschlag! Aufgeben? Kein Thema. Bereits zwei Minuten später eine erneute Gross-Chance durch Sturmtank Michi O., welcher mit links abschliessen konnte. Nur mit einer Glanzparade konnte der Torhüter diesen Ball noch retten. Weiter geht`s. In der 30 Minute rannte Timo B. über den halben Platz dem Ball hinterher, machte Druck und kam schlussendlich irgendwie zum Ball. An der Strafraumgrenze drehte er sich um den Gegner und erzielte das so wichtige 1:1 in absoluter Torjägermanier. Mit diesem Resultat ging es dann auch in die Pause.

Nach der Halbzeitanalyse wussten wir wo es gehapert hat und was anders gemacht werden mussten. In den ersten 20 Minuten nach dem Pausentee konnten wir das alles jedoch noch nicht umsetzen, bis zur 68 Minute. Timo B. kämpfte sich in den Strafraum, wo er unglaublich dumm von seinem Gegenspieler gefällt wurde. Zweiter Penalty für uns und die Chance zum wichtigen Führungstreffer. Dieses Mal lief Noel L. an und versenkte den Penalty, wie bereits im letzten Spiel, hoch oben im Tor zum 2:1. An dieser Stelle sei die Anmerkung erlaubt, dass er nicht mehr viel höher zielen sollte! Dieses Tor war die Wende im Spiel. Der Kampf war zurück, die schlauen Pässe waren wieder da und vor allem der Wille zu siegen wurde offensichtlich. In der 70 Minute schloss Timo B. nach einer flachen Hereingabe von Fabian G. ab, wurde jedoch erneut vom Torhüter enttäuscht. Drei Minuten später setzte Fabian B. einen Freistoss auf den Kopf des kleinsten Spielers auf dem Feld (Luki O.). Dieser stieg am höchsten, die Fans auf der Tribüne jubelten bereits aber der Ball landete dann doch neben dem Tor. Eine weitere Minute später tankte sich Fabian G. wiederholt auf der rechten Seite durch, erhörte den Ruf von Dario K. und flankte den Ball hoch auf eben diesen. Dario K. nahm den Ball an und versenkte in, wie zu seinen besten Zeiten, wunderbar im weiten Eck zum 3:1. Nun hatten wir das Spiel vollkommen unter Kontrolle. In der 80 Minute tankte sich Fabian B. in den Strafraum und wurde dabei regelwidrig gestoppt. Penalty Nummer Drei und auch Penaltyschütze Nummer Drei. Timo B. lief an und versenkte den Ball souverän zum 4:1. Vier Minuten später war es gleich nochmals Timo B., welcher aus einem Gewusel heraus voll draufhielt und damit die definitive Entscheidung herbeiführte. 5:1. Danach spielten wir die letzten Minuten herunter und müssen uns noch bei unserem Torhüter Emmanuel C. bedanken, welcher in der 89 Minute mit einer riesigen Parade einen weiteren Gegentreffer verhinderte.

Spiel vorbei, drei Punkte auf dem Konto und ein Lächeln auf dem Gesicht eines jeden Spielers. Es war nicht alles perfekt und zeitweise gaben wir die Kontrolle ab aber im Kopf stimmte es. Die zweite Halbzeit war genauso, wie wir uns das vorstellen. Trotz Positionsumstellungen und weiteren Verletzungen, hat jeder einzelne Spieler seinen Job herausragend erledigt. Der Kampf, der Siegeswille und der Teamspirit waren da.

Herzliche Gratulation zu diesem wichtigen Sieg! Weiter geht`s am Mittwoch, 09.09.2020, 20:00 Uhr auf der Allmend gegen First Soirèe.

 

 

24.08.2020 FC Schindler - TEAM Marketing 2:4 (0:1) 

Die Vorfreude auf das erste Saisonspiel im Corona-Jahr war bei jedem einzelnen zu Spüren. Bereits beim Umziehen auf dem Platz war spürbar, dass hier jeder Bock auf Fussball hat. Insgesamt 17 Spieler fanden den Weg auf den Beat Brügger Platz in Perlen. Dies stellte das Trainer-Trio vor die Frage, wer denn nun von Beginn an spielen darf. Luki O. wurde sogleich aus der Start11 gestrichen. Seinen Platz durfte Gabi Luu im Mittelfeld einnehmen.
Bei seiner obligaten Ansprache vor dem Spiel heizte Trainer Simi S. dem Team nochmals ein und warnte sie vor dem Spiel-/ und körperlich starken TEAM Marketing. Die Motivation, welche er an diesem Abend in sich trug, sollte ihm später noch zum Verhängnis werden.
Der Start ins Spiel gelang dem FC Schindler ganz gut. Schon kurz nach dem Anpfiff verzeichnete der FC Schindler eine erste Grosschance. Die Spieler standen zu Beginn sehr gut und setzten den Gegner so richtig unter Druck. Nach ein paar Minuten zog der Schiedsrichter mit einigen Entscheiden bereits den Unmut beider Teams auf sich, was im Spiel immer klarer erkennbar wurde. Mit jeder Minute wurde es ruppiger und lauter auf dem Platz. Nach 19 Minuten war es dann leider soweit und der Gegner konnte ein erstes Mal einnetzen. Der FC Schindler war nicht 100% bereit und dann ging es schnell. In der 30 Minute war Fäbe wohl etwas übermotiviert und erwies seinem Team mit einem unüberlegten und gefährlichen Tackling von hinten einen Bärendienst. Dieses Foul führte zu einer Rudelbildung, in welcher sich Simi zu einer unnötigen Aktion hinreissen liess und seinen Gegner schubste. Dies goutierte der Schiedsrichter nicht und zückte die gelbe Karte. Als Simi S. den Schiedsrichter fragte, ob dies denn nun sein Ernst sei, dachte dieser wohl, dass dafür eine zweite gelbe und somit eine gelb-rote Karte der richtige Weg sei, das Spiel wieder in den Griff zu bekommen. Damit schwächte Simi S. sein Team und büsste für seine Übermotivation an diesem Abend. Bis zur Pause ging nichts mehr, ausser, dass der FC Schindler stark weiterkämpfte und sich im Spiel hielt.
Nach dem Pausentee startete TEAM Marketing besser und erzielte sogleich das unnötige 0:2 nach einer Standard-Situation. Ein äusserst schlechter Start in die zweite Halbzeit mit einem Mann weniger. Obwohl jeder einzelne Spieler alles gab, konnte TEAM Marketing in der 52. Minute durch einen Penalty auf 3:0 erhöhen. Dieses Resultat war anhand der Spielanteile und der Chancen deutlich zu hoch. Das dachte sich auch Manu, welcher in der 60. Minute per Freistoss unter der Mauer durch, zum 1:3 verkürzte. Trotz der vielen Wechsel, die nun anstanden, war kein Qualitätsabriss spürbar, denn die Einwechselspieler zeigten Einsatz und trauten sich auch was zu. Genau das, was vor dem Spiel durch die Trainer gefordert wurde. Weiter ging es mit unzähligen gelben Karten und einer weiteren gelb-roten, diesmal jedoch für den Gegner. Diese Karte wurde allerdings erst nach freundlichem Hinweis von Captain Römi ausgesprochen. Sonst wäre unbemerkt geblieben, dass der Spieler bereits verwarnt war. Dies einfach als kleine Nebengeschichte des Abends. Somit spielten nun lediglich noch 20 Spieler gegeneinander und der FC Schindler durfte wieder hoffen. Die Hoffnung wurde jedoch zerstört als unser Torhüter Emmanuel C. und Luca sich nach einem gegnerischen Abschluss nicht einig wurden und der Ball zum 1:4 ins Tor rollte.
Spiel vorbei? Denkste! Weitere sehr gute Chancen folgten und auch der Anschlusstreffer zum 2:4. Fäbu B. dribbelte sich in den Strafraum und liess sich äusserst geschickt fallen, was den Schiedsrichter zu einem „Kompensations-Penalty“ verleiten liess. Unser Abwehrhühne Noel L. trat mit grossem Selbstbewusstsein an und versenkte den Penalty sicher zum 2:4 ins hohe Eck.
Leider war das auch bereits das Schlussresultat. Der Schiedsrichter liess dann nach ursprünglichem Abpfiff in der 83. Minute doch noch die volle Zeit spielen, was aber am Resultat aber leider nichts mehr änderte.
Wir nehmen aus diesem Spiel mit, dass man nicht mit dem Schiri diskutieren sollte, dass wir im ersten Spiel trotz allem eine sehr gute Leistung gezeigt haben, dass wir weiterhin auf Titelkurs sind und vor allem, dass Fussball spielen mit diesem tollen Team einfach geil ist!!
Aufstehen, Krone richten, weitermachen!

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SAISON 2019

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28.10.2019 - FC Schindler vs. FC Steinhausen - 4:4 (2:3)

Die Ausgangslage vor dem letzten Saisonspiel war klar und simpel. Nur Punkte können den Druck auf den letzten verbliebenen Konkurrenten um den Meisterpokal aufrechterhalten. Der Gegner aus Steinhausen ist aber für seine Spielstärke bekannt und wir wussten deshalb, dass uns ein schwieriges Spiel auf einem ungewohnten Terrain (Kunstrasen der allerersten Generation) bevorsteht. Leider konnten wir in diesem wichtigen Spiel nicht wie gewohnt auf einen breiten Kader zurückgreifen. Zum Glück half uns hier unser ehemaliger Spielertrainer, Abwehrchef ausser Dienst und aktueller Doktorand Dejan wieder einmal aus der Patsche. Extra aus Zürich angereist, bildete er zusammen mit Noel und Fabian eine aus der Not geborene Dreierkette. Trainer Simi schwor uns nochmals auf diese Partie ein und motivierte uns noch ein letztes Mal diese Saison alles zu geben. Die kühlen Temperaturen und der nervige Nieselregen sollten uns nicht die Laune verderben. Trainer Simi opferte sich und lief auf der für ihn ungewohnten Position im zentralen Mittelfeld auf, wo er mit viel Einsatz voranging und versuchte sein Team mitzureissen. Wir starteten jedoch mit Mühe in die Partie und hatten grosse Probleme den aufspringenden Ball auf dem Kunstrasen zu kontrollieren. Mit einem der ersten schnellvorgetragenen Angriffe lancierte Rene K. Aussenverteidiger Fabian mustergültig und dieser schlenzte den Ball zur Führung ins Tor. Die Hoffnung war nun gross, dass wir mit dieser Führung im Rücken, das Spiel an uns reissen würden. Doch weit gefehlt, 30 Sekunden später glich Steinhausen mittels Freistoss in den Winkel aus. Ein herber Dämpfer und damit nicht genug, immer öfter schaffte es der Gegner die Löcher im Mittelfeld und der Abwehr auszunutzen. Deshalb war das 1-2 die logische Folge. Doch wir zeigten Moral und nach einem Eckball krönte Dejan sein Comeback mit einem Willens-Tor. Danach tauchte auch Gabi alleine vor dem Torwart auf, konnte jedoch nicht zur 3-2 Führung verwandeln. So kam, es wie es kommen muss, der Gegner spielte sich ein weiteres Mal gekonnt durch und ging mit einer 3-2 Führung in die Pause.

Überzeugt, dass wir dieses Spiel mit einer Leistungssteigerung noch drehen können, starteten wir gut in die zweite Halbzeit. Doch nach einer ersten Angriffswelle, verlieren wir den Ball im Spielaufbau und der Gegner spielt schnell in die Tiefe und erhöht auf 4-2. Nun war der Weg zu einem möglichen Punktgewinn weit. Doch wir gaben nicht auf und setzten alles auf eine Karte. Gabi spekulierte gut auf einen gegnerischen Rückpass und brachte mit dem 3-4 wieder die Hoffnung zurück. Nach 81 Minuten dann die Erlösung, Timo verlängert einen langen Ball per Kopf und Fabian setzt zum Sprint an, lässt den letzten Abwehrspieler aussteigen und trifft zum Ausgleich. Nun stellte sich die Frage: Weiterhin auf Sieg spielen oder versuchen den Punkt mitzunehmen? Jedenfalls brachen hektische Schlussminuten an, in welchen viele Spieler nicht mehr mit Positionstreue glänzten. Eine letzte heikle Szene gab es noch: Nach einem langen Ball wird Noel vom gegnerischen Stürmer in Torwart Casti gedrückt. Im Chaos des darauffolgenden Zusammenpralls kullert der Ball über die Torlinie. Nach Konsultation des Video-Materials und Absprache mit den Beteiligten, wurde der Treffer für Steinhausen jedoch nicht gegeben. So endete ein turbulentes Spiel mit einem gerechten 4-4 Unentschieden. Es war sicherlich nicht unsere beste Saisonleistung. Doch wir haben Moral gezeigt und einen 2-4 Rückstand gegen einen guten Gegner noch wettgemacht.

Mit diesem Unentschieden erkämpften wir uns den ersten Platz in der Tabelle. Unser einziger Konkurrent FC ALSO hat jedoch noch ein Spiel weniger gespielt. Bleibt also abzuwarten, ob wir auch dieses Jahr wieder zwei Pokale in die Höhe stemmen dürfen. Am 08.11.19 wissen wir mehr.

Wie es Trainer Simi nach dem Spiel sagte: Es war eine tolle Saison mit vielen Höhepunkten. Der FC Schindler war ein richtiges Team, welches zusammen kämpfte und immer alles gab. Wir haben so einigen Gegnern die Hosen heruntergelassen und gezeigt wer in dieser Liga das Sagen hat. Es hat Spass gemacht und wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr. Einer für alle, alle für einen – FC Schindler GO!

 

03.10.2019 - FC Schindler vs. FC Interplay - 5:0 (3:0)

Liebe Freunde des FC Schindler, gestern Abend stand das vorletzte Meisterschaftsspiel dieser Saison an. Gegner war der FC Interplay – ein Gegner, welcher sich in den letzten Jahren jeweils immer in der Spitzengruppe halten konnte und oftmals im Titelgeschäft mitgemischt hatte. Die Ausgangslage war klar – nur ein Sieg kann die Meisterträume des FC Schindler am Leben erhalten. Zudem war da noch eine Rechnung zu begleichen, da das Hinspiel gegen diesen Gegner unnötigerweise mit 2-3 verloren gegangen war.

Da unser Reporter vor Ort sich zuerst im Stadion geirrt hatte und stattdessen ins Berner Stade de Suisse gereist war, kam er erst sehr knapp vor Spielbeginn in der Beat Brügger Arena an. Deshalb kann leider nicht viel zur taktischen Ausrichtung und der Motivationsrede des Trainers vor dem Spiel berichtet werden. Steigen wir also ein ins Spiel:

Der FC Interplay füllte (wie eigentlich immer) seinen Gästefansektor vollständig aus, was dem Spiel trotz winterlichen Temperaturen einen wunderbaren Rahmen gab. (Kleiner Hinweis hier – Wie viele langjährige Fans des FC Schindler richtig vermutet hatten, spielte heute der südländische Fabinho Junior erstmals wieder mit Handschuhen.)

Der Start ins Spiel verlief sehr umkämpft, Interplay war sehr bemüht gleich Druck auf unsere Verteidigung auszuüben. Doch die Dreierabwehr um den neo-Ehemann und Trainingsweltmeister Luca hielt dem ersten Ansturm stand und so gelang es uns mittels aufsässigem Zweikampfverhalten und geschickten Pässen in die Tiefe immer besser das Spiel in die Hälfte des Gegners zu verlagern. So war es dann die logische Folge, dass nach rund 11 Minuten Simi auf Pass von Michi das Skore eröffnen konnte. Keine 3 Zeigerumdrehungen später wurde Rene K. wunderbar mittels langem Ball aus der Abwehr lanciert und schockte den Gegner mit dem 2-0. Nun hatten wir beinahe Chancen im Minutentakt. Nach einem Eckball von Fäbu Boog stieg unser Riese Römi am höchsten und netzte zum 3-0 ein. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild, der FC Interplay versuchte dagegenzuhalten doch irgendwie waren wir heute einfach besser. Nach einem weiteren Eckball bedrängte Noel seinen Gegenspieler und verängstigte diesen so sehr, dass er wunderbar per Direktabnahme ins nahe Eck traf – ein schönes Eigentor. Noel meinte nach dem Spiel zum Reporter, dass dieser doch bitte seine zwei Torbeteiligungen erwähnen solle, da dies doch sehr aussergewöhnlich für unseren Kämpfer in der Abwehr ist. Diesem Wunsch komme ich an dieser Stelle gerne nach. Auch möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass unser Mittelfeldterrier Luki wieder 23 von 23 Kopfballduellen gewann und 96 von 97 Zweikämpfen für sich entscheiden konnte. Für mich ist er dieses Jahr ein heisser Anwärter auf den Ballon d’Or.

Immer wieder wurden auch die Flügelspieler wunderbar eingesetzt und nach einigen erfolglosen Abschlüssen schaffte es Fäbu G. nach Traumpass von Fäbu Boog dann doch noch sein Trauma zu besiegen und seinen Jugend-Kollegen im gegnerischen Tor zu bezwingen. Es stand 5-0. Bei diesem Resultat blieb es dann auch. Zum wiederholten Mal setzen wir uns mit unserem Lieblingsresultat von 5:0 durch; wichtig dabei ist schlussendlich aber nur dass wir vorne einige Tore geschossen und hinten die 0 gehalten haben. Diese Null haben wir oftmals auch unserem Schlussmann Casti zu verdanken, der auch in diesem Spiel mit halb abgefrorenen Fingern immer dann souverän und stilsicher zur Stelle war, wenn es ihn gebraucht hatte. Zum Schluss konnten wir es uns gar noch leisten, unserem Captain für die Ewigkeit, Andy, einen Sonderabgang zu gönnen. Es wird bereits gemunkelt, dass Andy sich für das Traineramt 2020 beworben hat, um seine Fähigkeiten künftig als Stammspieler im Sturm präsentieren zu können.

Eine unglaublich souveräne Team-Leistung – jeder Spieler leistete Top-Arbeit. Es war ein Vergnügen an diesem Abend ein Teil der FC Schindler Family zu sein. Jetzt erholen wir uns und steigen genau mit der gleichen Leidenschaft dann ins letzte Meisterschaftsspiel gegen den FC Steinhausen. Hopp FC Schindler.

 

30.09.2019 – FC Schindler vs. FC First Soiree - 5:0 (4:0)

An diesem letzten Septembertag im 2019 stand das drittletzte Meisterschaftsspiel an. Der Gegner hiess, wie zwei Wochen zuvor, FC First Soiree. Nach dem Cupsieg kann der FC Schindler auch dieses Jahr wieder auf das Double hoffen. Jedoch ist dies nur möglich, wenn die verbleibenden drei Spiele gewonnen werden und der letzte Mitkonkurrent FC Also Punkte liegen lässt. Doch lassen wir die Rechnerei. Der FC Schindler muss gewinnen, Punkt.

Mit einer neu formierten Abwehr, bestehend aus Fäbe, Gandi und Captain Andy als Innenverteidiger starteten wir ins Spiel. Trainer Simi forderte wie immer einen Blitzstart mit vollem Einsatz. Gesagt, getan. Bereits nach zwei Minuten konnten wir eine Grosschance aufweisen und schon nach vier Minuten stand es 1:0 für die Schindler Böys aus Ebikon. Luz, der schönste auf dem Platz, zeigte dem Trainer sogleich, dass er auf das richtige Pferd gesetzt hatte. Keine Zehn Minuten später legte Luz noch einen drauf und versenkte einen weiteren Ball sicher im Tor des Gegners. Die Nummer 10 machte seinem Namen alle Ehre. Bereits waren wieder die Schimpftiraden der sogenannten „Betreuer“ an der Seitenlinie des Gegners zu hören. Diese nützten alle nichts, denn eine Minute später, man staune, stand es bereits 3:0 für den FC Schindler. Diesmal konnte Simi den gegnerischen Torwart mit einem satten Schuss in die weite Ecke bezwingen. Blitzstart wie aus dem Bilderbuch.

Naturgemäss flachte das Spiel ab der 30 Minute leicht ab, jedoch kam der Gegner in der gesamten ersten Halbzeit nur zu einer guten Chance. Diese machte unser Super-Goalie Casti jedoch sogleich zunichte. Ein grosses Lob an dieser Stelle an unsere Abwehr, inkl. dem Mittelfeld, welches sich nicht zu schade war die paar Extrameter nach hinten zu machen. Römi, Luki, René K., Luz und Boog bildeten das wichtige Herzstück an diesem Abend. Weiter im Text. Trotz leichtem Abbau gelang dem FC Schindler noch vor der Pause ein weiterer Treffer. Diesmal war es unser Mittelfeldkünstler Booginho welcher das Runde ins Eckige spedierte. Pausenstand 4:0.

In der Pause konnte war die Stimmung zurecht locker und positiv, jedoch warnte Trainer Simi davor, zu früh nachzulassen. Die zweite Halbzeit ist kurz erzählt. Der FC Schindler arbeitete souverän, spielte schlau, verwaltete den Vorsprung und… Halt. Was heisst hier verwalten?! Die beiden René’s im Team hatten da noch etwas Kleines vorbereitet. Flanke auf René S., wuchtiger Kopfball in Richtung Tor, Abpraller, Tor René K.. So geht das! Der Siegtreffer in der 70 Minute war auch einer der letzten Höhepunkte. Casti konnte zwischenzeitlich noch einmal zeigen was er so drauf hat. Bei einem Angriff des Gegners stürmte dieser aus seinem Tor und warf sich in den Ball als wäre es ein Eimer voll Bier. Mit diesem lobenswerten Einsatz konnte er die einzige Chance des FC First Soiree zunichtemachen.

Ein weiteres Spiel, ein weiterer Sieg, eine weitere tolle Mannschaftsleistung! Gratulation zum Sieg! Weiter geht’s am 03.10.2019 beim letzten Heimspiel gegen den FC Interplay. Wir wissen was gefordert ist… 3 diskussionslose Punkte.

 

14.09.2019 - FC Schindler vs. FC First Soiree - 5:0 (2:0)

Mitte September steht jeweils das Highlight der Saison an – Der Firmenfussball-Cupfinal auf dem Fussballplatz Mooshüsli in Emmen. Das einzige Spiel der Saison, welches am Weekend stattfindet und dementsprechend jeweils viele Zuschauer anlockt. Die Ausgangslage dieses Jahr besonders speziell: Einerseits hatten wir die Möglichkeit zum dritten Mal in Serie den Pokal in die Höhe zu stemmen. Auf der anderen Seite hiess der Gegner genau gleich wie im Cupfinal letztes Jahr First Soiree. Der Gegner war nach der letztjährigen unglücklichen Cupfinal-Niederlage im Elfmeterschiessen und dem im Oktober ebenfalls verlorenen Meisterschaftsendspiel sicherlich bis in die Zehenspitzen motiviert uns heute endlich wieder zu bezwingen. Diese Tatsache sah man auch daran, dass First Soiree bereits eine Stunde vor Spielbeginn umgezogen das Spielfeld betrat.

Wir hingegen blieben unseren Prinzipien treu und beschnupperten eine Stunde vor Spielbeginn den Stoffrasen in ziviler Kleidung bevor wir uns für die Matchvorbereitung in die Garderobe zurückzogen. Dort machten uns Trainer Simi und Leithase Chregu mit Worten und Bildern von vergangenen Titeln heiss.

Das Spiel begann bei einer erdrückenden Trockenheit auf dem Platz eher gemächlich. Beide Mannschaften tasteten sich gegenseitig ins Spiel und kämpften mit dem sehr speziellen Platz, auf welchem die Bälle sehr hoch absprangen. Nach 15-Minuten ein erster Schock für uns, Aussenverteidiger Chregu verletzte sich am Fussgelenk und musste das Spielfeld verlassen. Trotz grossem Einsatz von uns, gelang es uns nicht wirklich gute Torchancen herauszukombinieren. Doch dann der Moment, welcher das Spiel in die richtigen Bahnen zu lenken vermochte – Einwurf Römi und Nici Stocker schliesst wunderbar per Seitfallzieher ab und der Ball verschwindet wunderbar im weiten Eck. 1-0 für uns durch diesen Genie-Streich. Dieses Tor gab uns sichtlich Auftrieb, auch wenn danach aus dem Spiel heraus nicht viel Torgefahr resultierte. Doch kurz vor der Pause zirkelte Manu einen Freistoss aus zentraler Position ins Netz, nachdem er sich zuvor durch taktisches Anschiessen der Mauer die Freistossposition eigens zurecht gelegt hatte. Mit 2-0 ging es zum Pausentee.

Das 2-0 war ein trügerisches Resultat, es war klar, dass bei einem schnellen Gegentreffer First Soiree wieder an den Sieg glauben würde. Umso mehr wollten wir nicht verwalten, sondern weiterhin aktiv das nächste Tor anpeilen. Doch kurz nach der Pause eine Schrecksekunde, ein gegnerischer Stürmer taucht alleine vor Casti auf. Doch dieser fängt den Ball mirakulös ab und lässt keinen Abpraller zu – Weltklasseparade!

Kurz danach kann Timo auf 3-0 erhöhen, nun war beim Gegner spürbar die Luft draussen und First Soiree warf verzweifelt und kopflos alles nach vorne. Endlich fanden wir nun etwas mehr Räume vor und konnten 1-2 schöne Angriffe lancieren. Simi erhöhte mittels eines wunderbaren Drehschusses mit links auf 4-0 und dann kam der Höhepunkt des Nachmittags: Joelinho, der eigentlich für seine Tunnellos bekannt ist, kommt im Strafraum an den Ball und überlupft seinen Gegenspieler gleich 3 Mal – so etwas habe ich in einem Ernstkampf noch nie gesehen. Aus dem danach resultierenden Gewühle kann Timo dann nochmals reüssieren und sein zweites Tor des Tages erzielen. Mit 5-0 endet dann auch dieser Cupfinal da Casti nochmals hervorragend im direkten Duell gegen den anstürmenden Gegenspieler herausstürmt. Eine extrem abgeklärte und solidarische Leistung des gesamten Teams, natürlich auch mit dem Glück im richtigen Moment die ersten Tore geschossen zu haben. Auch wenn einige von uns nicht an ihre spielerischen Topleistungen der letzten Spiele anknüpfen konnten, war dies ein Sieg des Willens und des Teamgeistes. Wenn es jemandem nicht läuft, springt immer ein anderer für ihn in die Bresche. Weiter so Jungs, kämpfen und siegen wir weiter und holen uns dann hoffentlich auch noch den Meistertitel. Es macht so viel Spass mit euch auf dem Platz zu stehen!

 

05.09.2019 – FC Schindler vs. FC Swiss Steel – 12:1 (4:0)

Nach zuletzt zwei aufeinanderfolgenden Partien gegen den FC ALSO war es an der Zeit, wieder einmal gegen einen anderen Gegner aufzulaufen, um neue Freundschaften zu schliessen. Unser einstiger Erzrivale war zu Gast in Perlen und wir waren heiss auf ein Spiel, welches bei mittlerweile ungewohnt kühlen Temperaturen stattfand.

Die Ansage vor dem Spiel war jedoch dieselbe geblieben; dieses Spiel müssen wir gewinnen, um weiterhin vom Double träumen zu können. Trotz einigen namhaften Absenzen konnten wir auf einen starken, eingespielten 14-Mann-Kader zurückgreifen. Unsere anfänglichen Sorgen, dass wir zu dünn besetzt sind, verflogen dann sehr schnell als der FC Swiss Steel mit 12 Spielern das Feld betrat. Diese Szene spielte sich gefühlt 15 Minuten vor Spielbeginn ab, wahrscheinlich hatte der Gegner abgewartet bis auch das letzte Flutlicht noch funktionieren wird.

Kurz zur Aufstellung; Manu musste heute den abwesenden Luca als Abwehrchef vertreten, mit Noel und Chregu als Aussenverteidiger. Die Mittelfeldzentrale bildeten Römi und René K., welcher heute zum ersten Mal seine Position offiziell offensiv interpretieren durfte. Abgesichert wurden sie wie gewohnt von Luki, auf den Flügelpositionen befanden sich Schönling Luz sowie (der ebenfalls sehr schöne) Fäbe G., welcher sich nach dem letzten Spiel für diese Position aufgedrängt hatte. Vorne begannen Michi und Timo als Stürmer, während Simi, Gabi und René S. als Auswechselspieler draussen bereitstanden.

Zum Spiel; wir liessen uns von Anfang an durch die nervöse, ungenaue Spielweise des Gegners anstecken und konnten wenig Ruhe ins Spiel bringen. Vielleicht war es deshalb umso wichtiger, dass Luki durch einen Weitschuss unter die Latte nach rund 5 Minuten das Spiel in die richtige Bahnen lenken konnte. Daraufhin wurde das Spiel nicht wirklich ruhiger, jedoch konnten wir diese Unruhe nutzen und zwei weitere Treffer durch Timo und Römi (per Penalty) erzielen. Der Spielstand von 3:0 nach gut 20 Minuten war enorm wichtig, da wir in den vergangenen Partien gegen den FC Swiss Steel jeweils viele Torchancen ausliessen und die Spiele lange Zeit umkämpft waren.

Kurz vor der Pause gelang uns dann immerhin noch der erste wirklich schöne Spielzug des Abends. Mit einem weiten, hohen Ball (gechippt, wie von stark vermissten Miche stets gepredigt) lancierte Luki Fäbe G. über die Aussenbahn, welcher mustergültig seine Meter durchzog und mit einem scharfen Querpass Simi bediente, welcher nur noch einzuschieben brauchte.

Nach der Pause konnten sich noch diverse weitere Spieler in die Torschützenliste eintragen, zu viele um alle zu erwähnen. Dennoch möchte ich es nicht unterlassen, drei Szenen hervorzuheben.

Szene 1: Da unsere direkten Freistösse in letzter Zeit wenig Wirkung zeigten, liess sich Luki zu einer Freistossvariante hinreissen. Schnell ausgeführt mit einem flachen Pass zwischen den Verteidigern hindurch zu Fäbe G., welcher souverän in die lange Ecke verwandelte. Es zeigt, dass wir nicht immer die schönsten Weitschusstore erzielen müssen, oftmals gibt es einen viel einfacheren Weg. Mit René K. haben wir den grössten Befürworter solcher schnell ausgeführten Freistösse in unseren Reihen.

Szene 2: Leider mussten wir einen Gegentreffer hinnehmen, welcher heute definitiv nicht nötig gewesen wäre. Es war einer der seltenen Bälle, welcher der Abwehr im wahrsten Sinne des Wortes „durchgerutscht“ ist, sodass der gegnerische Stürmer allein aufs Tor zulaufen und mit einem satten Schuss den Ehrentreffer (wobei dieses Wort fast zu hoch gegriffen ist) erzielen konnte.

Szene 3: Auch wenn es noch Diskussionen gibt, ob ein mit der Hand gespielter Ball als Vorlage gewertet werden kann, werden wir mit Freude den Assist von Noel notieren. Ein schnell ausgeführter Einwurf in den Lauf von Luz, welcher seinen Gegenspieler aussteigen liess und den Torwart im langen Eck bezwang, führte auch in diesem Spiel wieder für eine Torbeteiligung unseres ehemaligen Defensiv-Haudegens und heutigen Abwehrhünen.

Das heutige Spiel hat gezeigt, dass wir unsere Eckbälle noch verbessern müssen, sodass wir auch durch diese Standardsituationen gefährlicher werden können. Wir müssen in der Lage sein, bei einem zähen Spiel auch mal durch eine Standardsituation für Gefahr zu sorgen.

Gut hingegen war unser Verhalten auf dem Platz. Trotz sehr sehr fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen (über die Fehleinwürfe sprechen wir erst gar nicht) und gegnerischen Provokationen haben wir als Team die nötige Ruhe bewahrt und uns weiterhin auf uns und unser Spiel konzentriert.

Damit ist alles gesagt. Es war sicherlich kein Gradmesser für die kommenden Spiele, bei welchen dann auch Manu gerne wieder aktiv mitspielen möchte. Dennoch müssen wir den Schwung mitnehmen und bereits am kommenden Montag gegen den FC Steinhausen die nächsten drei Punkte einfahren. Wir hoffen auf einen breiten Kader und sind voller Zuversicht.

FC Schindler, GO!

 

26.08.2019 FC Schindler vs. FC ALSO - 3:1 (2:0)

 

Drei Tage nach einem überragenden Cupauftritt und einem 13-1 Sieg gegen den FC ALSO standen wir heute bereits wieder demselben Gegner gegenüber. Eine delikate Angelegenheit, denn der FC ALSO trat bis in die Zehenspitzen motiviert zu dieser Revanche-Partie in der Meisterschaft an. Zudem fehlten uns heute mit Captain Andy, Abwehrchef Luca, den Mittelfeldmotoren Manu und Nici Stocker, sowie Knipser Michi, Flügelflitzer Gabi und Trickser Kybe einige sehr verdiente Spieler. Andererseits kehrten mit Chregu, Joel und Luz auch wieder Spieler in den Kader zurück, so dass wir mit einem soliden 15-Mann-Kader ins Spiel steigen konnten. Uns war klar, dass heute eine weitere Topleistung nötig sein wird, um den starken Gegner zu bezwingen. Coach Simi schwor uns vor dem Spiel ein und erläuterte nochmals, wie wichtig das Spiel ist, um im Kampf um die Meisterschaft nicht vorzeitig die Segel streichen zu müssen. Spätestens als dann bei der Spielerkontrolle der Schiedsrichter die Barca-Stulpen von Luz beanstandete, war klar, dass der Unparteiische ebenfalls sehr motiviert ins Spiel steigen würde.

 

Nach verlorener Platzwahl spielten wir in der ersten Halbzeit gegen die tiefstehende Sonne. Wir schafften es gleich zu Beginn, Ruhe ins Spiel zu bringen und den Ball laufen zu lassen. Bald folgten erste Torchancen und viele Standards. Aber damit wir in Führung gehen konnten brauchte es einen Energieanfall von Rene K., welcher sich in den Strafraum dribbelte und dort gelegt wurde. Penalty – Simi verwandelte gewohnt souverän. Mit der Führung im Rücken wurden wir stärker und so konnte nach Vorlage von Rene K, Flügelflitzer Heini im zweiten Anlauf reüssieren und zum 2-0 erhöhen. Dank der unglaublichen Laufleistung von Captain Römi und der einmal mehr überragenden Zweikampfbilanz von Luki konnten wir danach das Spiel kontrollieren. Mit dem Resultat von 2-0 ging es dann auch in die Pause.

 

Erwähnenswertes Detail zur Halbzeit: Fäbu G. schaffte es als Aussenverteidiger im gegnerischen Strafraum mit seinem allerersten Foul eine gelbe Karte zu bekommen. Da auch danach jeder Kontakt (egal ob Ball oder nicht) gegen ihn gepfiffen wurde, war er stark gelb-rot gefährdet. Vielleicht war es deshalb mehr die Angst vor einer roten Karte, die Trainer Simi danach bewog, Fäbe aus der Verteidigung zu nehmen und auf den Flügel zu platzieren.
Kurz danach kam es zu einer kuriosen Szene – zwei ALSO-Spieler prallen in unserem Strafraum ineinander, der Schiedsrichter entscheidet (trotz anderer Einschätzung von VAR Caroline) auf Elfmeter. Casti, unser Hexer, hält den Ball. Doch Chregu soll zu schnell in den Sechzehner gelaufen sein… Der Penalty wird wiederholt – eine Rarität im Firmenfussball. Damit hat sich der Unparteiische auch einen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert. Im zweiten Anlauf kann ALSO zum 2-1 verkürzen. Eine hektische Schlussphase brach an. Fäbe wurde oftmals mit tollen Bällen aus dem Mittelfeld gefüttert und fühlte sich zu Dribblings berufen. Da er jedoch 3 Mal den Moment für den Abschluss verpasste, stand es weiterhin nur 2-1. Die Spieler auf der Bank waren am Verzweifeln. In der 80 Minute dann die Erlösung – aus halblinker Position zirkelt Fäbe den Ball doch noch ins rechte hohe Eck mittels «Spitzgugen-Aussenrist» wie Luz feststellte. Naja – wenn sogar das Raubein solche Tore schiesst, dann kann es nur an seinen neuen Känguru-Leder-Schuhen liegen!

 

Zusammenfassend kann man sagen – Auch wenn das spielerisch nicht mehr das gleiche Level war wie am Freitag, war es doch wieder eine hervorragende Teamleistung. Weiter so FC Schindler, mit solchen Leistungen ist die Meisterschaft noch zu holen!

23.08.2019 – Cup-Halbfinale - FC Schindler vs. FC ALSO – 13:1 (7:0)

Das erste Spiel nach der langen Sommerpause sollte sogleich ein wichtiges werden. Das Cup-Halbfinale stand vor der Tür und als Cupsieger 2018 wollen wir dieses Jahr unbedingt den Titel verteidigen. Dazu musste jedoch der FC ALSO bezwungen werden.

Bereits im letzten Jahr war dies unser Halbfinal-Gegner, nach einem umkämpften 2:2 ging es ins Penaltyschiessen, welches wir mit viel Dusel zu unseren Gunsten entscheiden konnten. Das Duell in der diesjährigen Hinrunde der Meisterschaft konnte der FC ALSO jedoch verdient mit 4:2 für sich entscheiden.

Da auch das Trainerteam um die Stärke des Gegners wusste, wurde bereits in der Kabine kräftig eingeheizt. Mit einem überragenden 18-Mann-Kader konnten wir praktisch aus dem Vollen schöpfen, was uns auch erlaubte, durch häufigeres Wechseln Vollgas zu geben.

Wir waren heiss auf die Partie und zeigten das von Anfang an. Nach gerade mal 35 Sekunden schlug es im gegnerischen Kasten bereits das erste Mal ein. Mit einem explosionsartigen Pressing konnten wir dem Gegner nach eigenem Anspiel den Ball abluchsen und Stocker kannte daraufhin kein Erbarmen. Der FC ALSO war sichtlich geschockt, wohl auch die gefühlt 85 mitgereisten Fans. Was unser Team in den ersten 45 Minuten zeigte war seit sehr langer Zeit das Beste was die FC-Schindler-Fans zu sehen bekamen. Ein Torhüter welcher die nötige Sicherheit ausstrahlte, eine Defensive welche stilsicher wie eh und je war, ein Mittelfeld welches kompakt stand, Flügel mit Tempoanfällen und eiskalte Stürmer. Der Gegner wurde regelrecht überrollt, bei jedem Ballkontakt wurden sie von bis zu 3 Spielern gestört. So überraschend wie der Pausenstand von 7:0 war, so verdient war er auch.

Trotz diversen Pausenansprachen haben wir tatsächlich umgehend nach Wiederanpfiff ein Gegentor erhalten. Auch wenn es durch mehrere Abpraller glücklich zustande kam war es irgendwie typisch für den FC Schindler. Danach konnten wir uns jedoch wieder sammeln und legten nochmals ein Feuerwerk hin. Beim Schlussstand von 13:1 hat sich gefühlt jeder einzelne in die Torschützenliste eingereiht.

Es müsste wohl tief in den Geschichtsbüchern gewälzt werden, um herauszufinden wann ein Cup-Halbfinale zuletzt derart klar ausfiel.

An dieser Stelle muss erwähnt sein, dass der Gegner durchaus gut Fussball spielen konnte und auch sehr starke Einzelspieler in seinen Reihen hatte. Das Spiel hätte an einem anderen Tag in eine ganz andere Richtung laufen können. Doch nicht an diesem Tage, nicht gegen diesen Teamspirit und diese Power welche wir auf den Platz gebracht haben.

Wir dürfen und nun zurecht auf den kommenden Cupfinal gegen den FC First Soiree United freuen und sind heiss darauf, die Trophäe erneut in die Höhe zu stemmen.

Zuerst müssen wir uns jedoch bereits am Montag wieder zu 100% konzentrieren, wenn es im ersten Meisterschaftsspiel der Rückrunde gleich erneut gegen den FC ALSO gehen wird. Der Gegner wird sicherlich topmotiviert sein und auf eine Revanche brennen.

 

 

 

FC Schindler vs. FC Interplay - 2:3 (1:3)

 

FC Schindler vs. FC Schindler 2 - 3:1 

 

27.06.2019 – FC Schindler vs. FC ALSO – 2:4 (1:3)

Das nächste Meisterschaftsspiel bei hitzigen 30 Grad Stand an, bereits beim Einwärmen suchte man verzweifelt nach einem „kühlen“ Flecken Schatten. Wir konnten auf einen starken Kader zurückgreifen mit insgesamt 4 Auswechselspieler, auch Dejan zeigte sich erneut im Trikot des FC Schindler. Einziges Problem war, dass unser Starkeeper (und vor allem einziger Keeper im Kader) fehlte und unsere verzweifelten Versuche mittels kurzfristigem Scouting reihenweise gescheitert sind. Fäbe G. war mehr als gewillt, diesen Posten zu übernehmen und in Manuel-Neuer-Manier auch als letzter Mann aktiv mitzuspielen. Nach Absprache zwischen Interims-Coach Luki und FC-Schindler-Urgestein Noel hat sich dieser in den Dienst der Mannschaft gestellt und sich das Trikot mit der Nr. 1 übergezogen.

Da wir bisher nur ein einziges Spiel gegen den FC ALSO gespielt hatten wussten wir wenig über unseren Gegner, der damalige Cup-Halbfinal war jedoch ein zäher Fight welcher erst im Penaltyschiessen entschieden werden konnte. Wir wussten, dass wir heute Vollgas geben müssen, wenn wir mit einem positiven Resultat den Platz verlassen wollten. Und so gestalteten sich die ersten Minuten des Spiels als regelrechten Schlagabtausch. Beide Teams konnten offensiv ein paar Angriffe lancieren und die gegnerischen Hintermannschaften das eine oder andere Mal ins Zittern bringen. Bereits in der 5. Minute konnten wir nach einem schönen Vorstoss über die linke Angriffsseite den Führungstreffer erzielen. Nach mehreren Stationen war es dann Römi, welcher mit einem wuchtigen Abschluss sein Comeback nach Rippenverletzung eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Der Gegner steckte jedoch nicht auf und konnte in der 15. Minute nach einem Eckball mittels einem gelungenen Kopfball den Ausgleich erzielen. In der Folge gingen uns die Ideen aus. Der Gegner stellte die Räume sehr stark zu. Es war kein aggressives Pressing auf unsere Verteidigung, der erste Pass aus der Defensive heraus wurde uns jedoch extrem schwer gemacht. Erstmals seit mehreren Spielen kam unsere Laufbereitschaft ins Stocken. Noch vor der Pause konnte der Gegner mittels zwei weiteren Standards einen Zwei-Tore-Vorsprung herausholen, was mit einem Casti im Tor wohl auch nicht so einfach möglich gewesen wäre. An dieser Stelle sei gesagt, dass dies kein Vorwurf an unseren Ersatztorhüter ist, welcher natürlich ins kalte Wasser geworfen wurde. Diese Bälle hätten gar nicht erst aufs Tor kommen dürfen.

Nach der Pause flachte das Spiel beidseitig extrem ab. Beiden Teams gelangen keine Kombinationen mehr, viele Ballverluste und Fouls nahmen dem Spiel die Geschwindigkeit. Mittels diversen Wechseln (teils verletzungsbedingt) haben wir versucht, neuen Schwung ins Spiel zu bringen. Teilweise gelangen uns einige gefährliche Aktionen, der letzte Pass oder Abschluss liess jedoch zu wünschen übrig. Schlussendlich war es der Gegner welcher ein weiteres Tor erzielen konnte, da wir hinten oftmals recht offen stehen mussten. Kurz vor Schluss war es dann Gabriel, welcher nach einer Hereingabe von Manu das 2:4 Endstand erzielen konnte.

Auch wenn die Stimmung zurecht ein wenig gedrückt war nach dem Spiel gehört eine solche Niederlage nunmal dazu. Wir haben verloren gegen einen starken Gegner, bei welchem wir uns im nächsten Spiel revanchieren werden. Die Meisterschaft ist noch jung, da wird noch viel passieren. Lernen wir aus dieser Niederlage und geben nochmals Vollgas, bevor es dann in die verdiente Sommerpause geht.

Nochmals einen herzlichen Dank an Noel für seine Selbstlosigkeit und an Römi, welcher zur Feier seines Nachwuchses sowie des Comebacks die Kabine mit einer grossen Kiste Bier betrat.

Kopf hoch, weiter geht’s!

 

 

24.06.2019 - FC Schindler vs. FC Steinhausen - 3:1 (2:1)

Montag-Abend, strahlender Sonnenschein, 30 Grad im Schatten… Während Dami bei diesem Wetter den Abend wohl irgendwo im Liegestuhl ausklingen lässt (wir vermissen dich Dami), schnürten wir uns die Fussballschuhe, um auch an diesem Abend wieder 3 Punkte für den FC Schindler ins Trockene zu bringen. Wobei «ins Trockene» bringen bei dieser schweisstreibenden Affenhitze leichter gesagt als getan ist. 

Zur Aufstellung: Wir konnten glücklicherweise auf einen überaus starken Kader zurückgreifen. Hervorzuheben hier: Fäbu Boog, der seinen offiziellen Einstand bei uns gab und grosszügiger Weise eine Kiste Bier springen liess. Vielen Dank dafür und auch ein herzliches Dankeschön an Luz, welcher dafür sorgte, dass dieses Versprechen nicht vergessen ging. Zudem gab Rekordtorschütze und Edeltechniker Simi nach ausgestandener Rippenblessur sein Comeback. Um endlich mal ballsicher und abgeklärt in eine Partie zu starten beorderte Simi auch unseren Schönling und Team-Senior Miche in die Startformation. Es war dies sein (mindestens) 445. Einsatz in der Startelf für den FC Schindler – Vereinsrekord! Mit einem gewohnten 3-5-2 starteten wir in die Partie. Der Gegner aus Steinhausen trat mit nur 11 Mann zu diesem Spiel an. Somit war klar, wir mussten die Intensität hochhalten und so den Gegner Schritt für Schritt müde spielen. 

Der Start ins Spiel glückte hervorragend. Bereits nach wenigen Minuten lancierte Luca mittels einem langem Ball Rene K. Was nun folgte, müsste man sich nochmals in der Zeitlupe anschauen. Irgendwie hebt dieser Dribbler Rene den Ball über den Torwart und spielt den Ball danach zu unserem Torjäger Michi, welcher souverän einnetze. Was für ein Start ins Spiel. Danach ging es so weiter. Immer wieder spielten wir uns schön durch die gegnerischen Reihen, jedoch verpassten wir mehrmals leichtfertig eine höhere Führung. Auch unser Stürmer Simi zeigte ein starkes Comeback und vernaschte Gegenspieler um Gegenspieler, auch wenn diese immer wieder versuchten ihn mit unfairen Mitteln zu stoppen. Leider verhinderte der Pfosten einen verdienten Treffer für unseren Comeback-Mann. 

So kam es wie es oftmals kommt: Mit dem ersten gefährlichen Angriff gleicht Steinhausen aus. Wir zeigten uns aber unbeeindruckt und bereits wenige Zeigerumdrehungen später, presste Michi auf die gegnerische Hintermannschaft los, schnappte sich den Ball und verwandelte zur 2-1 Führung. Es war bereits sein 9. Saisonstreffer. Stark! Danach war Pause – eine absolut verdiente Führung. 

Nach der Pause versuchten wir weiterhin nach vorne zu spielen. Schlussendlich wurden wir für unsere Hartnäckigkeit belohnt. Manu preschte auf der linken Seite durch, läuft in den Strafraum und spielt in den Rücken der Abwehr, wo Fäbu G. lauthals schreiend mitläuft und zur 3-1 Führung trifft. Die langjährigen FC Schindler Fans reiben sich die Augen – Fäbu G. steht bereits bei 2 Saisontoren. Einen Wert, den er normalerweise nicht einmal am Ende einer Saison erreicht – seine Glückskette am linken Arm scheint jedenfalls wahre Wunder zu bewirken. Der Gegner versuchte weiterhin das Spiel über deren Edeltechniker im Mittelfeld mit der Nr. 17 zu lenken. Insbesondere unsere bissigen Mittelfeldterrier Manu und Luki standen ihm jedoch ununterbrochen auf den Füssen herum, wodurch sich die Verzweiflung bei ihm von Minute zu Minute weiter ausgebreitet hat. 

Danach konnten wir es uns leisten (wie so oft diese Saison) einen Elfmeter zu verschiessen. Diesmal war Timo der Sünder, welcher sich wohl zu überzeugt den Ball schnappte. Zu viel Adrenalin ist beim Antritt am Elfmeterpunkt Gift. Das Thema Elfmeter wird dem Trainergespann also weiterhin Kopfzerbrechen bereiten… Die Beat-Brügger-Ultras fordern nun bereits, dass Routinier Miche zum nächsten Penalty antritt. 

Danach wurde das Spiel ausgeglichener, es wurden einige Auswechslungen getätigt. Hier möchte ich hervorheben, dass alle Spieler sich hervorragend ins Team eingefügt haben. Es war eine tolle Teamleistung an diesem Abend – angeführt wieder einmal von einem bärenstarken Captain Luki. Weiter so FC Schindler - es macht Spass ein Teil dieses super Teams zu sein.

 

 

17.06.2019 – FC Schindler vs. FC Swiss Steel – 7:0 (5:0)

Heute stand bei herrlichem Sonnenschein und gefühlten 35 Grad Celsius unser erstes Meisterschaftsspiel an. Der Gegner auf dem Ruag-Feld hiess Swiss Steel und eben dieser trat mit genau 11 Spielern an. Der FC Schindler, welcher erst zwei Tage zuvor an der Schweizermeisterschaft guter Achter wurde, trat immerhin mit 15 Spielern an.

Nach erneut harzigem Start steigerten wir uns von Minute zu Minute und in der 27 Minute fiel endlich das langersehnte und absolut verdiente 1:0. Luki führte einen Freistoss schnell aus, passte zu Heini welcher links einfach durchlief und schliesslich Michi in der Mitte wunderschön bediente. Michi war die Konzentration beim Abschluss anzusehen. Er versenkte aber sicher zum 1:0.

Nur vier Minuten später schlug unser zweitschönste Spieler Luz (einen schöneren hatten wir noch auf der Bank) einen Eckball genau auf den Kopf von Michi. Dieser köpfte den Ball wuchtig mit seiner Nase ins Tor. Bereits sein zweites Tor an diesem Abend und das 2:0 für den FC Schindler.

Direkt nach dem Wiederanpfiff kam der Ball nach einem Rückpass zum gegnerischen Torhüter. Timo, welcher seit er beim FC Schindler spielt erst ein Tor erzielen konnte, machte Druck auf den Torhüter und luchste diesem kurzerhand den Ball ab. Was dann folgte war eine Show sondergleichen. Erst das Tor, dann der Schrei und ein Jubel wie ihn Christiano Ronaldo nicht hätte besser machen können. Wir gratulieren zum zweiten Tor im Dress unserer Mannschaft  und hoffen, dass damit der Knoten endlich gelöst wurde bei ihm.

Die Schindler Boys gaben sich mit diesem 3:0 aber noch lange nicht geschlagen. In der 42 Minute waren es wieder Michi und Heini welche einen gemeinsamen Angriff lancierten. Michi schiebt dem Gegner einen Tunell, passt auf Heini, dieser läuft erneut der linken Seitenlinie entlang und passt gleich wieder in die Mitte zu Michi. Dieser erziehlt noch vor der Pause seinen Hattrick. Gratulation an dieser Stelle.

Noch bevor der Schiri zum Halbzeit-Tee pfeifen konnte, liess sich dann noch Luki im Strafraum ummähen und holte somit einen Penalty heraus. Sofort hallten Luki Rufe durchs Stadion. Man munkelt, dass er noch etwas gut zu machen hatte nach der Schweizermeisterschaft. Luki trat an, dreschte den Ball in die Mitte des Tors und der Torhüter hielt den Schuss. Da der Schuss jedoch so scharf geschossen war, dass es dem Torhüter beinahe den Arm ausgerenkt hätte, kullerte der Ball trotzdem noch hinter die Torlinie. 5:0 zur Pause. Luki dürften wohl so einige Steine vom Herzen gefallen sein. Somit hat er in dieser Saison nun eine Penaltyquote von 75%.

In der Pause wechselte der Trainer, welcher heute in Freizeitkleidung auflief, kräftig durch und brachte die drei neuen; Lindegger, Joel und René K.. Nach diesen drei Wechseln benötigten wir wieder ein paar Minuten um uns zu finden. In der 57 Minute passierte beinahe das undenkbare. Ein Angriff des Gegners endete mit einem Ausflug von Casti aus seinem Tor und einer spektakulären Rettungstat von Fäbe auf der Linie. Die Uhr des Schiris blieb stumm (kein Tor) und weiter gings beim Stand von 5:0.

In der 60 Minute konnten wir ein weiteres Highlight auf dem Matchblatt notieren. Nachdem der zweitschönste der Mannschaft (Luz) in der Pause das Feld verlassen musste, betrat unser Goldschatz Miche das Spielfeld für die letzten 30 Minuten. Diese Einwechslung brachte wieder neuen Schwung ins Spiel und liess die Ladys an der Seitenlinie ausrasten.

In der 72 Minute legte sich dann Luki den Ball zum Freistoss bereit. In der Mitte sah er den freistehenden Mitspieler Nici Stocker, welcher den Ball im vollen Lauf per Direktabnahme in die Maschen dreschte. Was für ein Einstand für den in Zukunft hoffentlich häufiger anwesenden Mittelfeldmotor.

Den Schlusspunkt der Partie setzte unser endlich genesener Captain Andy. Und was für einer. Miche legte sich den Ball an der Eckfahne bereit und sah wie Andy zum ersten Pfosten spurtete. Den halbhoch getretenen Ball lenkte Andy mit dem Kopf nur noch leicht ab, sodass dieser den zweiten Pfosten gerade noch so küsste und anschliessend im Netz verschwand. Das 7:0 war ein Augenschmaus und dann auch tatsächlich der Schlusspunkt der Partie.

Es war ein sehr starkes Spiel gegen einen schwachen Gegner. Es ist schön zu sehen wie gut die Stimmung in unserem Team ist. Es macht Spass sich jede Woche mit diesen Jungs auf den Platz zu stellen. So soll der FC Schindler sein.

Es bleibt der Dank an Heini, Lindegger und Stocker für die Unterstützung und die tolle Leistung auf dem Platz. Weiter müssen wir Luki an dieser Stelle erneut ein riesiges Kompliment machen. Seine Präsenz, seine Ballgewinne, sein endloses kämpfen, seine positive Art und seine Spielstärke haben uns in den letzten Spielen so oft geholfen. Wir sollten uns alle ein Beispiel nehmen und etwas mehr wie Luki sein auf dem Feld. Weiter so Luki!

Am 24.06.2019, 20:00 Uhr, gehts in Perlen weiter gegen Steinhusen. Auch dort sind 3 Punkte Pflicht wenn wir dieses Jahr vorne mitspielen wollen. Weiter so FC Schindler. Wir sind auf einem guten Weg!

 

 

15.06.2019 – Schweizermeisterschaft 2019 – Binningen BL

Nach der fantastischen letzten Saison mit dem Double-Gewinn durften wir heute in Binningen an der diesjährigen Schweizermeisterschaft des Firmenfussballs teilnehmen und die Firma Schindler Aufzüge im besten Licht und vor den unzähligen Fans präsentieren. Mit 15 Spielern und zwei edlen Teamcars angereist, war unser Ziel Spass zu haben und guten Fussball zu zeigen. Vorneweg... Es war ein fantastischer und absolut gelungener Tag mit tollen Leuten und unvergesslichen Momenten.

09:30 Uhr – FC Schindler vs. SC Hota – 0:1 (0:1)
Im ersten Spiel durften wir bereits gegen den Schweizermeister aus den Jahren 2014 und 2015 antreten. Im Jahre 2015 verloren wir gegen diesen noch im Halbfinale der Schweizermeisterschaft und dies erst noch im Penaltyschiessen. Das diesjährige Spiel wollte uns so gar nicht gelingen. Nervös und unkonzentriert war dieser erste Auftritt. Kurz vor der Pause gelang dem SC Hota der einzige Treffer der Partie. Mittels eines einfachen Steilpasses übertölpelte der Gegner unsere Verteidigung und ging mit 1:0 in Führung. Im Verlauf der Partie hatten wir nie richtig Zugriff aufs Spiel und konnten von Glück reden, dass es keine weiteren Gegentore gab. Wie beispielsweise beim Lattenschuss des Gegners, welcher von der Linie wieder nach vorne prallte. 

Es war eine ungenügende Leistung gegen einen guten Gegner. Das Resultat war absolut verdient.

11:10 Uhr – FC Schindler vs. Sportfreunde Gonzo – 1:2 (1:1)
Auch im zweiten Spiel erwartete uns kein einfacherer Gegner. Die Sportfreunde Gonzo wurden im Vorjahr, noch unter dem Namen Atletico Almodobar CF, Schweizermeister. Mit komplett anderer Einstellung und voller Motivation stiegen wir ins zweite Gruppenspiel. Bereits in der 8 Minute gelang dem Gegner jedoch das 0:1. René K. schlug am Ball vorbei und der Gegner dreschte diesen an den Pfosten. Den Abpraller versenkten die Sportfreunde Gonzo dann locker. Die Reaktion unsererseits erfolgte jedoch prompt, wobei René K. seinen Fehler gleich wieder gutmachte. Er holte einen Penalty heraus, welchen Luki in Torjägermanier locker versenkte. Zur Pause stand es somit verdient 1:1. Nach dem Seitenwechsel dauerte es wieder nur 8 Minuten bis zum Führungstor durch die Sportfreunde Gonzo. Luz holte vorgängig den Gegner im Strafraum unsanft von den Beinen, was der Schiedsrichter mit einem Penalty bestrafte. Diesen versenkten die Sportfreunde ohne Probleme. Es war jederzeit eine ausgeglichene und durch uns sehr gut gespielte Partie. In der 33 Minute gelang es René K. erneut einen Penalty herauszuholen. Wie bereits beim ersten Penalty trat unser Captain Luki an und... schoss den Ball geschätzte 4 Meter über das Tor. Es wäre der verdiente Ausgleich und der Lohn für die harte Arbeit gewesen. Der Fussballgott meinte es jedoch nicht gut mit uns.

Wir haben nicht aufgegeben und bis zum Schluss weitergekämpft. Leider hat es in diesem Spiel nicht zu mehr gereicht, obwohl wir es verdient gehabt hätten.

12:50 Uhr – FC Schindler vs. Fork & Bottle United – 0:2 (0:0)
Bereits vor dem letzten Spiel war klar, dass es für ein Weiterkommen nicht reichen wird. Trotzdem wollten wir uns nicht mit einer Niederlage aus dem Turnier verabschieden. Es war zu Beginn auch in diesem Spiel eine gute Partie von uns. Je länger das Spiel dauerte, umso mehr schwanden jedoch die Kräfte der 11 verbleibenden fitten Spielern. Nach 32 gespielten Minuten schlug es dann ein erstes Mal in unserem Tor ein. Bereits vorgängig musste Noel kurzfristig die Torhüterposition übernehmen, weil Casti die Kniescheibe rausgesprungen ist. Nachdem sich diese wieder in Position befand, liess es sich dieser jedoch nicht nehmen wieder zwischen die Pfosten zu stehen. Ab der 35 Minute mussten wir mit 10 Spielern weiterspielen, da sich im Verlaufe des Spiels Luki, René K. und Luz verletzungsbedingt auswechseln lassen mussten. Mit dem Schlusspfiff gelang dem Gegner noch das eher unverdiente 2:0. 

Es war eine ausgeglichene Partie bei welcher das Spiel auf beide Seiten hätte kippen können. Das Entscheidende waren schlussendlich jedoch die schwindenden Kräfte und unsere Unterzahl. 

14:30 Uhr – FC Schindler vs. FC Holzwerkstatt SC – 3:4 (Penaltyschiessen)
Im Platzierungs-Penaltyschiessen um den 7. Schlussrang traten wir gegen den FC Holzwerkstatt SC an. Vor dem Schuss musste jeder Schütze angeben wo er den Ball hinschiessen wird. Dies als kleine Challenge. Wir machen es kurz...

- Andy tritt an und... der gegnerische Torhüter hält! (0% erfüllt)
- Der Gegner trifft
- Noel versenkt sicher (70% erfüllt)
- Der Gegner trifft
- Simi versenkt sicher (100% erfüllt)
- Der Gegner trifft
- Luca versenkt sicher (80% erfüllt)
- Casti hält mirakulös
- Casti (!) tritt vollgepumpt mit Emotionen an und... schiesst denn Ball oben rechts am Tor vorbei. (-30% erfüllt)
- Der Gegner trifft

Somit war auch die letzte Entscheidung gefallen. Der FC Schindler wird guter 8ter. Sozusagen achtbeste Mannschaft der Schweiz. Wir dürfen auf diese Leistung enorm stolz sein. Wir haben uns und auch die Firma Schindler Aufzüge in einem guten Licht präsentiert und freuen uns bereits auf die nächste Schweizermeisterschaft mit unserer Beteiligung.

Nach diesem Tag liessen wir es uns standesgemäss nicht nehmen ein (oder zwei) Bierchen zusammen zu trinken und bei einem gemeinsamen Nachtessen in Sursee den Tag Revue passieren zu lassen.

Schlussfazit: Unser Ziel war es, Spass am Fussball zu haben, die Zeit zusammen zu geniessen und guten Fussball zu spielen. Diese Ziele haben wir mehr als erreicht. Es war ein wunderbarer Tag mit tollen Leuten, ein absolut gelungener Tag, bei dem wir als Team noch weiter zusammengewachsen sind. Weiter geht’s bereits am Montag mit dem Spiel gegen den FC Swiss Steel.

 

 

 

06.06.2019 - FC Schindler vs. FC Luzerner Polizei – 4:2 (1:1)

Einmal im Jahr bittet unser Spieler-Trainer Simi zum Tanz gegen seine Fussball-Kollegen von der Luzerner Polizei. Da gemunkelt wird, dass Simi bei einer allfälligen Niederlage monatelang den Sprüchen seiner Arbeitskollegen ausgeliefert sein würde, gilt dieses Freundschaftsspiel als eines der grossen Saison-Highlights des FC Schindler – vergleichbar mit dem Ruhrpottderby in der Bundesliga zwischen Schalke und Dortmund.

Der FC Luzerner Polizei beeindruckte bereits während dem Aufwärmprogramm mit einer grossen Anzahl an Spielerinnen und Spielern. Selten wurde auf dem Beat-Brügger-Platz beispielsweise ein Ersatztorwart beim Einwärmen gesehen. Wir von unserer Seite konnten in diesem Spiel auf einen sehr kompetitiven Kader zurückgreifen. Vor allem im Mittelfeld durften wir mit Luki, Römi, Fäbu Boog, Fäbu Häfliger und René K. aus dem Vollen schöpfen. In der Abwehr kam es aufgrund von Personal-Engpässen zu einigen Umstellungen so dass Mittelfeld-Motor Manu als zentraler Mann in der Dreier-Kette agierte mit Noel und Fäbe G. an seiner Seite. Da Fäbe G. beidfüssig ist (technische Mängel mit beiden Füssen), konnte er problemlos auch auf der ungewohnten Position als Linksverteidiger agieren. Vorne starteten wir mit dem Sturmduo Michi und Timo.

Die ersten Minuten verliefen etwas hektisch, die neu-zusammengewürfelte Abwehr hatte ihren Spass daran mehrere Kerzen in Serie zu schlagen und so den Gegner etwas aufzubauen. Nach kurzer Findungsphase kamen wir dann aber besser ins Spiel. Dennoch war der Führungstreffer für den FC Schindler nach einem Eckball eher überraschend. Luki drosch den Ball kontrolliert mit dem (linken!) Innenrist volley aus 16 Metern ins Tor. Aber der Gegner zeigte sich unbeeindruckt und reagierte ebenfalls per Standardsituation. Ein als Flanke gedachter Freistoss wurde länger und länger und überraschte unseren sonst so hervorragenden Torwart Casti, welchem es in dieser Situation an einigen Zentimetern Körpergrösse fehlte. Somit stand es 1:1 zur Pause.

Nach der Pause übernahm der FC Schindler immer mehr das Spieldiktat. Fäbe G. startete kurz nach der Halbzeit einen Sprint in der eigenen Hälfte und forderte von Fäbu Häfliger (welchen die alt-eingefleischten FC Schindler-Fans früher auch Schweizer-Alpen-Messi genannt haben) vehement einen Steilpass in den Lauf. Der Ball wurde genauso gespielt und Fäbe G. tauchte alleine vor dem Torwart auf. Mit den Gedanken wohl schon beim Torjubel schaffte es dieser tatsächlich diesen Ball nicht zu verwerten, sondern den Torwart anzuschiessen… alles halb so wild. Michi stand goldrichtig für den Abpraller und schob sicher zum 2:1 ein. Danach kam der FC Schindler immer mehr in Fahrt und die Tore zum 3:1 und 4:1 von Römi, welcher ein bärenstarkes Spiel machte, waren die logische Folge. Das Spiel war somit entschieden und die Laune der Luzerner schien mit jeder Minute zu sinken. Folge daraus waren einige sehr rüde Fouls in Richtung von Simi, welchen sie damit aber nicht wirklich beeindrucken konnten. Dieser wird nach diesem Spiel so oder so mit breiter Brust und erhobenen Hauptes zur Arbeit erscheinen.

Hier noch einige interessante Anekdoten aus der Schlussphase: Kybe wird eingewechselt und gleich in einen langen Sprint geschickt. Er behauptet sich gut im Zweikampf und kommt zu einer Topchance. Keine 2-Minuten später muss er jedoch mit Schwindel und leerem Energietank wieder ausgewechselt werden. Dieses Phänomen des kurzfristigen Überhitzens ist bei Kybe leider nicht neu. Deswegen sind auch schon früher Transfers in die Premier-League beim Medizin-Check gescheitert. Wir sind froh, dass er weiterhin für uns spielt, wir können ihn (auch wenn’s manchmal nur kurz ist) sehr gut gebrauchen.

René K. ist ein begnadeter Flügelläufer, aber nicht unbedingt für seine Defensivarbeit bekannt. So kam es, dass er in der letzten Spielminute kurz für seinen nach vorne geeilten Aussenverteidiger hinten absichern musste. Keine 30-Sekunden später, schlägt es nochmals in unserem Tor ein. Wohl alles nur Zufall oder sollte der Trainer René mal zum Extra-Abwehr-Training bestellen? … Spass bei Seite. Nach 80 gespielten Minuten stand es schliesslich 4:2 für den FC Schindler und wir sind froh mit diesem Prestige-Sieg Selbstvertrauen für die Schweizermeisterschaft getankt zu haben. 

Wir freuen und bereits auf das Spiel gegen die Luzerner Polizei im nächsten Jahr und vorallem freuen wir uns auf die kommende Schweizermeisterschaft, welche am 15./16. Juni in Binningen BL stattfindet. Dort dürfen wir unseren Namensgeber und Clubbesitzer - die Schindler Aufzüge, sowie die Region Innerschweiz vertreten. Auf geht`s!



  

24.05.2019 - FC Schindler vs. FC Kantonsspital – 4:0 (1:0)

Im letzten Cup-Vorrundenspiel gegen den FC Kantonsspital hatten wir unser Weiterkommen in den eigenen Füssen. Das Ziel war klar. Drei Punkte nach Hause holen und somit den Einzug in den Halbfinal sichern. Klingt einfach, war es jedoch keinesfalls. Für das erste Freitagsspiel der Saison konnte auf ein unglaubliches Kader zurückgegriffen werden. Insgesamt haben sich 19 Spieler für das Spiel angemeldet. Das Trainerduo sah sich somit gezwungen, einige Spieler zuhause zu lassen. 

Das Spiel begann durchzogen. Der FC Kantonsspital hielt anfangs gut dagegen und konnte sich dank seinem Mittelfeld-Tarzan lange Zeit im Spiel halten. Der FC Schindler hingegen ackerte wie man es von ihm gewohnt ist und wusste, dass das Spiel nur so gewonnen werden konnte. Bereits früh im Spiel wurde uns ein Tor wegen angeblichem Abseits aberkannt. Dieser Fehlentscheid motivierte uns jedoch nur noch mehr. So kam es in der 33 Minute wie es kommen musste. Fäbe G., welcher heute von Beginn weg auf dem Flügel zum Zuge kam, hatte plötzlich das Bedürfnis einen kleinen Ausflug in den gegnerischen Strafraum zu machen. Bei diesem Ausflug luchste er dem gegnerischen Torhüter ganz nebenbei noch den Ball ab und versenkte diesen in Torjägermanier im Tor. Gratulation an dieser Stelle für diese Hartnäckigkeit. Bis zur Halbzeit blieb es das erwartet umkämpfte Spiel und es fielen keine weiteren Tore.

Nach der Pause fungierte der Mittelfeld-Tarzan des FC Kantonsspital plötzlich als Linienrichter. Diese Entscheidung des Gegners bleibt bis heute nicht nachvollziehbar und erwies sich im Nachhinein als des Gegners Todesurteil. Unser Stürmerstar Michi hatte bis zur 55 Minute kein Abschlussglück. Dann klappte es jedoch mit einem Abstauber und schon stand es 2:0 für den FC Schindler. Von da an hatte der  FC Schindler das Spiel im Griff und der Gegner konnte keine Hektik mehr aufkommen lassen. Bis zur 80 Minute konnten wir uns so einige gute Chancen erarbeiten, kamen jedoch nicht mehr zu weiteren Toren. Dann gelang Fäbu Boog jedoch die Vorentscheidung. Dieses Tor hat er sich nach seiner Leistung mehr als verdient. Nachdem das Spiel entschieden war, kam auch noch unser langzeitverletzte Stürmer Simi zu seinem Comeback. Bei jedem Zweikampf kniffen sich die Mitspieler die Augen zu, in der Hoffnung, dass seine Bänder nicht gleich wieder aus der Verankerung springen. Die Bänder hielten und Simi zeigte sogleich, dass er das Toreschiessen in seinen 5 Monaten Absenz nicht verlernt hat. Bereits nach zwei Minuten vernaschte er seinen Gegenspieler und schoss das vierte und letzte Tor an diesem Abend.

Wie bereits im letzten Spiel muss unserem Mittelfeldmotor Luki ein grosses Kompliment ausgesprochen werden. Seine Leistung war auch heute wieder unglaublich stark. Aber nicht nur Luki hat heute gross aufgespielt, sondern das ganze Team. Jeder einzelne hat sich für das Team geopfert und gekämpft bis zum Schluss. Die Defensive hat erneut eine grossartige Leistung gezeigt und kein Tor zugelassen. Auch unser Torhüter Casti spielte wieder eine sensationelle Partie mit einigen grossartigen Paraden. Wir hoffen natürlich, dass er uns trotz fortgeschrittenem Alter noch lange Freude bereiten wird.

FC Schindler... Das war eine grandiose Leistung und wir dürfen stolz sein auf diese Halbfinal Qualifikation! Weiter geht’s am 06.06.2019, beim Freundschaftsspiel des Jahres gegen die Luzerner Polizei.

Weiter so!

 

17.05.2019 - FC Schindler vs. FC Swiss Steel – 2:0 (1:0)

Im dritten Cup-Spiel musste ein Sieg her und das wussten die Spieler des FC Schindler. Angetreten mit 15 Spielern und einem Titelverteidiger-Rucksack, starteten wir überzeugend in die Partie. 

Das von Trainer Simi geforderte frühe Tor gelang uns bereits nach 8 Minuten. Zu erwähnen ist dabei, dass die Schuhbändel von Fäbe kurz vor diesem Treffer den Geist aufgaben und für ihn kurzzeitig Kybe eingewechselt wurde. Kaum stand dieser Kybe auf dem Platz, gelang René K., nach Vorlage von Michi, ein wunderschöner Lob über den gegnerischen Torhüter. Die Glücksfee Kybe wurde sogleich wieder ausgewechselt (55 Sekunden Spielzeit). Man soll das Glück ja nicht überstrapazieren… Bis zur Halbzeit wollte dem Team nicht mehr viel zählenswertes gelingen. Vorallem unser Starstürmer Michi vergab mehrere 100% Chancen. Dank den zwei Kämpfern Fäbe und Luki, kamen die Gegner jedoch nur selten vors Tor. Und falls doch, stand da ja noch unser Torhüter Casti zwischen den Pfosten. Casti hielt seinen Kasten sauber und somit stand es zur Halbzeit 1:0 aus Sicht des FC Schindler. 

In der Halbzeitpause, in welcher man sich mittels 10.- Tee wieder aufputschte, motivierte sich das Team des FC Schindler gegenseitig. Jeder wusste was auf dem Spiel stand. Das überraschend starke Swiss Steel machte es uns jedoch auch in der zweiten Halbzeit nicht leichter. Es war ein regelrechter Abnützungskampf. Die unzähligen Einwechslungen konnten uns in diesem Spiel jedoch nichts anhaben. Und so kam es wie es kommen musste… In der 69 Minute marschierte der auf den Flügel verbannte Fäbu Boog in gewohnter Manier der Seitenlinie entlang und legte mustergültig in die Mitte zurück, wo zuerst Timo verpasste, schliesslich aber unser Topstürmer Michi souverän zur 2:0 Führung einschieben konnte. Nach diesem 2:0 erlosch auch die Gegenwehr des FC Swiss Steel und wir konnten das Ding in aller Ruhe heimschaukeln.

Drittes Cup-Spiel, zweiter Sieg. Ein souveränes Spiel, bei welchem viel gekämpft wurde. Nun steht uns noch das alles entscheidende letzte Cup-Vorrundenspiel bevor, gegen den FC Kantonsspital Luzern. Auch wenn dieser Name in der Vergangenheit nicht zwingend für Qualität stand, wird auch dieses Spiel garantiert kein Selbstläufer. 

 

Nächstes Spiel: Freitag, 24.05.2019, 19:30 in Emmen. Vorsicht FC Kantonsspital… Wir kommen!

 

02.05.2019 - FC Schindler vs. TEAM Marketing 0-3 (0-1)

Es war angerichtet für einen tollen Fussballabend: Nach einem überzeugenden Startsieg gegen Interplay war unser Selbstvertrauen intakt und die Vorfreude auf das nächste Cup-Vorrundenspiel gross. Gegner war TEAM Marketing. TEAM wieviel? Genau so erging es auch unserem Trainerteam. Mühsam wurden alte Statistiken durchwühlt, um Infos zum Gegner zu finden. Der Gegner, gegen welchen in der Vergangenheit bisher nur Testspiele durchgeführt wurden, war für uns ein weitgehend unbeschriebenes Blatt.
Auf dem Platz zeigte sich, dass der Gegner mit einem Team antrat, welches uns bezüglich Körpergrösse und Wasserverdrängung überlegen war. Doch unsere Taktik war klar: Gegen diesen Gegner müssen wir unsere Schnelligkeit und Wendigkeit ausspielen.
Das Spiel begann und wir starteten sehr nervös. Es wurden praktisch keine Zweikämpfe gewonnen und der Gegner konnte sich so regelrecht warmspielen. Mit gefühlt nur 20% Ballbesitz waren wir in der ersten Halbzeit offensiv inexistent, jedoch defensiv stabil. Doch kurz vor der Pause eine fatale Unachtsamkeit: Nach einem zweifelhaften Foul-Pfiff beschwert sich das halbe Team beim Schiedsrichter. Der Gegner ist clever genug dies auszunutzen. Ein schnell ausgeführter Freistoss, Pass in die Tiefe, der Stürmer steht alleine vor Tor-Tiger Casti, 0-1. Sehr ärgerlich!

Mit dem Stand vom 0-1 ging es dann zum Pausentee. Nach der Pause wurden wir etwas besser, konnten auch einige Offensiv-Aktionen verzeichnen. Doch der gegnerische Torwart machte einen wunderbaren Angriff – abgeschlossenen mit einem wuchtigen Kopfball von Michi – leider zunichte. Zudem war für die anwesenden FC Schindler Ultras auf der Tribüne klar, dass 5 Minuten vor Schluss ein Foulspiel an Fabian G. zu einem Strafstoss hätte führen müssen.
In den Schlussminuten warfen wir alles nach vorne und kassierten so noch 2 Kontertore zum 0-3 Schlussresultat.
Fazit: Wer nicht von Beginn weg parat ist, hat den Sieg nicht verdient. Gratulation an TEAM Marketing. Wir werden unsere Lehren aus dem Spiel ziehen und versuchen die weiteren Cup-Vorrundenspiele erfolgreich zu bestreiten und uns so, dennoch für den Cuphalbfinal zu qualifizieren.

 

 

08.04.2019 – FC Schindler vs. FC Interplay – 3:0 (Forfait)

Nach einer sehr erfolgreichen Saison 2018 mit dem Gewinn des Doubles waren wir heiss auf die neue Saison. Trotzdem musste unsere Scoutingabteilung wiederum Überstunden leisten, um mit einem 14-Mann-Kader an das erste Cup-Spiel anreisen zu können. Wir hatten eine schlagkräftige Truppe beisammen und waren voller Zuversicht auf den Rasen zumarschiert.

Die Vorfreude trübte sich dann relativ schnell, Grund dafür waren zwei defekte Flutlichter. Umgehend mussten sich die Kapitäne beider Teams mit dem Schiedsrichter kurzschliessen und man hatte sich darauf geeinigt, das Spiel dennoch anzupfeifen.

Wir hatten das Spiel praktisch die ganze Zeit im Griff und konnten den Gegner nahezu pausenlos unter Druck setzen. Hinten wurde nahezu nichts zugelassen und vorne konnten wir über die Flügelpositionen einen starken Angriff nach dem anderen initiieren.

Nach drei spielerisch herauskombinierten Toren hatten wir gar die Möglichkeit, ein weiteres Tor vor der Pause zu erzielen. Da bekanntlich Penalties nicht unbedingt die Stärke des FC Schindler sind, liess unser Schütze die Gelegenheit aus, so dass wir mit einem dennoch sehr guten Resultat von 3:0 den Pausentee geniessen konnten.

Leider kam während der Pause Unruhe auf und schnell war klar, dass der Schiedsrichter das Spiel aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse abbrechen wird. Seitens Verband wurde festgelegt, dass die zweite Halbzeit bei einem Stand von 3:0 an einem anderen Datum fortgeführt wird. Nach diversen Diskussionen zwischen unserem Trainer und den Verantwortlichen des FC Interplay hat der Gegner beschlossen, die zweite Halbzeit nicht mehr spielen zu wollen, sodass wir unseren ersten Sieg der Saison einfahren konnten.

Wir hoffen, bei den weiteren Spielen auf einen breiteren Kader setzen zu können und sind aufgrund der guten Leistung zuversichtlich im Hinblick auf die kommenden Partien.

 

 

10.11.2018 - FC Schindler vs. FC First Soirée - 5:3 (3:3)

Die Ausgangslage war klar vor dem letzten Spiel in dieser Saison. Will der FC Schindler nach dem Cup-Sieg auch noch die Meisterschaft für sich entscheiden, müssen drei Punkte her. Bereits den ganzen Tag lang wurde im Mannschaftschat fleissig geschrieben, organisiert und motiviert. Beim Eintreffen in der Garderobe war auch schon alles fein säuberlich bereit gestellt und sogar die Trikots hingen an den Haken.


Obwohl eigentlich keine zusätzliche Motivation mehr notwendig gewesen wäre, heizte Trainer Simi seinen Spielern nochmals ein und wies sie darauf hin, dass dies ein historischer Abend werden könnte. Selbst die dienstältesten Spieler konnten sich nicht mehr an ein Double des FC Schindler erinnern. Dies wollten wir ändern.


Mit der Unterstützung der zahlreich mitgereisten Fans im Nacken starteten wir druckvoll und äusserst konzentriert ins Spiel, welches wie erwartet sehr hart geführt wurde. In der 13 Minute kamen wir zu einem Freistoss an der Strafraumgrenze. Unser Ballverteiler aus dem Mittelfeld, Fabian Boog, schnappte sich den Ball und schickte seine zwei grössten Spieler (Mundi und Simi) in den Strafraum. Und wie angekündigt zirkelte Fäbu den Ball dann auch milimetergenau auf den Kopf von Mundi, welcher es sich nicht nehmen liess einen wunderschönen Kopfballtrefer zu erzielen. 1:0 Schindler. Das Spiel war die gesamte Zeit über sehr ausgeglichen und umkämpft. In der 20 und der 25 Minute mussten wir zwei Gegentore erdulden, was uns aber nicht weiter beunruhigte, denn die Einstellung der Mannschaft war grossartig an diesem Abend. Wir wussten aufgrund der vergangenen Spiele, dass wir zurückkommen würden. In der 35 Minute war es dann auch soweit. Herrlicher Pass von Fäbe auf Simi, Ballannahme im Strafraum, Schritt nach rechts, Schuss aufs Tor, 2:2. So ging es auch gleich weiter. Ball auf Simi, Ballannahme im Strafraum, Schuss aufs Tor, Block des Gegners, Balleroberung von Simi, Schritt nach links, Schuss aufs Tor, 3:2. Die Welt war wieder in Ordnung. Bis zur 44 Minute. Nach einem unnötigen Foul kam First Soireé zu einem Freistoss, welchen sie mittels Kopfball zu verwerten wussten. 3:3 Pausenstand.


In der Pause wurde für einmal nicht viel gesprochen. Jeder wusste um was es geht und dass eine Reaktion folgen muss. Die zweite Halbzeit war, wie schon die Erste, hart umkämpft und ausgeglichen. Mehrmals hätte das Spiel kippen können, beispielsweise nach einem kurzen Aussetzer von Mundi, welchen unser Startorhüter Casti aber mit einer Coolness eines Manuel Neuers auszubügeln wusste. Auch wir hatten die eine oder andere Chance. Unser Routinier Römi erzielte sogar noch das Tor zum vermeintlichen 4:3. Dieses wurde vom Schiedsrichter jedoch aberkannt aufgrund eines vorangegangenen Fouls durch Römi am gegnerischen Torwart.


In der 80 Minute war es dann doch noch so weit. Boog tankte sich auf der Seite durch und legte für Luki auf, dessen Schuss wurde jedoch durch den Torhüter geblockt, der Ball kam zu Kybe an die Strafraumgrenze, von wo dieser ebenfalls ein Pfund in Richtung Tor abliess. Auch dieser Ball wurde jedoch geblockt und gelangte schliesslich zu Simi, welcher in der hitzigen Situation die Übersicht behielt und nochmals für Luki auflegte. Beim zweiten Versuch klappte es dann und Luki dreschte den Ball zum erlösenden 4:3 in die Maschen. Die Freude war riesig aber das Spiel noch lange nicht fertig, insbesondere da die Uhr des Schiedsrichters öfters mal stehengeblieben war. Es folgten hochkarätige Chancen auf beiden Seiten. Der FC Schindler spielte jedoch konzentriert weiter und ackerte bis zum Schluss. In der Nachspielzeit hatte Timo dann plötzlich auch noch das Bedürfnis ein Tor zu erziehlen und schloss einen Angriff herrlich mit einem flachen Schuss in die entfernte Torecke ab. Der nachfolgende Torjubel a la Ronaldo liess sich dann ebenfalls sehen, vor allem weil durch unseren Jubel an der Eckfahne weitere wertvolle Minuten verstrichen. 5:3. Das Spiel war entschieden und somit war auch klar, wie der neue Meister hiess. FC Schindler!!!! Was für ein Teamspirit!


Die Freude war riesig über den Double-Gewinn. Zusammen mit den Fans liess sich das Team so richtig feiern und gönnte sich, man könnte schon fast sagen wie immer nach einem wichtigen Sieg, ein kühles Bier unter der Dusche. Gemeinsam genossen wir im Anschluss an das Spiel noch einen exquisiten Kebap aus dem Hause Erdem und das eine oder andere Bier oder Glas Wein.


Wir möchten uns ganz herzlich bei den mitgereisten Fans bedanken für ihre Unterstützung und freuen uns bereits auf die nächste Saison.

 

 

 

 

29.10.2018 -  FC Schindler vs FC Swiss Steel 8:1 (4:0)

Die Saison 2018 neigt sich bereits dem Ende zu. Noch sind zwei Spiele zu spielen und der FC Schindler hat noch immer alles in den eigenen Händen. Den Cup konnten wir bereits für uns entscheiden und mit zwei Siegen in den letzten beiden Spielen können wir sogar noch das Double holen. Das Ziel war also klar. Ein Sieg musste her gegen den FC Swiss Steel. Ohne Wenn und Aber. 

Aufgrund der spät angesetzten Spiele, mussten wir ein Auswärtsspiel auf der Luzerner Allmend antreten. Auf dem Kunstrasen zu spielen war für uns, wie auch für das gegnerische Team eine ungewohnte Situation. Bei gefühlten Minus 10 Grad Aussentemperatur startete der FC Schindler, wie so oft in dieser Saison, unglaublich stark und druckvoll. So hiess es bereits nach 12 Minuten 3:0 und unser Starstürmer Michi konnte einen lupenreinen Hattrick vorweisen. Gratulation an dieser Stelle. Im gleichen Stil ging es weiter. Der FC Schindler spielte und der FC Swiss Steel stand im wahrsten Sinne im Regen. Nach 50 Minuten führte der FC Schindler mit 5:0 und das Spiel war somit bereits entschieden. Nach einem kurzen Aussetzer der Mannschaft in der 80 Minute, konnte der FC Swiss Steel doch noch einen Ehrentreffer erzielen. Damit gab sich der FC Schindler jedoch nicht zufrieden und erzielte in den letzten 9 Minuten des Spiels nochmals drei Tore. Neben Michi durfte sich schlussendlich auch Manu als Dreifachtorschütze bezeichnen. Nach 90 Minuten stand es somit 8:1 für den Double-Anwärter FC Schindler. Die warme Dusche nach dem Spiel hat sich an diesem Abend jeder Einzelne Akteur des FC Schindler redlich verdient.

Diese Leistung zeigte einmal mehr den Fortschritt, welchen diese Mannschaft in den letzten Jahren gemacht hat. Es war eine grossartige Teamleistung und man spürte den unbedingten Siegeswillen von der ersten Minute an. Defensiv wurde hervorragende Arbeit geleistet und offensiv fielen die Tore wie im Training.

Noch ist die Saison nicht vorbei. Unser wichtigstes und wohl auch schwerstes Spiel steht uns noch bevor. Am 09.11.2018, 20:00 Uhr, startet das Entscheidungsspiel um den Meistertitel auf der Allmend. Das Direktduell FC Schindler gegen den FC First Soirée wird ein richtiger Krimi. Der FC Schindler muss drei Punkte holen, wenn er Meister werden will. 

Wir sind bereit und der FC First Soirée sollte sich warm anziehen. 

Alle für Einen, Einer für Alle! FC Schindler! GO!!

 

28.09.2018 – FC Schindler vs. FC Interplay – 2:2 (1:1)

Wie vor jedem Spiel hatten wir wieder Personalmangel, insbesondere in Sachen Abwehrspieler. Schlussendlich konnten wir dann einen spärlichen 13-Mann-Kader zusammentrommeln (vielen Dank an Gowry und Edi) und waren bereit für ein Spiel bei kühlen 15 Grad Aussentemperatur. Unser Gegner war der FC Interplay, gegen welchen wir in der Hinrunde die einzige Niederlage dieser Saison hinnehmen mussten.

Wir sind dann auch ordentlich ins Spiel gekommen, konnten den Ball laufen lassen und uns einige Male in der gegnerischen Hälfte festsetzen. Ein Tor wollte allerdings noch nicht fallen. Der Gegner hatte zu Beginn Mühe, sich Torchancen zu erarbeiten, viele Bälle wurden hoch in die Spitze geschlagen und führten zu keinerlei gefährlichen Aktionen. So kam es dann wie es kommen musste; wenn uns der Gegner nicht in Bedrängnis führen kann, dann tun wir das jeweils selbst. Nach einem hohen Ball wollte unser Aussenverteidiger CR75 den Ball per Kopf zum Torwart Casti zurückspielen. Dieser Kopfball war jedoch um einiges zu schwach, wodurch der Gegner an den Ball kam und vor Casti stand. Irgendwie konnte man gemeinsam das Gegentor verhindern, der Ball kam zu Luca und die Situation schien geklärt. Doch unser sonst so souverän und abgeklärt agierende Abwehrchef dribbelte gefühlte 5 Minuten mit dem Ball als letzter Mann an der Strafraumgrenze und liess sich dann den Ball abnehmen. Das 0:1 kam gegen den Spielverlauf und war wieder einmal ein richtig unnötiges Gegentor. Casti war in dieser Szene ohne Chance. Doch Trübsal blasen bringt nichts, passiert ist passiert und wir hatten noch mehr als genug Zeit auf der Uhr.

Nach gut einer halben Stunde konnte Luki zwei Gegenspieler auf sich ziehen uns den Ball zu Fäbe G. nach aussen legen. Dieser zog seine Meter weiter bis kurz vor die Grundlinie und spielte einen perfekten, flachen Ball zur Mitte. Michi stand mit seinem Torriecher goldrichtig und hämmerte den Ball aus kurzer Distanz in die Maschen zum 1:1 Ausgleich. Die Einheiten der letzten Trainings scheinen in dieser Szene ausgezahlt zu haben. Mit diesem Spielstand ging es dann in die Pause.

Nach der Pause waren wir schon früh zu mehreren Auswechslungen gezwungen. Zuerst hatte unser zentrale Mittelfeldspieler Edi Krampferscheinungen, so fingen die Personalrotationen an. Kurze Zeit später musste dann auch Dario die Segel streichen, wie üblich ebenfalls durch Wadenkrämpfe. Durch diese Wechsel im Zentrum haben wir den Zug nach vorne ein wenig verloren. Nichts desto trotz kamen wir nach rund 60 Minuten zu einem Freistoss. durch unsere grosse Präsenz im gegnerischen Strafraum ging Luki an der Strafraumgrenze vergessen. Gowry, welcher sich bereits auf der Aussenbahn mit Flügel Fäbe G. fast blind verstanden hatte, hatte das Auge für Luki und spielte den kurzen Pass. Luki zog direkt ab, der Schuss wurde von Michi per Brust abgefälscht und landete unhaltbar im Tor. Das wichtige 2:1 war gefallen, doch wussten wir dass es ein Kampf wird.

Genau wie bei der ersten Begegnung in der Hinrunde warf der Gegner alles nach vorne und spielte einen hohen Ball nach dem Anderen. Beim FC Schindler hat jeder einzelne gekämpft und geackert, man spürte den Willen diesen Sieg ins Trockene zu bringen. Doch nach einem letzten weiten Ball stand der Gegner alleine 5 Meter vor dem Tor. Niemand ist auf den ersten Ball gegangen und Casti hätte auch nicht mit einem Sprint aus dem Tor etwas ausrichten können. So mussten wir in allerletzter Sekunde den 2:2 Ausgleich hinnehmen. Nach dem Wiederanpfiff kam umgehend der Schlusspfiff. Mit diesen zwei verlorenen Punkten fühlte sich das Spiel für uns wie eine Niederlage an, man spürte die Enttäuschung in der Mannschaft. Nichtsdestotrotz haben wir es noch immer in den eigenen Händen und sind nicht auf gegnerische Hilfe angewiesen.

Ein besonderes Lob an René K. welcher das Loch zwischen Mittelfeld und Sturmspitze stopfte und bissig in den Zweikämpfen viele Bälle erobern und halten konnte. Ein Tor sollte ihm heute aber verwehrt bleiben. Gleiches gilt für Michi, welcher nebst seinen beiden Tore auch viel Defensivarbeit verrichtet und viele Bälle hinten abgeholt hat.

Nun lasst uns dafür sorgen, dass wir im nächsten Spiel auf einen breiten Kader zurückgreifen und uns die nächsten drei Punkte sichern können!

 

 

10.09.2018 - FC Schindler vs. FC Steinhausen 5:3 (3:2)

Nach einer langen Sommerpause stand das erste Spiel der Rückrunde in der Meisterschaft an. Auch wenn wir nach einer Serie von 3 Siegen zum Start in den letzten zwei Spielen der Vorrunde ein Unentschieden und eine Niederlage hinnehmen mussten, haben wir uns durch die Qualifikation für den Cupfinal ordentlich Motivation getankt.
 
Manu musste dann auch in diesem Spiel die Rolle des Innenverteidigers übernehmen, da er die einzig anwesende Personalie war, welcher diese Position spielen kann. Unterstützt wurde er durch Chregu und René K. als Aussenverteidiger, zwischen den Pfosten stand wie immer unser sichere Rückhalt Casti. Kybe als Sechser hielt dem zentralen Mittelfeld Luki und Roman den Rücken frei, über die Seiten hat uns einmal mehr Roli ausgeholfen, Luz startete auf dem linken Flügel. Vorne spielte unser Sturmduo Michi und Simi nach langer Zeit wieder einmal gemeinsam.
 
Kurz vor dem Spiel hat man bereits irgendwie spüren können, dass die Mannschaft mit dem Kopf nicht bei der Sache war. Unterstützt wurde diese mangelhafte Einstellung sicherlich durch das späte Einfinden in der Kabine und auf dem Platz. So mussten wir bereits nach 5 gespielten Minuten das 1:0 hinnehmen. Die ganze Mannschaft war schläfrig, eine kleine Unkonzentriertheit in der Hintermannschaft führte dann dazu dass der Gegenspieler alleine aufs Tor zulaufen konnte und den Ball einschieben konnte. Umso wichtiger war dann eine starke Reaktion, praktisch mit dem Gegenzug konnten wir die Partie wieder ausgleichen. Der laufstarke Roli setzte sich auf der rechten Seite durch und brachte den Ball perfekt vors Tor, wo Michi mit seinem Stürmerinstinkt am richtigen Ort Stand und den Ball über die Linie drückte. Obwohl die Reaktion nicht besser hätte sein können, waren wir keineswegs wacher. Gefühlte 5 Minuten später bereits ein weitere Gegentreffer. Wieder war kein Mann nah genug am Gegenspieler, das 2:1 war eine fast schon logische Folge. Dario wollte bereits seinen Arbeitstag beenden, doch Trainer Simi liess ihn aus Trotz nicht auswechseln. Den Kopf hochhalten trotz Rückschlägen und Fehlern ist eine der wichtigsten Eigenschaften, welche wir in unserem Team haben wollen. Dieses mal dauerte es ein wenig länger, ehe Simi nach einer Ballstafette mit langen Schritten dem Tor näherte und den Torwart aus spitzem Winkel in der nahen Torecke erwischen konnte. Der FC Schindler ist dran geblieben und kam zu einem Freistoss aus rund 25 Metern. Unser Team-Motor Manu wollte den Ball hoch in den 16er bringen. Was folgte überraschte wohl 22 Spielern auf dem Feld; Manu setzte den Ball in hohem Bogen mustergültig in den weiten Winkel.. genauer ins Kreuz geht nicht mehr. Es war das sehr wichtige 3:2, das erste Mal konnten wir in diesem Spiel vorlegen und den Vorsprung in die Pause mitnehmen.
 
Vielleicht spielte danach auch der Fakt eine Rolle, dass wir den Gegner mit unseren schnellen Reaktionen auf die zweimalige Führung ein wenig demoralisieren konnten, aber der Gegner war seinerseits zu keiner Reaktion fähig. In der zweiten Halbzeit haben wir uns alle um 100% gesteigert und liessen dem Gegner viel weniger Platz. Auch wenn wir das Spiel ab diesem Zeitpunkt zu jeder Zeit im Griff, der Spielstand war noch absolut offen. Es dauerte bis zur 70. Minute, ehe René K. im Strafraum den Ball über die Linie stochern konnte. Es war das erlösende 4:2, wodurch beim Gegner bereits die Hoffnung schwand. Rund 10 Minuten später konnte Luz einen halbhohen Steilpass von René S. mit einem ersten Ballkontakt über den Torwart lupfen und mit dem Kopf in letztem Moment noch über die Linie drücken. In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang dem Gegner dann noch per Sonntagsschuss der Anschlusstreffer zum 5:3, Torhüter Casti war ohne Chance. Wenige Sekunden nach Wiederanpfiff kam dann der Schlusspfiff und sehr wichtige 3 Punkte kamen auf unser Punktekonto hinzu.
 
Es war heute (bis auf die schnellen Reaktionen auf die Rückstände) eine ungenügende Leistung, sowohl von der Konzentration wie auch von der Einstellung auf dem Platz. In der zweiten Halbzeit waren wir wie ausgewechselt, jeder einzelne hatte gerackert und gekämpft, der unbedingte Siegeswille war eindeutig spürbar. Dazu beigetragen haben natürlich auch unsere Einwechselspieler Faton, Timo, René S. und Hariesh.
 
Das heutige Spiel hat uns zwei wichtige Erkenntnisse gebracht, welche wir für den Cupfinal am kommenden Samstag unbedingt mitnehmen müssen:
 
Erstens müssen wir von der ersten Sekunde an wach und konzentriert sein. Gegen unseren Gegner FC First Soirée haben wir in dieser Saison lediglich zwei Unentschieden zustande gebracht. Wir dürfen den Gegner auf keinen Fall unterschätzen und auf die leichte Schulter nehmen, ansonsten kommen wir unter die Räder.
 
Zweitens kann uns keiner den Sieg nehmen, wenn wir genauso kämpfen, ackern und für den anderen laufen wie in der zweiten Halbzeit. Wir waren eine Einheit und haben dadurch unseren Gegner nicht zum Zug kommen lassen.
 
Jetzt soll sich jeder individuell auf den Cupfinal vorbereiten um am Samstag hochkonzentriert und topfit auf dem Platz erscheinen. Holen wir uns den Cup, Hopp FC Schindler!

 

06.09.2018 - FC Schindler vs. FC Luzerner Polizei 4:0 (1:0)

Nach erneutem Grosseinsatz auf der Suche nach Spielern konnten wir doch noch einen 15-Mann-Kader zustande bringen. Trainer Simi hatte dieses Freundschaftsspiel als zweitwichtigstes Spiel der Saison nach dem Cupfinal bezeichnet (das war wohl nur für ihn persönlich der Fall?). Bei der Kabinenansprache warnte er uns vor der gegnerischen Spielstärke, welche anscheinend in der Vergangenheit gegen uns bekannte Mannschaften für Kantersiege seitens der Luzerner Polizei gesorgt haben soll. Simi wünschte sich zudem vor allem ein faires Spiel ohne mit dem Gegner oder dem Schiedsrichter zu diskutieren, Fabian G. liess es sich dann trotzdem nicht nehmen, seinen Gegenspieler entsprechend an die Brust zu nehmen.
 
Das regnerische Wetter zauberte unserem Team dann durchaus das eine oder andere Lächeln ins Gesicht, da wir wussten dass der nasse Rasen unseren schnellen Spielern sicherlich entgegenkommt. Einzig der Schiedsrichter schien sich besseres Wetter gewünscht zu haben, konnte dann jedoch dank einer Mütze die Partie trotzdem leiten. Zudem durften die Handschuhe von Fabian G. ihr Comeback feiern. Aufgrund der verkürzten Spieldauer von 80 Minuten gab es dann auch ein grösseres Einwärmprogramm (wie gewohnt ohne Dami), mit welchem Simi dem Gegner imponieren wollte. In unserem gewohnten 3-1-4-2-System konnten wir nebst unserem wertvollen Stammtorhüter Casti auf keinen nominellen Verteidiger setzen, weshalb dann Manu als Innenverteidiger zusammen mit den technisch versierten und lauffreudigen Aussenverteidigern Fäbe G. und René K. die Abwehrkette gebildet haben (Manu bekam als Trost für die scheinbar unbeliebte Rolle als Innenverteidiger wenigstens die Captain-Binde zugesprochen, wenn auch nur auf dem Papier). Vor der Abwehr bildete Dario die Verbindung zu unserem Zentrum mit Fäbu H. und Dami. Luki wurde von Trainer Simi auf die Seite versetzt und bildete mit Hariesh die Flügelzange. Vorne sorgte Simi als hängende Spitze hinter René S. für Unruhe in der gegnerischen Platzhälfte.
 
Wie so oft sind wir ein wenig nervös und unsortiert ins Spiel gestartet und liessen den Gegner zu oft den Ball in Ruhe führen. Dadurch kam der Gegner durchaus zur einen oder anderen Torchance, welche dann jedoch (vor allem auch dank dem stilsicheren Casti) zu keinen Toren geführt haben. Danach haben wir endlich ins Spiel gefunden und kamen unsererseits zu einigen Abschlüssen, jedoch fehlte es noch ein wenig an der Präzision. Nach einem weiten Ball von Manu konnte Simi den Ball behaupten und auf dem Weg zum Tor seinen Gegenspieler abschütteln und den sehr starken gegnerischen Torwart zwischen den Beinen bezwingen. Was für eine Genugtuung für Simi, der nach seinen zuletzt torlosen Auftritten endlich wieder treffen konnte (nach dem Spiel meinte er zu den Journalisten dass er in letzter Zeit einfach sehr mannschaftsdienlich gespielt hatte und deshalb keine Tore schoss). In der 21. Minute gab es dann für das gegnerische Team einen kurzen Schock-Moment, als bei einem normalen Zweikampf der Spielmacher unglücklich aufs Knie gefallen war (Diagnose: Kniescheibe rausgesprungen). Danach gestaltete sich das Spiel sehr ausgeglichen bis zur Pause.
 
Im Anschluss fanden wir relativ gut zurück in die Partie, der Regen hat mittlerweile nochmals ein Stück zugelegt. Nach einem erneuten langen Ball von Manu konnte René K den Ball noch knapp in den Lauf von Simi spielen, welcher dann den Torhüter umkurvte und zum wichtigen 2:0 einschieben konnte. Es war dann in der 61. Minute Dario, welcher Trainer Simi signalisierte dass es für ihn nicht weitergeht. Während Dario darauf plädierte, dass es sich um Krämpfe handelt, meinten böse Zungen nach den Spiel dass er aufgrund des hohen Anteils an Frauen auf dem Platz schlicht gekommen ist (immerhin, 60 Minuten muss ihm erst mal Einer nachmachen). Nach dem gefühlt zehnten Eckball kam der Ball auf Höhe des Sechzehners vor die Füsse von Dami, welcher den Ball Volley zum 3:0 in die Maschen setzte. Dami war heute kaum wiederzuerkennen, voller Energie und Spielfreude (Es wird die hohe Anzahl an anwesenden Frauen in Dami's Umgebung als Ursache vermutet). Doch vielleicht setzte ihn das auch ein wenig unter Druck und er wollte in seinen Aktionen teilweise zu gut aussehen; nach einem hervorragenden Steilpass von Fäbu H. konnte Dami alleine auf den Torhüter zulaufen und wollte diesen mit einem lässigen Heber ausserhalb des Sechzehners überlisten. Fabian G. hatte zu diesem Zeitpunkt bereits das Schlimmste vermutet und hat bereits geflucht, dass es Dami wohl mit einem Heber versuchen werde was jedoch nicht gut kommen würde. Und tatsächlich, der Torwart hatte seine Kralle nach oben gerissen und den Ball pariert. Auch wenn er dies regelwidrig ausserhalb des Strafraumes tat, der daraus folgende Freistoss führte leider nicht zu einem weiteren Treffer. Zu erwähnen gibt es hier jedoch noch den Energieanfall von Fäbu H. in Richtung gegnerischer Eckfahne; 80 Minuten sind einfach zu wenig für seine konditionelle Verfassung.
 
Nachdem es sich dann Luki auf der Aussenbahn nicht nehmen lassen konnte, zwei Gegenspieler hintereinander zu tunneln (in Gedenken an den verhinderten Luca), fand er wieder Gefallen am Spiel und konnte kurze Zeit später Simi wieder auf die Reise senden. Simi konnte den Ball dann auf kuriose Art und Weise kullernd und via Innenpfosten ins Tor befördern. Ein Dreierpack gegen seine Arbeitskollegen, mal sehen ob er sich am nächsten Tag bei der Arbeit noch blicken lassen kann. Aber es war der unbedingte Wille welcher Simi heute an den Tag legte, wodurch er immer einen Schritt schneller war als die Verteidiger. Wenn er diesen Willen wieder in jedem Spiel zeigt, kann er die 30-Tore-Marke der Vergangenheit wieder Realität werden lassen!
 
Am Schluss war es ein verdienter Sieg, auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung. Unsere Versärkungsspieler Timo, Masar, Edi und Faton konnten ebenfalls jeweils neue Energie ins Spiel bringen. Und hinten haben wir Tiki-Taka vom Feinsten gezeigt, wenn es auch mehrmals mehr als nur gefährlich wurde. Insbesondere die klassisch hohen Rückpässe von Fabian G. auf Casti sorgten wie immer für Spannung. Auch bei den Eckbällen benötigen wir noch viel zu viel Zeit, um die gegnerischen Spieler zuzuordnen, weshalb es praktisch immer gefährlich wurde in unserem Strafraum.
 
Alles in Allem eine starke, geschlossene Leistung des FC Schindler. Die Zuversicht in Hinsicht auf den nahenden Cupfinal ist weiter gestiegen und wir hoffen dass Simi das Toreschiessen nun definitiv wiedergefunden hat.

Nach dem Spiel hat Trainer Simi die (bei einem Sieg) versprochene Kiste Bier offeriert (ein wahrer Gönner) und das ganze Team ist nach dem Spiel noch beisammen geblieben. 

So macht es Spass ein Teil dieser Mannshaft zu sein, weiter so, Hopp FC Schindler! 

 

 

 

 

03.09.2018 - Cuphalbfinal FC Schindler - FC Also 2:2 (1:2) FC Schindler siegt 3:2 im Elfmeterschiessen

Liebe Freunde der KO-Wettbewerbe

Gestern stand das Cuphalbfinale auf dem Programm, welches nach zahlreichen Verschiebungen nun endlich gespielt werden konnte. Zur Ausgangslage: Als Gruppenzweiter in der Vorrunde trafen wir auf den souveränen Gruppensieger FC Also, ein Gegner, welcher uns komplett unbekannt war. Allerdings auch eine Mannschaft, welche sich seriös auf dieses Spiel vorbereitet hatte und offenbar sogar Scouts auf unser Trainingsgelände geschickt hatte. Ein anderes wichtiges Stichwort zu diesem Spiel lautet Personalnot. Michi, Luki, Noel, Römi, Fäbu H., Andy, Dami, Luz, ... nein, dies war nicht unsere Stammelf, sondern die ewige Liste von Spielern, welche uns verletzt oder durch schlechte Ferienplanung fehlten. Doch es gab auch erfreuliches zu berichten, Simi und Luca liessen ihr Personalnetz wirken und präsentierten würdige Verstärkungsspieler. Zudem durften wir nach langer Zeit wieder mal unsere Zé Roberte-Mittelfeld Fraktion: Kybinho und Booginho gaben starke Comebacks im zentralen Mittelfeld.

Doch nun zum dramatischen Spiel. In einem klassischen 3-5-2 angetreten agierten wir zu Beginn nicht 100% stilsicher. Der FC Also schaffte es mit Steilpässen für Unruhe in unserer Defensive zu sorgen. Nach einem individuellen Fehler konnte der FC Also dann einen Abpraller zur 1-0 Führung verwerten. Doch statt nervös zu werden, kämpften wir uns zurück. Nach einem von Booginho getretenen Freistoss nickte Rene S. gekonnt ein und zeigte damit einmal mehr, warum er auch als Rene Ronaldo bezeichnet wird.

Dieses Tor zeigt auch, wie wichtig jeder Spieler in unserem Kader ist, auch wenn er nicht in jedem Spiel zur Stammelf gehört. Nach dem Ausgleich konnten wir das Spiel immer ausgeglichener gestalten und kamen auch öfters nach schönen Flügelrushes zu Tormöglichkeiten. Besonders Booghinho hatte da eine hervorragende Torchance zu verzeichnen (Manu versteht bis jetzt nicht, wie dieser Ball nicht den Weg ins Tor finden konnte). Nach einem weiteren Eigenfehler im Spielaufbau konnte der FC Also aber vor der Pause noch das 2-1 erzielen. Leidenschaftlich stimmten Simi, Luca und Manu das Team auf die 2. Halbzeit ein. Der FC Schindler ist eine Cupmannschaft und man will den Titel verteidigen, deshalb musste nun jeder noch mehr leisten. Dieser Zusatz-Effort wurde belohnt und nach einem weiteren Freistoss von Booginho fiel das Ausgleichstor. Freude pur! Da interessierte es auch niemanden wirklich, ob dieser Ball noch von einem Stürmer berührt wurde oder sich direkt ins Tor senkte.

Kurz vor Schluss hielt uns Casti mit einer Glanzparade im Spiel. Er fischte einen Kopfball gegen die Laufrichtung ganz stark aus der Ecke. 
Bald darauf pfiff der Schiedsrichter ab. 2-2 nach 90 Minuten, Verlängerung! Nach dem das Spiel 90 Minuten von taktischer Disziplin, Einsatz, wechselnden Spielanteilen und starken Defensivreihen geprägt wurde, flachte das Spiel nun deutlich ab. Es gab nur noch wenige Torchancen zu verzeichnen. So erstaunte es nicht, dass nach 120 Minuten, das Penalty-Schiessen über Sieg und Niederlage entscheiden musste. Hier schwor uns Manu noch einmal auf unser grosses Ziel das POKALFINALE (oder heisst es etwa doch Cupfinal Chrigu?) ein.
 
Simi hatte seine Schützen im Kopf. Doch der starke Booginho verzichtete, da er unter einem jahrelangen Elfmeter-Fluch leidet. Für ihn übernahm Fabian G.. (Den langjährigen FC Schindler-Fans dürften die Haare zu Berge stehen. Warum um Himmels Willen läuft Fabian G. an? Immerhin der Spieler, welcher vor einigen Jahren im Schweizermeisterschafts-Halbfinale den letzten Elfmeter vom Torwart abgewehrt sah!)
 
Nun wurde es unerträglich spannend! Hier der Verlauf des Elfmeterschiessens:

 1. Runde
Capitano Chrigu 1-0 (unhaltbar ins Lattenkreuz, wie er das halt immer tut)
Also hämmert den Ball über das Tor 1-0

2. Runde
Rainer-Maria Luca streift den Aussenpfosten mit seinem Flachschuss (die Berührung des Pfostens wurde von Luca auch später immer wieder erwähnt. Im Gegensatz zum Schulhof gilt im Cup das Gesetz "Latte und Pfosten retten" nicht.)
Also gleicht aus 1-1
 
3. Runde
Simi schaut sich den Torwart aus und trifft souverän zum 2-1
Also wieder übers Tor (das Glück scheint in diesem Moment auf unserer Seite zu sein)
 
4. Runde
Fabian G. erhöht auf 3-1 (So schiesst man Penalties: Halbhoch, halbscharf, unplatziert, an die Hand des Torwarts und von da ins Lattenkreuz. Der war schlechter geschossen als vor ein paar Jahren an der Schweizermeisterschaft... aber diesmal dafür drin!)
Also souverän zum 3-2
 
5. Runde
Manu - Wenn er trifft, stehen wir im Finale. Doch sein Knaller wird vom Torwart mirakulös pariert. Ernüchterung... geben wir den Sieg doch noch aus der Hand?
Natürlich nicht! Casti hält den letzten Elfmeter und sichert uns den Finaleinzug.
 
Was für Emotionen, was für ein Spiel! Oder wie es Manu sagt: Egal, ob Profi oder Amateur, für solche Spiele lebt man als Fussballer! Geiler Fight von allen. Jetzt wollen wir den Titel verteidigen. Cupfinal wir kommen! Tragt euch den 15. September in der Agenda ein und mobilisiert doch auch ein paar Fans!

 

25.06.2018 - FC Schindler - FC Kantonsspital 3:1 (2:0)

Das letzte Cup-Vorrundenspiel fand bei bestem Sommerwetter statt. Nur etwas unglücklich für unseren portugiesischen Terrier im Mittelfeld, welcher auf das letzte Gruppenspiel von Portugal an der WM verzichten musste. Nun aber zum Spiel: Auf dem Papier war die Sache klar, ein Sieg sollte her gegen den bisher noch sieglosen FC Kantonsspital. Das Kader vielversprechend, Römi gab sein Comeback im Mittelfeld und sollte mit Manu die Schaltzentrale bilden. Nach einigen Minuten ein erster Schock, Römi musste sich wieder auswechseln lassen. Irgendwie spürte man, dass dies heute nicht unser Sahnetag werden würde. Dennoch versuchten wir ein Kombinationsspiel aufzuziehen. Aber viele letzte Pässe kamen nicht an und es waren doch erschreckend viele technische Fehler auszumachen. Als sich dann der gegnerische Goalie mit Tanktop-Shirt auch noch in Hochform spielte, nahm das Spiel etwas spezielle Züge an. Dennoch gelang uns dann noch 2 Tore vor dem Pausentee. Nach einem Eckball, welcher von Noel verlängert wurde, zirkelte Verteidiger Seve den Ball gekonnt flach ins weite Eck. Zudem setzte sich dann Fabian im Strafraum endlich auch mal durch und bediente Michi, welcher nur noch einschieben musste. Durchaus bemerkenswert, da Fabian in der ersten Halbzeit wohl seine schlechteste Zweikampfbilanz in seiner gesamten Schindler-Karriere aufwies.

In der Pause motivierte uns Trainer Simi und verlangte eine Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit. Der Start verlief gut und nach einer Balleroberung von Fabian am gegnerischen Strafraum traf Manu trocken aus 16 Metern zum 3-0. Wer nun dachte, der Knoten sei geplatzt, täuschte sich. Nach einem Konter und einer Flanke in den Rücken der Abwehr verkürzte der Gegner auf 3-1. Beim Tor machte der gegnerische Offensivspieler dann auch noch Bekanntschaft mit dem Pfosten. Nun ja, Tore gegen uns werden dir nicht geschenkt ;) Danach wurde der Vorsprung mehr oder weniger problemlos verwaltet, aber viele im Ansatz gefährliche Konterchancen schlecht zu Ende gespielt. Wie sagt man so schön nach so einem Spiel: Nur die 3 Punkte zählen. Cup-Halbfinal wir kommen! Der FC Schindler tanzt weiterhin auf zwei Hochzeiten! Weiter so! 

11.06.2018 – FC Schindler vs. FC Schurter – 4:1 (2:0)

Das zweite Cup-Spiel stand an, Gegner war der bisher noch unbekannte Gegner FC Schurter. Im Vorfeld hat Trainer Simi von seinen Scouts erfahren, dass der FC Schurter sein erstes Cup-Spiel mit 9:2 gewinnen konnte, während wir lediglich ein Remis zustande gebracht hatten. Aufgrund der insgesamt vier Vorrundenspiele wussten wir demnach, dass heute unbedingt ein Sieg eingefahren werden muss.

Viele Faktoren haben heute zusammengepasst. Mit 4 Ersatzspielern war unsere Bank so gut besetzt wie noch nie in dieser Saison, und das sogar ohne dass wir vorgängig noch Spieler suchen mussten. Zudem hat Dani den Platz wie gewohnt besser gepflegt als seinen eigenen Garten und wir konnten auf einem 1A-Rasen spielen. Danke Dani!

Unser heutige Captain Christiano konnte zwar die Seitenwahl nicht gewinnen, doch wir liessen uns nicht aus der Ruhe bringen und starteten entschlossen ins Spiel. Und wir mussten früh feststellen, dass der Gegner heute die drei Punkte nicht herschenken wird. Wie die Furie kamen sie angestürmt und setzten uns in den ersten fünf Minuten extrem stark unter Druck. Hinzu kam, dass sich leider unser Flügelwirbel Nico früh verletzt hat und nicht mehr weiterspielen konnte. Aus diesem Grund dauerte es ein wenig, bis wir ins Spiel kamen. Doch sobald wir uns ein wenig Luft geschaffen hatten und einen Eckball treten konnten war es dann soweit. Das 1:0, gleichbedeutend mit dem bereits zweiten Saisontor von Noel. Während er zu seinen Jugendzeiten (auch bereits länger her) die Tore meist nur durch hinhalten seines Kopfes erzielte, so war auch dieses Tor heute wieder mit dem Fuss zustande gekommen. Christiano behielt im Strafraum die Ruhe und Übersicht, Noel zimmerte den Ball volley unter die Latte. Auch Fäbu war die Situation von ausserhalb des Feldes aufgefallen; „wusste gar nicht dass Noel die Bälle auch unter die Querlatte schiessen kann..“. Ganz sicher war es ein wichtiges Tor in dieser frühen Druckphase des Gegners.

Der Rest der ersten Halbzeit ist schnell erzählt. Es war ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, klare Torchancen gab es jedoch nur vereinzelt. Unser Abwehrbollwerk mit dem vorgelagerten Terrier Christiano vor der Dreierkette (wenn auch nicht mit so viel Adrenalin wie Manu beim letzten Spiel) liess wenig Chancen des Gegners zu. Im Angriff hingegen konnten wir leider nicht so viele torgefährliche Situationen kreieren wie es noch in den letzten Spielen der Fall war, dafür haben wir unsere Effizienz deutlich gesteigert. Während einige mit den Gedanken bereits in der Pause waren, gelang uns gar noch ein weiteres Tor. Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum konnte René K. das Leder zur 2:0 Pausenführung einschieben.

Wieso wir nach der Pause diesmal nicht eingebrochen sind weiss wohl niemand so recht. Vielleicht weil diesmal niemand in der Pause etwas Derartiges angesprochen hat, vielleicht auch weil wir auf unserer Lieblingsseite des Platzes standen. Mit viel Kampf wehrten wir die Angriffswellen des Gegners ab, konnten teilweise durch geschicktes verschieben der ganzen Mannschaft einige Bälle früh abfangen und die Pässe des Gegners abfangen. In der 73. Minute enteilte Simi dann zum gefühlt 10ten Mal nach einem langen Pass aus dem Mittelfeld der Abwehr, beinahe zum ersten Mal ohne Abseitspfiff des Schiedsrichters. Er schüttelte seinen letzten Verfolger ab und schob zur befreienden 3:0 Führung ein. Praktisch im Gegenzug entwischte die gegnerischen Nummer 18 der gesamten Mannschaft und erwischte unseren Torhüter Casti zwischen den Beinen. Dieser liess das nicht lange auf sich sitzen und kratze kurze Zeit später einen eigentlich unhaltbaren Ball des Gegners mirakulös unter der Latte heraus. Nach einem missglückten Fehlpass der gegnerischen Abwehr konnte Fäbu dann alleine aufs Tor losziehen und in der 85. Minute den Deckel drauf machen. Herausgestochen ist auch die einstudierte Freistossvariante von Fäbu und Luki (mithilfe von kurzem Geflüster), welche Dami leider nur knapp nicht verwerten konnte. Doch diese Variante sollten wir auch in Zukunft im Hinterkopf behalten.

Die heutige Leistung war sicherlich eine der besten der Saison, der FC Schurter wohl der vermeintlich stärkste Gegner bisher. Nur durch den extremen Kampfes- und Siegeswille jedes einzelnen konnten wir diese Partie für uns entscheiden, alles andere als ein klarer Selbstläufer. Selbst wenn Dami meint dass er nicht mehr als sonst gerannt ist, alle anderen hatten ihn noch selten so auf dem Platz herumstürmen sehen. Am Ende war der Sieg aber klar verdient und umso wichtiger nach den zuletzt sieglosen drei Spielen.

Über die Schiri-Leistung diskutieren wir heute besser nicht, nebst einem mehr als klaren, nicht gepfiffenen Elfmeter kamen noch vielen weitere Fehlentscheide hinzu. Wichtig ist nun, dass wir diesen breiten Kader aufrechterhalten können, keine weiteren Verletzte mehr beklagen müssen und die aktuell Verletzten hoffentlich bald in die Mannschaft zurückkehren können. Dann bin ich überzeugt, dass wir einen guten Rhythmus finden und bis zum letzten Spiel der Saison (erfolgreich) Spass haben werden!

Ein grosses Dankeschön an René K. für die Kiste Bier nach dem Spiel! Schön dass die meisten nach dem Spiel noch sitzen geblieben sind.

 

 

 

07.06.2018 – FC Schindler vs. FC Interplay – 2:3 (2:1)

 

Das erste Spiel gegen den FC Interplay stand auf dem Programm. Angetreten mit 14 Spielern, wollten wir den nächsten Sieg in Angriff nehmen. Mit dem letztjährigen Sieger der Firmenmeisterschaft hatten wir noch eine Rechnung offen. 

Trainer Simi verlangte von seinen Spielern von Anfang an ein konzentriertes und hart geführtes Spiel. Das Ziel war es, den Gegner in den ersten Minuten zu überrennen. Dies funktionierte auch sehr gut, bis zur 17. Minute. Da kassierten wir bereits das erste Gegentor durch einen Distanzschuss. Der Ball flatterte dem Aushilfstorhüter Timo durch die Hände. Ob er sich wohl auch eine Hirnerschütterung à la Karius zugezogen hatte vor dem Spiel? Wie auch immer… Eine Torchance, ein Tor. Der FC Schindler liess sich davon jedoch nicht beeindrucken und spielte unbeirrt weiter. Dafür wurden wir in der 21. Minute auch belohnt. Das Sturmduo Michi und Simi kombinierte sich vor das Tor, wo Simi einen Schuss von sich durch den Torhüter abgewehrt sah. Der Ball gelangte zur Mitte, wo Michi zur Stelle war und zum Ausgleich einschieben konnte. Der FC Schindler übte die gesamte erste Halbzeit einen unglaublichen Druck auf den Gegner aus und kam zu weiteren hochkarätigen Chancen. Diese wurden jedoch immer wieder durch den gegnerischen Torhüter entschärft. Dieser zeigte ein grossartiges Spiel. Noch in der letzten Saison versuchte der FC Schindler diesen mit einem astronomischen Lohn nach Perlen zu locken. Es blieb beim Versuch. Der neuverpflichtete Torhüter des FC Schindler, Casti, verzichtete auf einen solchen Lohn und wurde deshalb kurzum zum neuen Stammtorhüter. Entschuldigen sie das Abschweifen... In der 34. Minute gelang es dem FC Schindler ein weiteres Tor zu erzielen. Nico erzielte auf Vorlage von Luki das Tor zur 2:1 Führung. 

Mit diesem Vorsprung ging der FC Schindler in die Pause. Viel zu beanstanden gab es nicht. Das Team spielte eine hervorragende Partie. Was jetzt wohl kommt. Nun ja… Wir kennen es leider. Der FC Schindler kassierte ein frühes Tor nach der Pause. So hiess es bereits in der 55. Minute 2:2. Die zweite Halbzeit ist kurz erklärt. Der FC Schindler macht das Spiel und der FC Interplay nutzt seine wenigen Chancen. In der 85. Minute treffen die Interplayaner sogar noch zum 2:3. Drei Chancen führten zu drei Gegentoren. Das positive; Es wurden nur drei Chancen zugelassen. Das negative; Es wurden drei Chancen zugelassen. Zudem müssen unsere Stürmer endlich wieder treffsicherer werden und die Ihnen gegebenen Chancen in Tore ummünzen. Bereits am nächsten Montag haben sie diese Chance. Dann steigt nämlich unser zweites Cupspiel gegen den Neuling FC Schurter.

 

 

24.05.2018 – FC Schindler vs. FC First Soirée United – 1:1 (1:0)

Nach einer längeren Pause stand das nächste Spiel an. Es war die Revanche gegen den FC First Soirée United, welcher bereits unser letzter Gegner im Cup war. Damals trennten wir uns mit einem 2:2 unentschieden, was insgesamt in Ordnung ging.

Erneut waren wir am Tag vor dem Spiel gerade mal 9 Spieler, Trainer Simi musste wieder alle Hebel in Bewegung setzen dass wir am Schluss mit einem 14-Mann-Kader anreisen konnten. An dieser Stelle vielen Dank an die beiden Aushilfskräfte Roli und Pädi. Etwas ungewohnt war derweil das Umziehen neben dem Spielfeld, immerhin konnte damit unseren weiblichen Fans für das Kommen gedankt werden.

Trotz dieser Umstände waren wir heiss auf den Sieg, die sommerlichen Temperaturen trieben uns zusätzliche Schweissperlen bereits vor dem Spiel auf die Stirn.

Wir sind dann auch gut ins Spiel gestartet, konnten den Ball laufen lassen, die Ruhe bewahren und kamen zur einen oder anderen Chance. Lange Zeit wollte der Ball nicht ins Tor. Fäbe G. konnte sich einige Male über den rechten Flügel durchtanken, auch Simi verschaffte sich einige gute Abschlusspositionen. Nachdem es dann auch Manu das eine oder andere Mal mit einem Distanzschuss versucht hatte, knallte er das Leder via Lattenunterkante in die Maschen. Ein erlösendes Tor, wichtig dass wir die Führung endlich erzielen konnten.

Die letzte Viertelstunde vor der Pause gehörte dann dem Gegner. Wir liessen ihm oft zu viel Raum und setzten die einzelnen Spieler nicht konsequent unter Druck. Dennoch haben wir die Führung in die Pause mitnehmen können. Herauszuheben gilt es den omnipräsenten Manu sowie auch das starke Comeback von Seve.

Direkt nach der Pause konnten wir noch die eine oder andere Chance verbuchen. Unter anderem hatte der gegnerische Torwart eine wuchtige Direktabnahme von Fäbu H. mirakulös pariert. Danach war jedoch der Wurm im Spiel des FC Schindler. Der Gegner schlug sehr viele weite Bälle in die Spitze, wo dann teilweise fünf Stürmer des Gegners auf eine Unsicherheit in unserer Defensive lauerten. Auch wir schlugen dann die Bälle nur noch hoch hinten raus, vorne waren dann aber unsere Spieler nicht wirkliche zahlreich vertreten. Manu hatte bereits zur Pause die richtigen Worte für die Situation gefunden; wir treffen oft die falsche Entscheidung. Wenn es hinten brenzlig wird, versuchen wir uns spielerisch zu befreien, wenn wir genügend Platz haben wird der Ball unnötig nach vorne gedroschen.

Am Ende war es eine Frage der Zeit, bis das Anrennen des Gegners Früchte tragen wird. So war es dann auch umso bitterer, dass dem Gegner der Ausgleich dann in der 85. Minute doch noch gelang. ein Faktor war sicher zum Schluss hin die zahlreichen Wechsel, welche wir aufgrund des Personalbestandes nicht positionstreu vornehmen konnten. Dadurch waren die Rollenverteilung und die Abstimmung untereinander nochmal erschwert worden.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Punkteteilung so in Ordnung geht und beide Mannschaften mit dem einen Punkt zufrieden sein können. Zum Schluss noch ein Zitat von Fäbe G. nach Spielschluss (in der Anwesenheit von Frauen wird er zum Philosoph): „Wenn du solche Spiele nicht gewinnen kannst ist es wichtig, dass du sie wenigstens nicht verlierst!“. Diese Aussage ist sinnbildlich für den Fortschritt, welchen wir mit unserer Mannschaft erzielen konnten. Während wir solche Spiele früher noch aus den Händen gegeben hätten, konnten wir das Remis halten und unsere Ungeschlagenheit in dieser Saison auch im fünften Spiel wahren. Es war heute vorbildlich, wie jeder gefightet hatte und für den anderen die fehlenden Schritte gegangen ist.

Jetzt ist das Ziel, unser Personalproblem in den Griff zu bekommen. Wenn wir in unserem Team aus dem Vollen schöpfen können, dann werden wir auch am Ende der Saison ganz oben stehen!

Einer für alle, alle für Einen, FC Schindler.. GO!

 

 

07.05.2018 — FC Schindler vs. FC First Soiree United — 2:2 (1:0)

 

Das erste Cup-Gruppenspiel stand uns an diesem Montagabend bevor. Erneut musste Trainer Simi vor dem Spiel mühsam Leute zusammentrommeln, damit wir schlussendlich mit 14 Spielern (ab der zweiten Halbzeit) antreten konnten. Die Hoffnung, dass dieses Problem in Zukunft behoben werden kann, besteht noch immer. Erfreulicherweise stand heute zum ersten Mal unser neuer Star-Torhüter Casti im Tor. Dieser spielte, um dies mal vorneweg zu nehmen, eine grossartige Partie! Zusätzlich zum neuen Torhüter halfen uns mit Roli und Pädu zwei weitere Weltklasse-Spieler aus.

 

Nach einer erneut kurzgehaltenen Ansprache des Trainers starteten wir mit grossem Siegeswillen und klar erkennbarem Teamgeist ins erste Cupspiel. Bereits nach 10min konnte der in letzter Zeit als verschollen geglaubte Fäbu H. den ersten Treffer der Partie erzielen. Er brachte den Ball per Eckstoss so gefährlich in Richtung Tor, das kein Spieler mehr den Fuss dazwischen brachte und die Kugel glatt im Netz landete! Fünf Minuten später hätte der heute sehr schwache Schiedsrichter, nach einem Brutalofoul der gegnerischen Nummer 4 an unserem Wirbelwind Luki, die rote Karte ziehen müssen. Man munkelt noch heute, dass der Schiedsrichter den roten Karton in der Garderobe liegen gelassen hat. Auch die nächste nennenswerte Szene gehörte leider dem Schiedsrichter. 35 Minute, Zweikampf im Strafraum, Penaltypfiff für den FC First Soiree United. Auch nach mehrmaligem begutachten der Videobilder scheint es noch immer unbegreiflich wie man in dieser Szene auf den Penaltypunkt zeigen kann. Wie auch immer. Unser grossartiger Torhüter Casti hielt den schwach geschossenen Elfmeter, wie man das von einem Torhüter des FC Schindler erwarten kann, souverän. Bis zur Pause blieb es ein hart - teils überhart - geführtes Spiel.

 

Da Miro bereits nach wenigen Minuten verletzt vom Platz musste, waren wir schon vor der Halbzeit gezwungen, Wechsel vorzunehmen. Ab der 45 Minute durften wir dann dafür auf die Unterstützung von Fäbe G. zählen. Es war klar, dass dieses Spiel nur über den Kampf gewonnen werden kann. Leider kassierten wir, wie so oft nach der Halbzeit, zwei frühe Tore. Und so rannten wir bereits ab der 62 Minute einem 1:2 Rückstand nach. In der 76 Minute schien sich das Blatt doch noch zu wenden. Elfmeter für den FC Schindler. Der sonst so treffsichere Simi, welcher heute einen rabenschwarzen Tag einzog, trat an und… Ja er schoss den Elfmeter doch tatsächlich an die Latte. Dieser verschossene Elfmeter bedeutete jedoch nicht den Einbruch des FC Schindler, sondern es war wie ein Weckruf nochmals alles zu geben. In den verbleibenden 14 Minuten dominierte der FC Schindler den Gegner nach Belieben und kam in der 85 Minute zum verdienten Ausgleich. Unser heutiger Dauerläufer Roli konnte den Ball nach einer Hereingabe von Simi und einem Durcheinander im Strafraum zum 2:2 Ausgleich einschieben. Leider reichte es nicht mehr zum Sieg. Jedoch dürfen wir für die Leistung an diesem Abend mit einem Punkt zufrieden sein. Bereits im nächsten Spiel am 24.05. haben wir die Chance zur Revanche gegen den FC First Soiree United.

 

Ein erster kleiner Rückschlag in dieser Saison. Jedoch sind wir nach vier Spielen noch immer ungeschlagen und die Motivation, weiter Spiele zu gewinnen, ist hoch.

 

Aufstehen, Krone richten und im nächsten Spiel mit Vollgas einen weiteren Sieg einfahren!

 

Hopp FC Schindler!

 

 

30.04.2018 – FC Swiss Steel vs. FC Schindler – 0:8 (0:2)

Drittes Meisterschaftsspiel und bereits jetzt wurde noch am Vorabend das notwendige Personal zusammengesucht. Und ausgerechnet heute stand uns unser Angstgegner der letzten Jahre gegenüber, zusätzlich dazu auf dem grossen Platz in Emmen.

Unbeirrt von den äusseren Umständen setzte der Trainerstaff erneut auf das gleiche Spielsystem wie bei den ersten beiden Saisonspielen. In der Abwehr waren Noel und Miro wieder gesetzt, unterstützt auf der linken Seite durch Tim. Nur Dank unserem neu entdeckten Chef-Scout Luz konnten wir auf seine Unterstützung zählen. Vor der Abwehr räumte Manu alles ab und bildete gemeinsam mit Dami und René K. das Herz der Mannschaft im zentralen Mittelfeld. Über die Flügel spulten Luz und der zurückgekehrte Michi ihre Kilometer ab, während vorne das Erfolgsduo aus dem letzten Spiel wieder für Furore sorgen sollte.

Von Anfang an gelang es uns, das Spiel zu kontrollieren und das Tempo vorzugeben. Immer wieder konnten wir einige Nadelstiche setzen und mit viel Dampf in die Tiefe angreifen. Leider machte uns der Schiedsrichter mehrere Male einen Strich durch die Rechnung. Obwohl wir meist 3-4 Meter hinter der Abseitslinie gestartet sind, wurde das Spiel abgepfiffen, zu unserem grossen Unverständnis. Dann endlich nach 10 Minuten gelang uns der erlösende erste Treffer. Michi hatte sich über die linke Seite durchgesetzt und spielte den Ball mit dem linken Fuss halbhoch in die Mitte. «Mit dem rechten Fuss bin Ich es der zielt, der linke Fuss hingegen macht was ihm gefällt» stellte Michi im Interview nach dem Spiel klar. In der Mitte konnte sich Luki gegen zwei Gegenspieler durchsetzen und mit einem Flugkopfball einnetzen. Der Knoten schien gelöst, wenige Spielzüge später konnte Simi den Torhüter mit einem Schuss ins nahe Eck überraschen. Dennoch konnten wir in der restlichen ersten Halbzeit keine Tore mehr erzielen und gingen mit einem 2:0 Vorsprung in die Pause. Trotz finanzstarkem Schindler-Konzern konnten wir keinen Pausentee geniessen, da man sich in Emmen nur gegen einen Wucherpreis von CHF 10.00 eine Kanne Tee ergattern konnte. Wir spielten also sozusagen nur unter Protest.

Ein interessanter Fakt für alle Statistiker; aus den ersten drei Spielen resultierte in den ersten Halbzeiten insgesamt ein Torverhältnis von 9:0! Von Schwierigkeiten ins Spiel zu finden kann dementsprechend nicht die Rede sein. Schwierigkeiten mit der zweiten Halbzeit hingegen sind beim FC Schindler allgegenwärtig. Auch heute gab es bis zur 60. Minute keine wirklichen Highlights mehr zu sehen für die in Scharen angereisten Fans. Doch dann nahmen unsere körperlichen resp. konditionellen Vorteile Überhand und was folgte war zu viel für den Gegner. Der FC Schindler überrollte den Gegner regelrecht und konnte bis zum Abpfiff noch weitere 6(!) Tore erzielen. Stürmer Simi kam endlich in Fahrt und gönnte sich noch einen Hattrick. Diese Treffer, wie auch der Treffer durch René K., wurden mit starken und vor allem klugen Pässen in die Tiefe durch die Mittelfeldakteure ermöglicht. Auch unser linke Aussenverteidiger Tim liess es sich nicht nehmen, zweimal auf der linken Seite durchzumaschieren und nach für die Gegner schwindelerregenden Slalomläufen seine zwei Tore zu erzielen.

Was am heutigen Abend aber auch ein grosses Ziel war und genauso wertvoll ist wie die vielen Tore ist endlich wieder ein Spiel zu 0 zu absolvieren. Ermöglicht durch die extrem stilsichere Abwehr konnten wir uns ohne grosse Torchancen des Gegners schadlos halten. Grossen Anteil daran hatte auch unser Neo-Torhüter Timo, welcher sehr gut mitspielte und immer wieder in den wichtigen Momenten aus dem Tor stürmte, wie auch Abräumer Manu, welcher sich auch nicht zu schade war, sich in den richtigen Momenten in die Abwehrkette zurückfallen zu lassen.

Es war ein Spiel zum Geniessen, insbesondere da auch heute erneut jeder für jeden gekämpft hat und auf dem Feld eine positive Atmosphäre geherrscht hat, welche jeden Spieler aufgebaut hat, selbst wenn einem der eine oder andere Fehler unterlaufen war. Wir können auch in der zweiten Halbzeit Fussball spielen, diese Erkenntnis nehmen wir mit für das nächste Spiel!

 

26.04.2018 - FC Schindler vs. FC Steinhausen 5:3 (5:0)

 

Nach einem eher durchzogenen ersten Saisonspiel empfingen wir heute bereits den nächsten Gegner in Perlen zu Gast. Der uns noch gänzlich unbekannte FC Steinhausen stand vor der Tür, ein mittlerweile ungewohntes Gefühl gegen einen neuen Gegner zu spielen. Etwas knapp an Spieler informierte Trainer Simi dann in der Garderobenansprache das Team über die bisherigen Resultate des Gegners; 4:1 gegen Swiss Steel und 6:2 gegen Interplay. Wir wussten also, dass wir heute Vollgas geben müssen, um gegen diese Mannschaft bestehen zu können.

 

Und furios sind wir in die Partie gestartet. Die stabile Abwehr um Miro, Noel und Chregu holte sich in den ersten Minuten Sicherheit, auch Goalie Luca gönnte sich ein paar Ballkontakte um in die Partie zu kommen. Vor der Abwehr bildete Miche das Bindeglied zu Dami und Manu im Zentrum, während Luz und René K. die Aussenbahnen beherrschten. Vorne agierte wie gewohnt Knipser Simi, unterstützt durch Luki als hängende Spitze hinter ihm.

 

Nach gerade einmal 4 Minuten wurde Luki auf der rechten Seite lanciert, sein Zuspiel in die Mitte verwandelte Simi gnadenlos. Doch zu früh gefreut, es wurde auf Abseits entschieden. Es war knapp, wird aber die korrekte Entscheidung des heute wieder sehr starken Schiedsrichters gewesen sein. „Wenn es so nicht klappen will versuchen wir es halt anders rum" hat man sich wohl gedacht. Keine Minute später kam Simi über die linke Seite und dessen scharfe Hereingabe konnte Luki (mit Links..!) zum frühen Führungstor verwerten. Und der FC Schindler powerte weiter; zwei Minuten später ging es wieder über rechts, Simi hatte soeben Luki in die Tiefe geschickt, der Gegner wusste sich nur noch mit einer Notbremse zu helfen. Der anschliessende Penalty verwandelte Simi gewohnt souverän zum 2:0. Auch wenn sich vorne das Duo Luki/Simi beinahe blind verstand, war es vor allem auch das Mittelfeld, welches ebenfalls ordentlich aufs Gaspedal drückte. So war es nach einer Willensleistung Manu mit seinem eher schwächeren rechten Fuss, welcher den Ball durch pure Entschlossenheit über die Linie kullern liess. 3:0 nach 13 Minuten, Zeit durchzuatmen.

 

Nach einer eher ruhigeren Phase des Spiels kamen wir zu einem weiteren Eckball. Nicht gerade unsere Stärke ist man versucht zu sagen. Und solch verdutzte Gesichter aller Spieler inkl. dem Torschützen selbst welche nun folgten, wird man so schnell nicht mehr sehen. Nach einer scharfen, eher flachen Hereingabe von Luz war es Noel, welcher mit einem Zauberstück per Hacke den Ball ins Tor beförderte…Mit der Hacke…! Noel…! Unvorstellbar und doch wahr, es sei ihm gegönnt! Nicht genug hat sich das Team gesagt und so wurde das Sturmduo wieder auf die Reise gesendet. Simi tankte sich über links durch und liess seinen Verfolger mit einem Hacken aussteigen. Mit einer hohen, punktgenauen Hereingabe auf die rechte Seite (diese Bälle hatte er in sein Aufwärmprogramm integriert) fand er Luki, welcher per Volley und gleichzeitig mit dem Pausenpfiff seinen zweiten Treffer des Abends erzielen konnte.

 

5:0 zur Pause und etliche sehr präzise weitere Torschüsse, welcher der gegnerische Torhüter jedoch mirakulös parierte. Und hinten hielt unsere Abwehr zusammen mit der Unterstützung aus dem Mittelfeld dicht, es war kein Zufall dass hinten noch die Null stand. Dennoch wussten wir, dass hier noch nichts entschieden ist, was auch in der Pausenansprache diskutiert wurde.

 

Ihr wisst was jetzt kommt, der FC Schindler und die zweite Halbzeit. Es wird wohl niemals zu einer Liebesbeziehung zwischen diesen beiden kommen. Gerade mal 10 Minuten nach dem Wiederanpfiff haben wir bereits wieder 2 Gegentreffer erhalten, während wir das Mittelfeld aus den Händen gegeben hatten. Als in der 78. Minute gar noch das 5:3 gefallen ist, warf der Gegner nochmals alles nach vorne. Dennoch haben wir grundsätzlich gut dagegengehalten, jeder hat gefightet als wäre es ein Finalspiel. Alle Gegentore entstanden aus individuellen Fehlern, an deren Verbesserung wir über die Saison hin arbeiten können. René K hatte das sechste Tor auf dem Fuss, sein Ball landete jedoch am Aussenpfosten. Mit seiner heutigen Laufarbeit hätte er den Treffer auf jeden Fall verdient.

 

Am Ende des Tages war der Sieg aufgrund der überragenden ersten Halbzeit mehr als verdient. Es hat Spass gemacht als Team gemeinsam zu kämpfen und zu zaubern. Weiter so!

 

19.04.2018 – FC Schindler vs. Team Baumgartner 2:1 (2:0)

 

Die neue Saison hat begonnen. Und es wird eine Saison mit so vielen Spielen wie lange nicht mehr. Unverändert bleiben jedoch unsere Personalprobleme, so konnten wir nur wenige Stunden vor Spielbeginn mit Timo einen Ersatztorhüter aufbieten. Die Garderobenansprache gestaltete sich kurz und knapp, gesprochen von unserem neuen Solo-Trainer (ist auch privat solo, falls jemand interessierte Frauen vermitteln möchte). Begünstigt durch das knappe Angebot an Verteidigern bestritten wir das erste Spiel mit einem 3-5-2 als Spielsystem.

Auch wenn das gewohnte Sprüchli (Alle für einen, einer für….) vor dem Spiel noch nicht wieder in den Köpfen präsent war stimmte die Einstellung des Teams, angeführt von Ersatz-Captain Noel.

Und die ersten Minuten des Spiels gehörten ganz klar dem FC Schindler. Ein Torhüter der mitspielt, eine äusserst stabile Dreierkette um Noel, Luca und CR7 sowie das Zentrum mit Manu, Dami und Luki welches die Mitte dicht gemacht hat. Über die Seiten sorgen René K. und Fäbe G. für Tempo, während vorne unsere Starstürmer Simi und Michi die Gegner früh unter Druck setzen. Um die erste Halbzeit zusammenzufassen kann erwähnt werden, dass wir keinen einzigen Torschuss des Gegners zugelassen haben. Wir hatten das Spiel jederzeit unter Kontrolle, spielten den Ball flach aus der Abwehr heraus, setzten den Gegner früh unter Druck und haben die Räume dicht gemacht.

Für die Tore waren – wie so oft – unsere beiden Stürmer besorgt. Nach einer Pass-Stafette behielt René K. im Strafraum die Ruhe und legte den Ball quer auf Simi, welcher den Ball humorlos zum 1:0 in die Maschen zimmerte. Kurze Zeit später fasste sich Luki aus knapp 30 Metern ein Herz und gab einen fiesen Aufsetzer in Richtung Tor ab. Der Stürmerinstinkt von Michi trieb ihn dazu, durchzulaufen und so konnte er prompt den Abpraller reaktionsschnell verwerten. Auch wenn die Chancenauswertung noch zu wünschen übrig liess (unter anderem zwei Aluminium-Treffer) war eine souveräne und geschlossene Teamleistung.

Nach dem Pausentee die gewohnte FC Schindler-„Krankheit“. Nach diversen Wechseln verloren wir die Stabilität. Nach einem missglückten Befreiungsschlag zur Mitte von Captain Noel konnte der Gegner das Durcheinander im Strafraum ausnutzen und aus kurzer Distanz den Anschlusstreffer erzielen. Der Ball unter die Latte war für den Torhüter unhaltbar. Und auch über den missratenen Befreiungsschlag von Noel kann man sich am Ende nicht beschweren, denn seine Zweikampfbilanz von 98.5% hatte massgeblichen Anteil am Sieg.

Danach spürte der Gegner, dass noch etwas möglich ist und erhöhte den Druck. Aufgrund des nicht gegebenen Tores durch Simi (nach einem Energieanfall von Fäbe G.), blieb es bis zum Schluss eine Zitterpartie. Drei abschliessende Bemerkungen gilt es zu machen.

Erstens waren wir heute sehr stark auf die ersten Bälle. Es fing beim Mittelfeld an und erreichte den Höhepunkt in der Abwehr. Vor allem Luca und Noel liessen keine Bälle aufspringen und gaben dadurch der Mannschaft Sicherheit.

Zweitens haben wir trotz Schwierigkeiten bis zum Schluss gekämpft. Wir sind positiv geblieben und haben einander gepusht. Es zeugt auch von Qualität, wenn wir solche Phasen überstehen und solche Spiele gewinnen können. Am Schluss zählen die drei Punkte.

Drittens sind wir verletzungsfrei in die Saison gestartet. Der Gegner hat die Zweikämpfe stets in einer harten Gangart bestritten, dennoch sind wir ruhig geblieben und haben unser Spiel durchgezogen. Auch wenn wir am Schluss Glück bekundet hatten, denn als Damiano in seiner gewohnten Kunstturner-Manier sein Bein in die Höhe streckte, kam er bei diesem „Beinahe-Spagat“ nur knapp um eine Zerrung herum.

Wir wissen was wir verbessern müssen, am Ende zählen jedoch die 3 Punkte! Weiter so!

 

 

5.10.2017 – FC Schindler vs. FC First Soirée United – 6:2 (1:2)

Bereits stand wieder das letzte Spiel der Saison vor der Tür und wie jedes Jahr ist der Kampf um den Titel in der Meisterschaft noch nicht entschieden. Mit 5 Punkten Vorsprung bei jedoch 2 gespielten Partien mehr hatten wir den Titel nicht mehr in den eigenen Händen. Dennoch hatten wir mit einem weiteren Sieg die Möglichkeit, den Druck auf den ersten Verfolger FC Interplay zu erhöhen, welcher dadurch 3 Siege aus 3 Spielen benötigen würde. Doch genug der Rechenspiele, zuerst mussten wir unsere Pflichtaufgabe bewältigen. 

Wieder war es unser verletzter Star-Stürmer Simi, welcher das Team als Trainer an der Seitenlinie aufs Spielfeld geführt hatte. Obschon mit Michi auch unser zweiter Goalgetter abwesend war, hatten wir mit 5 Auswechselspieler diverse taktische Möglichkeiten. Das bewährte 4-2-3-1-System wurde beibehalten und Römi hatte sein FC-Schindler-Sprüchlein erfolgreich auswendig gelernt (auch wenn es dann bei der ungewohnten Halbzeitansprache wieder nicht klappen wollte).

Wir starteten nicht schlecht ins Spiel, konnten den Ball grösstenteils laufen lassen und hatten die eine oder andere Druckphase. Doch wie so oft in dieser Saison war es der Gegner, welchem das erste Tor gelang, nach einer schnellen Kombination über die rechte Angriffsseite. Das Spiel nun offen, es konnte in beide Richtungen kippen. Umso wichtiger war dann das Ausgleichstor in der 41. Minute durch René K., welcher erst kurz zuvor eingewechselt wurde. Römi, welcher seine hervorragende Leistung vom letzten Spiel auf dem Flügel wieder eindrücklich bestätigte, setzte sich auf der Seite durch und bediente René K., welcher den Ball platziert im unteren Eck versenkte. Als der Gegner nach dem Ausgleich mit einem Mann weniger weiterspielen musste, waren wir wohl bereits mit dem Pausentee beschäftigt. Ein langer Ball mittels Freistoss fand den Weg zum Sechzehner, wo Miro laut schreiend angesprungen kam. Noel wollte jedoch dem Gegner zeigen wer Chef des Strafraums ist und ging ebenfalls zum Ball. So kam es, dass der Gegner in Ruhe den 2:1 Pausenstand erzielen konnte.

Nach hitzigen Diskussionen in der Pause gingen wir gewillt in die zweite Halbzeit, und so konnten wir bereits in der 48. Minute den erneuten Ausgleich erzielen. Fäbe G. überlief einmal mehr seine Gegenspieler auf der linken Aussenbahn, mit ein wenig Glück kam dann der Ball zu Miro, welcher abgebrüht (ist ja doch auch schon ein wenig in die Jahre gekommen) einschob. Danach wurde es zu einem Geduldspiel. Auf der einen Seite wussten wir, dass wir die Ruhe bewahren mussten, auf der anderen Seite rannten wir vergeblich (und zu hektisch) an, um das Siegtor zu erzielen. Unser Basler Ersatz-Torhüter (und womöglich künftiger Stammtorhüter?!) rettete das Resultat besonders in dieser Phase des Spiels mit starken Paraden und war ein sicherer Rückhalt. Bei beiden Gegentoren war er machtlos. Es dauerte bis in die 78. Minute, bis die spürbare Erlösung eintrat. Nach einem taktischen Einfall von Trainer Simi, welcher Luki auf den linken Flügel rotierte, konnte er aus spitzestem Winkel mit einem gefühlvollen Schlenzer ins weite hohe Eck den lang ersehnten Führungstreffer erzielen. Die Erleichterung im ganzen Team war spürbar und nahm uns den Druck von den Schultern. So konnten wir in der Schlussphase noch drei weitere Tore erzielen (81., 84., 86.). Es war Damiano, welcher erst im Spätsommer aufzublühen scheint, welcher nach einer gefälligen Kombination abzog und den Ball wuchtig versenkte. Drei Minuten später liess er es sich nicht nehmen, noch einen Assistpunkt zu buchen und bediente René S., welcher tatsächlich mit seiner ersten Ballberührung seit seiner Einwechslung das 5:2 erzielen konnte. Und es war auch Damiano, welcher mit einem weiteren Distanzschuss das 6:2 markierte.

Ein guter Abschluss einer guten Saison 2017. Insbesondere unsere neu erworbene Fähigkeit, Rückstände zu korrigieren, hat dieses Jahr den Unterschied gemacht. Nicht nur in der Meisterschaft, auch im Cup-Final konnten wir den 1:2 Rückstand mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wieder wettmachen. Die von Dani spendierte Kiste Bier stand dann wie zuvor angekündigt nach dem Spiel bereit und weckte insbesondere bei Rene K. bisher unbekannte Triebe.

Nun beobachten wir gespannt die Resultate des FC Interplay, falls es überhaupt noch zu Spielen kommen wird. Für uns gilt es, die hohe Anzahl an Spieler auch in den Trainings beizubehalten, um nächste Saison noch stärker aufzutreten. Und da beim FC Schindler auch der Spass und der Zusammenhalt im Team grossgeschrieben wird, freuen wir uns auf einen geselligen Abschlussabend in den nächsten Monaten.

Einer für alle, ein…für alle..äh..für Einen…..Jetzt habe ich mich sogar noch von Römi anstecken lassen…

Einer für alle, alle für Einen, FC Schindler – GO!!!

 

 

2.10.2017 – FC Schindler vs. FC Interplay – 4:2 (1:1)

Nach der bitteren 0:3 Niederlage von letzter Woche wollten wir heute unsere Titelhoffnungen am Leben halten. In den verbleibenden zwei Spielen müssen sechs Punkte her! In der Tabelle stehen wir nach Verlustpunkten einen Zähler hinter dem FC Interplay. Das heisst auch, dass wir es nicht mehr in den eigenen Händen haben.

Dank einem massiven Aufgebot an Spielern, 17 an der Zahl, konnte das Trainerduo Rainone (feierte seinen 26. Geburtstag!) und Schindler heute aus dem Vollen schöpfen. Luca, welcher an einer leichten Zerrung litt, stellte sich heute freiwillig zwischen die Pfosten, da unser (Stamm-)Torhüter Flo erneut nicht anwesend sein konnte.

Mit Miche, Gabriel, Nico, Miro, René S. und René K. war die Bank so gut bestückt wie schon lange nicht mehr. Das bedeutete aber auch Einiges an Kopfarbeit für Simi, welcher, nach seinem Bänderriss am letzten Montag, heute die Arbeit an der Seitenlinie übernahm. Aggressiv, bissig, konzentriert und vor allem motiviert agierte unser Team von Minute eins an. Sämtliche Angriffsbemühungen des Gegners wurden noch in deren eigenen Platzhälfte im Keim erstickt. Unser (Alt?)Star Römi und das Sturmjuwel Michi harmonierten zu Beginn wie Eineiige Zwillinge. Diese Zusammenarbeit führte bereits in der 12. Spielminute zum ersten Torerfolg. Balleroberung, Römi tankte sich über rechts bis an die Grundlinie durch, Pass in die Mitte wo Michi nur noch einschieben musste. Damit feierte der Stürmer seinen 14ten Torerfolg in dieser Saison. Zwei Zeigerumdrehungen später schoss Michi den Ball aus aussichtsreicher Position knapp am rechten Pfosten vorbei. Nochmals zwei Minuten später erzielte erneut Michi, nach einem Traumball von Römi hinter die Abwehr, das vermeintliche 2:0. Der Schiedsrichter sah jedoch eine Abseitsposition und pfiff diesen zurück. Auch unser Abwehrturm Seve wollte heute seine Offensivqualitäten beweisen. In der 26`Minute drosch er einen Ball aus 20 Metern ins linke obere Eck. Leider war da jedoch noch die Hand des gegnerischen Torhüters, welcher ein erneutes Gegentor verhinderte. Minute 28`. Damiano marschierte mit dem Ball am Fuss in Richtung Tor und wurde zurückgehalten vom letzten Mann. Der überragende Schiedsrichter pfiff sofort und zog die rote Karte für den gegnerischen Verteidiger. Trotz drückender Überlegenheit in der ersten Halbzeit kassierten wir wieder einmal ein unnötiges Gegentor. In der 32`Spielminute köpfte Christiano Ronaldo den Ball zu seinem Torhüter zurück. Dieser musste aus dem Tor stürmen und den Ball mit dem Kopf wegspedieren. Was unser Geburtstagskind Luca dann machte, kann sich bis heute niemand erklären. Trotz den Rufen des zahlreich erschienenen Publikums, sich sofort wieder ins Tor zu begeben, blieb dieser an der Strafraumgrenze stehen und blickte dem Ball, welcher sich nach einem Schuss des Gegners hinter ihm ins Tor senkte, nur nach. 1:1. In der 40`Minute hatte auch Noel noch die Gelegenheit sein Offensivpotential vorzutragen. Es blieb beim Versuch. Nach einem hohen Ball in die Mitte entschied sich Noel anstelle eines wuchtigen Kopfballs für einen Seitenfallzieher. Dieser gelang dann jedoch nicht wunschgemäss. Eine Minute vor der Pause hätte Damiano noch die Chance gehabt das Skore zu erhöhen. Der Pass von der Grundlinie in die Mitte rollte praktisch auf der Torlinie als Damiano angestürmt kam. Jedoch war dieser (aufgrund des fortgeschrittenen Alters?) etwas zu langsam und erreichte den Ball nicht mehr. Halbzeitstand 1:1. Das musste natürlich in der zweiten Halbzeit korrigiert werden, da wir nun noch 45`Minuten mit einem Mann mehr spielen konnten.

Durch die vielen Wechsel wurde in der zweiten Halbzeit das Spiel etwas nervöser. Es gab mehr Fehlpässe und auch der Ballbesitz nahm etwas ab. Durch einen Penalty in der 57`Spielminute gingen wir dank Römi wieder in Führung. Nur 12 Minuten später konnte das gegnerische Team erneut ausgleichen. Dies ebenfalls durch einen Penalty, welcher durch Seve verschuldet wurde. Seve sah für diese Aktion die gelbe Karte. Man munkelte er hätte sie für`s Reklamieren bekommen und nicht für das Foul. In der 75`Minute hatte der gegnerische Torhüter einen Aussetzer. Er nahm einen Rückpass mit der Hand auf, was uns einen indirekten Freistoss aus 1.5 Metern bescherte. Diesen verwandelte nach endlosen Diskussionen unsere Nummer 7, René K., ohne Wenn und Aber zum 3:2. Den Schlusspunkt in dieser Partie setzte unser Wirbelwind Luki bei seinem Comeback. Nachdem Nico einen Energieanfall hatte und sich auf der Aussenbahn durchtankte, konnte Luki, zusätzlich motiviert durch das Tragen der Captainbinde, die Hereingabe mit einem wuchtigen Schuss im Tor versenken. Damit krönte Luki seine hervorragende Leistung an diesem Abend. Zum Dank wurde er 15 Sekunden vor dem Spielende, unter tosendem Applaus, für Gabriel ausgewechselt. Im Nachhinein war er sehr froh über diese Auswechslung und bedankte er sich beim Trainer mit der Anmerkung, dass er die 90 Minuten ausdauertechnisch nicht durchgestanden hätte.

Pflicht erfüllt. Kompliment an die gesamte Mannschaft für die hervorragende Teamleistung an diesem Abend. Die Titelhoffnung lebt weiter.

 

12.09.2017 – FC Schindler vs. Team Baumgartner – 12:1 (7:0)

Nach einem glücklosen 2:2 gegen Interplay waren wir voller Tatendrang und wollten im Kampf um die Meisterschaft unbedingt die 3 Punkte gegen das Team Baumgartner holen. Nachdem wir keinen nominellen Torhüter zur Verfügung hatten, unterstützten uns Fabian B. und Nico aus der Glarner-Fraktion.

Nach einer langen Diskussion in der Umkleidekabine konnten wir uns auf einen Torhüter einigen und so kam es, dass an diesem Tag der schönste Torhüter des FC Schindler seit Gründung zwischen den Pfosten stand: Dami, die glarner Katze, war voller Begeisterung. Nur an flachen Schüssen bekundete er keine Freude.

Mit einem modernen 4-2-3-1 System (welches heutzutage bei vielen Top-Vereinen Europas praktiziert wird) wollte Trainer Luca zeigen, dass wir auch gewinnen können wenn er anwesend ist.

Die ersten 10 Minuten des Spiels verliefen ausgeglichen, sowohl wir wie auch unser Gegner hatten die eine oder andere Chance auf den Führungstreffer. Doch es brauchte eine kuriose Situation des Gegners, um unsere Tormaschinerie in Gang zu bringen. Nach einem mehr als eindeutigen Rückpass, nahm der gegnerische Torhüter den Ball in die Hände, was uns einen Freistoss aus 3m bescherte. Nach einem gefühlt 5 Minuten andauernden Tuscheln von Simi, Fabian B. und Italo-Star Miche mit Hand vor dem Mund, zimmerte Simi den Ball humorlos in die Maschen.

Nur kurze Zeit später kamen wir nach einem mustergültigen Konter über wenige Stationen zum zweiten Treffer. Mit einem heute auffällig starken, schnellen Kombinationsspiel kamen wir zu vielen Abschlüssen und waren heute besonders effizient. Ob mit einem gefühlvollen Schlenzer von Luz unter die Latte, einem Weitschusstor aus knapp 30m durch Luki oder einem gefälligen Passspiel konnten wir das Skore zur Halbzeit auf ein 7:0 stellen. Auch wenn Simi wieder einmal mit 4 Toren erheblichen Anteil am Resultat hatte, so war es die sehr starke Teamleistung, welche in der ersten Halbzeit den Unterschied ausmachte. Ebenfalls zu erwähnen gilt es die gute Leistung des Schiedsrichters, welche die teils ruppige Partie mit seiner Ruhe im Griff hatte und sich nicht zu schade war, nach einem Foul des hintersten Mannes die rote Karte zu ziehen.

Zur Pause ersetzte Simi als Torhüter Damiano, welcher seinen Kasten sauber hielt und sich als Feldspieler wieder ein wenig aufwärmen wollte. Simi übernahm dabei auch gleich die Captainbinde, konnte aber das eine Gegentor trotzdem nicht verhindern. In der zweiten Halbzeit liess die Konzentration ein wenig nach, dennoch konnten wir 5 weitere Tore erzielen, was durch die zahlreichen Wechsel nicht selbstverständlich ist.

Eine Szene gilt es noch herauszuheben; als wir einen Penalty zugesprochen erhielten, rannte von ganz hinten Christiano los, um voller Entschlossenheit den Penalty zu versenken. Nach seinem Lauf über den ganzen Platz kam er schlussendlich am Elfmeterpunkt an, wo sich Michi den Ball jedoch bereits gesetzt hatte. Die Enttäuschung in Christianos Gesicht war nicht zu übersehen, dennoch hoffen wir, dass er am Samstag anwesend sein wird und dort die nächste Gelegenheit hat, sein Tor zu erzielen.

Als Ehrengast und Namensgeber des Beat Brügger Fussballplatzes unterstützte uns Beat an der Seitenlinie und offerierte nach dem Spiel Burger & Getränke. Dass sogar Beat heute fast gänzlich zufrieden war heisst doch einiges.

Am kommenden Samstag wollen wir nun an diese Leistung anknüpfen und uns den Cupsieg gegen Interplay sichern. Unsere Stürmer sind eingeschossen (beide mit je 4 Toren am heutigen Abend) und Kybe stand so lange auf dem Platz wie noch nie in seiner Aktivkarriere (ihm wurde nur einmal kurz schwarz vor den Augen, Krämpfe hatte er ausnahmsweise keine). Das wichtigste ist jedoch der hervorragende Teamspirit, welchen wir heute an den Tag legen konnten und schlussendlich die Basis für den Erfolg war und auch am Samstag sein wird!

 

29.06.2017 – Cup-Halbfinal - FC Schindler vs FC Swiss Steel – 6:1 (3:0)

Nach tagelangen Regengüssen zeigte sich das Wetter gnädig und verschonte uns am Tag des Spiels vor einer Regenschlacht. Es stand ein wichtiges Spiel an, der Cup-Halbfinal. Nachdem wir unsere beiden Gruppenspiele gewinnen konnten und als Gruppensieger die Gruppe beendet haben, stand nun auch der heutige Gegner im Halbfinal fest; der FC Swiss Steel. Nach der ärgerlichen wie auch unnötigen Niederlage im letzten Meisterschaftsspiel hatten wir noch eine Rechnung offen. Bis in die Zehenspitzen motiviert reisten wir nach Emmen, auf den für unsere Verhältnisse grossen Platz. Spätestens die letzten Worte von Trainer Simi per Gruppenchat verdeutlichten die Wichtigkeit dieses Spiels.

Nachdem auch Fabian G. sein «Hööösli» gefunden hatte, betraten wir den mit Blumen geschmückten Platz, voller Tatendrang. Durch den grösseren Platz griffen wir auf ein klassisches 4-4-2 System zurück. Dadurch dass wir mit Noel, Seve, Römi & Andy vier gestandene Abwehr-Ikonen zur Verfügung hatten, konnten wir Dauerläufer Fabian G. und den exotischen Tempodribbler Chregu auf den Flügeln ihre Bahnen laufen lassen. Das Zentrum bildeten Luki & René K., vorne sollte das eingespielte Sturmduo Simi & Michi für Furore sorgen. Mit einer prominent besetzten Bank um Kybe, Gandi, René S. und Fabian Heer konnten wir uns mit gutem Gewissen auspowern. (Erwähnt sei die Tatsache, dass Fabian Heer vor Spielbeginn gerade ein Spiel mit seinem Stammteam absolviert hatte, wobei er scheinbar ein wenig unterfordert war).

Anpfiff. Und wieder die allgemeine Befürchtung, dass wir uns mit einem frühen Gegentreffer selber in Bedrängnis bringen. Doch die Konzentration bei jedem einzelnen von uns war bei vollen 100% (ausgenommen eine als Rückpass getarnte Steilvorlage von Chregu). Nach rund 20 Minuten stand es bereits 3:0 zu unseren Gunsten. Und man kann sich denken wer die Tore geschossen hat. Aber nein, es war nicht unser Führende der Torschützenliste, sondern Sturmpartner Michi, welcher mit einem Hattrick unsere spielerische Überlegenheit auch in Tore ummünzen konnte. In der Folge sind wir es ein wenig zu locker angegangen, sodass auch der Gegner zu einigen Angriffen kam. Doch 90% der Angriffe wurden von unserer Abwehrwand brachial gestoppt. Was aufs Tor kam fand kein Vorbeikommen an unserem Torwart Emmi, welcher unter anderem mit einer Glanzparade die weisse Weste bewahrte und auch sonst durch seine stimmgewaltige Präsenz seinen Strafraum im Griff hatte.

Vor der Pause kam dann zur Freude der weiblichen Fans Edeljoker Kybe ins Spiel und erhielt umgehend die Chance, allein aufs Tor zu laufen. Er setzte zum Sprint an, doch sein Tempo war zu hoch für den menschlichen Körper und so fand sein strammer «Roll-Ball» seinen Meister im gegnerischen Torwart. Nach eigenen Aussagen in der Pause wurde ihm durch das übermenschliche Tempo schwarz vor Augen und so war sein Arbeitstag leider bereits frühzeitig beendet.

Nach der Pause spielten wir überzeugend weiter, hatten ausnahmsweise keine Mühe den Start in die zweite Halbzeit zu bewältigen und hatten trotz unverändertem Spielstand von 3:0 weitere Tormöglichkeiten. Doch nach einem weiten Ball des Gegners in den Strafraum kam Noel herangegrätscht und der Penaltypfiff ertönte. Obwohl Noel korrekt den Ball spielte, führte das Tackling zu einer Verletzung des Gegenspielers und der Penaltyentscheid ist insgesamt gesehen vertretbar.

Danach waren wir gewillt, wieder ein Zahn zuzulegen. Im Mittelfeldzentrum konnten wir viele Pässe des Gegners abfangen und Fabian Heer konnte nach einem schnellen Angriff das 4:1 markieren. Nach einem Doppelpass der Gebrüder Oswald lupfte Luki den Ball über die gegnerische Abwehr in den Lauf von Michi, welcher passend zu seiner Leichtigkeit an diesem Abend den Torhüter mit einem Lob überspielte, bevor er 10cm vor der Linie den Ball noch cool mit dem Kopf über die Linie spedierte. Kaum zu glauben, doch wollte Andy bei seinem Debut als Sturmspitze keinen Treffer erzielen und spielte den Ball per Gesäss zu Michi, welcher den Ball am Torhüter vorbeispitzeln konnte. Fünferpack!

Dann der Schlusspfiff, Finale! Heute haben wir unser enormes Potential endlich voll ausnutzen können. Jeder ist für jeden gegangen, hat 50m-Sprints angesetzt um Räume zu schliessen welche eigentlich nicht in seiner Verantwortung standen. Einfach grandios wie unsere seriöse, konzentrierte Art den Gegner demotiviert und verunsichert hat.

Nun gilt es, sich auf die Meisterschaft zu konzentrieren, damit uns im Cupfinal am 16. September 2017 bereits die Chance bietet, das Double zu holen. Weiter so!

 

  

12.06.2017 – FC Schindler - FC Swiss Steel – 2:3 (2-2)


Nach einem sonnigen Tag vermochte die Wärme am Abend noch nicht ganz verschwinden, trotzdem waren wir gewillt, unsere Siegesserie fortzusetzen. Der heutige Trainer Luca fand in der Kabine vor dem Spiel die richtigen Worte; wir können heute nur verlieren.
Mit nur 2 Auswechselspieler (Trainer inklusive) waren wir einmal mehr das Team mit der weniger besetzen Bank. Dies zeigte sich dann auch anhand der Aufstellung, wo wir in der Defensive auf einige Stammspieler verzichten mussten. In der Dreierabwehrkette standen mit Seve und Dejan gestandene Abwehrspieler, welche jedoch beide seit einer längeren Pause wieder ein erstes Spiel bestritten. Einzig Römi im Abwehrzentrum war einer unserer bewährten Stammkräfte und bewies dies mit seiner Präsenz, Wucht und enormen Kopfballstärke während des Spiels Mal für Mal und liess die gegnerischen Stürmer reihenweise verzweifeln. Auch im Tor mussten wir auf einen neuen Mann zurückgreifen. Seve konnte den portugiesischen Torhüter Antonio verpflichten. Nachdem er mit Schuhen, Schoner & Handschuhen ausgerüstet wurde, hielt er einige Male stark, auch im eins gegen eins. Keines der heutigen Gegentore gingen auf seine Kappe.
Wie vor jedem Spiel haben wir uns vorgenommen, kein frühes Gegentor hinnehmen zu müssen. Und 50 Sekunden nach Anpfiff stand Simi, nach einem Zuspiel mit der Hacke von Luki, alleine im Strafraum zentral vor dem Torhüter. Der Schuss platziert, der Torwart kratzte den Ball jedoch mirakulös und verhinderte einen Blitzstart (Gemäss Statistiken wäre dies der frühste Treffer seit Gründung der Liga gewesen). Danach trauerten wir wohl noch immer der verpassten Führung nach und so kam es, dass wir nach knapp 8 Minuten bereits wieder einen frühen Treffer hinnehmen mussten. Da wir uns solche Situationen gewohnt waren, konnten wir nach rund 20 Minuten reagieren und den Ausgleich erzielen. Auf der rechten Seite schlug Luki einen massgeschneiderten Ball hoch in den Lauf von Simi, welcher den Ball volles Risiko direkt in die Maschen drosch. Dieses Duo harmonierte in der ersten Halbzeit immer wieder gut. Nur wenig später spielte Luki einen Pass nach links aussen in die Gasse, wo René K. einen Sprint hinlegte und mustergültig den scharfen Flachpass in die Mitte brachte und Simi den Torhüter zwischen den Beinen erwischte. Das Spiel gedreht ging lange Zeit nicht allzuviel, ehe Swiss Steel kurz vor der Pause den Ausgleich zum 2:2 schoss.
In der zweiten Halbzeit standen wir gut und konnten ein wenig Druck aufsetzen. Immer wieder war es René K., welcher mit seiner Spritzigkeit mehrere Freistösse herausholte. Luca, welcher inzwischen für den rotgefährdeten Seve ins Spiel kam, nahm dann einen Positionswechsel vor und tauschte Luki im offensiven Zentrum mit René K. auf dem linken Flügel. Nach dieser Umstellung gelang unserer Mannschaft nichts mehr, weder im Zentrum noch auf den beiden Flügeln. Wir standen zu weit auseinander und so mussten wir in der 78. Minute den 2:3 Siegtreffer von Swiss Steel hinnehmen.
Diese Niederlage kann keineswegs der neu formierten Defensive zugeschoben werden, denn diese stand hinten gut und liess nicht viel zu. Beide Gegentore nach dem 2:1 fielen nach gegnerischen Standards, bei welchen wir jeweils viel zu lange brauchten für die Zuteilung und auch dann bei einem „Getümmel“ nicht konsequent und energisch verteidigten.
Wichtig ist es jetzt, diese Niederlage abzuhacken. Denn auch die ganz grossen Vereine im internationalen Fussball spielen eine Saison meist nicht ohne jegliche Niederlagen. Es zeichnet sie aus, dass man nach einer Niederlage die Lehren zieht und sich im nächsten Spiel umso mehr beweisen will. Nur so finden wir schnell wieder auf die richtige Spur zurück. Die nächste Chance bietet uns das kommende Spiel gegen das Team Baumgartner.

 

 

01.06.2017 Cup-Vorrundenspiel FC Schindler - FC Interplay 6-4 (4-2)

 

Besser hätte der Abend nicht beginnen können. Perfektes Fussballwetter, motivierte Jungs und ein gegnerischer Trainer, welcher als Entschuldigung für ein nicht Erscheinen seines Teams, eine Runde Bier für nach dem Spiel versprach. Interimstrainer Miche sah sich, in Anbetracht vergangener Resultate, beinahe gezwungen erneut auf ein 3-2-3-2 System zu setzen. Kybe, alias Kybinho, durfte sich heute als hängende Spitze versuchen.

 

Einige Spieler waren zu Beginn der Partie mit ihren Gedanken wohl noch beim verprochenen Bier. Denn schon kurz nach Anpfiff hiess es 1:0 für Interplay. Einige Minuten später drohte weiteres Ungemach, als Römi seinem Gegner «im Weg stand» und der Schiedsrichter auf den Punkt zeigte. 2:0. Böse Zungen behaupten des FC Schindler’s grosse Schwäche seien diese frühen Tore zu Beginn der Partie, wie auch jene nach Wiederanpfiff. Wie auch immer. Das Team liess sich nicht aus der Ruhe bringen. Langsam näherte sich auch der FC Schindler dem gegnerischen Tor. Plötzlich schien es, als wäre das Bier aus den Köpfen verschwunden. Dank einem lupenreinen Hattrick von Stürmer Simi blinkte schon bald ein 3:2 von der Anzeigetafel. Noch vor der Pause erhöhte Kybe dank grossem Körpereinsatz auf 4:2. Somit hat auch er sein erstes Saisontor erzielt.

 

Es hat mit Sicherheit noch nicht alles gepasst in dieser ersten Halbzeit. Dies hat Miche dazu angeregt eine Pausenansprache à la Giovanni Trapattoni zu halten. Viele Spieler hätten sich zu diesem Zeitpunkt etwas mehr positive Worte gewünscht. Wie der Trainer, so das Wetter. Der Himmel öffnete pünktlich zur Pause seine Tore und übergoss uns mit allem was er zu bieten hatte! In der zweiten Hälfte des Spiels, war der FC Schindler grossmehrheitlich überlegen. Das Motto «Einer für Alle, Alle für Einen» wurde durch jeden Einzelnen gelebt. Verteidiger Chregu beschwerte sich zwischenzeitlich schon über zu wenig Arbeit. Da die meisten Bälle noch vor der Abwehr abgefangen wurden. Trotz Allem wechselten sich die beiden Teams mit dem Toreschiessen ab, so dass am Ende ein 6:4 auf der Anzeigetafel stand. Topscorer Simi rundete seine ansprechende Leistung (5 Tore, 1 Assist) mit einem schönen Tor, halb Sitzend, aus der Drehung ab. Jedoch wären alle diese Tore ohne die Assistgeber Fäbu (2), René (1), Luz (1) und Römi (1) nicht möglich gewesen. Es hat jeden Einzelnen benötigt an diesem Abend, um diesen Sieg mit unter die Dusche nehmen zu können.

 

Die Verteidigung scheint mit dem «neuen» System gut zurecht zu kommen. Captain Andi hat seine Jungs fest im Griff. Die Mittelfeldspieler haben sich damit abgefunden dass sie es sind, welche die meisten Kilometer abspulen müssen und im Sturm haben sich mit Simi und Michi zwei Spieler gefunden, welche immer besser miteinander harmonieren.

 

«Alle für Einen, Einer für Alle» ist nicht nur irgendein Spruch. Das Motto heisst Kampf, positives Denken, miteinander reden und auch Spass am Fussball haben.

 

So kann es weitergehen FC Schindler! Das Double scheint diese Saison möglich zu sein!

 

 

15.05.2016 Meisterschaftsspiel FC Schindler - Team Baumgartner 7-2 (2-1)

Das zweite Meisterschaftsspiel der Saison stand an und gespannt waren wir vor allem auf den uns bisher noch unbekannten Gegner, das Team Baumgartner. Die Sonne bescherte uns sommerliche Abendstunden, hinzu kam der von Dany präparierte Traumrasen, welcher dem Wembley oder dem Camp Nou locker die Stange reichen konnte (allenfalls eine leichte Übertreibung hinsichtlich des vergangenen Spiels auf dem Balkonteppich in Hergiswil).

Interims-Coach Miche beorderte ein 3-4-3 auf den Platz, welches nur wenige Minuten vor Spielbeginn noch in ein 3-4-1-2 umgewandelt wurde. Simi, der anwesende Drittel unseres offiziellen Trainer-Trios, wollte Luki hinter den beiden Spitzen haben, um die Lücke zwischen Mittelfeld und Sturm zu schliessen. Dies war eine grosse Schwachstelle bei unserem letzten Spiel, denn trotz 3 Vollblutstürmern fehlte damals die Bindung zum Mittelfeld. Wie sich später herausstellte, sollte sich diese Umstellung auszahlen.

Der Start in die Partie verlief soweit gut, wir gingen die Sache ruhig an und versuchten von Beginn weg, das Spiel von ganz hinten heraus aufzubauen und den Gegner laufen zu lassen. Und nach einigen Kombinationen gelang uns dann relativ früh der Führungstreffer. Kybe hatte aus den Fehlern der Gegner gelernt, welche sich einige Fehleinwürfe geleistet hatten. Der selbst ernannte Krampf-Experte führte den Einwurf schnell aus (obwohl er wusste dass er 90min durchhalten muss) und sah Luki, welcher sich seinem Gegenspieler davonschleichen konnte. In der Drehung nahm er den Ball Volley und "zirkelte den Ball unter die Latte", eigentlich ganz nach dem Gusto von Michele wurde der Ball "geschaufelt" (Zitat Fabian: "Aussenrist-Volley-Topspin-Lob"). Wir blieben am Drücker und konnten bald darauf das zweite Tor erzielen. Luki konnte den Ball zwischen zwei Verteidigern zu Simi durchstecken, welcher sich die Chance nicht nehmen liess und locker flockig den Ball am Torwart vorbei chipte. Zwar blieben wir spielbestimmend, mussten aber praktisch mit dem Pausenpfiff den Anschlusstreffer hinnehmen. Die gegnerische Nummer 8, auffälligster Mann und Spielgestalter im Mittelfeld, bezwang nach einer Einzelleistung mit einem präzisen Schuss ins hohe Eck den sonst sichereren Rückhalt Flo. In der Pausenansprache machte Miche klar, dass der Sieg gegen diesen Gegner absolute Pflicht ist. Auch Abwehrboss Römi schwor, die Fussballschuhe frühzeitig an den Nagel zu hängen, sollten wir diese Partie verlieren. Und jeder von uns wusste innerlich, dass diese Forderung durchaus mehr als berechtigt ist.

Wieder versuchten wir, den Ball laufen zu lassen und nicht ungestüm nach vorne zu spielen. Mithilfe eines Eckballs für unser Team brachte Luz den Ball scharf und mit gesundem Effet in den Sechzehner, wo sich Neo-Kopfballungeheuer René K. nicht zweimal bitten liess und anhand seiner Reaktion sein womöglich erstes Kopfballtor der Karriere erzielte. Und weil die Kombination so gut funktioniert hatte, legte sich Luz den Ball für einen Freistoss von der gleichen Seite und spielte den Ball in der exakt gleichen Flugbahn wie beim Eckball auf den zweiten Pfosten, an welchem René K. seinen Laufweg durchzog und den Ball per Fuss über die Linie drückte. Euphorisiert von der Spielfreude gab Simi wenig später mit seinem rechten Fuss einen scharfen Ball auf den Torhüter ab, welcher den Ball nach vorne abtropfen liess. Sehr zur Freude von Michi, der den Abpraller blitzschnell im linken unteren Eck unterbrachte. Für kurze Zeit blieb es beim Spielstand von 5-1, ehe Römi die Sache wieder spannend machte. Ein unnötiger Fehlpass ins Zentrum ermöglichte dem Gegner einen weiteren Treffer. Torschütze muss anhand der Körperbewegungen ein verwandter Cousin von Gelson Fernandes gewesen sein, so bewegt sich sonst keiner. An dieser Stelle gilt es zu sagen, dass es Römis einziger Fehler war. Ansonsten war er nicht zur solid, sondern mit seiner Präsenz schlichtweg überragend und meldete die Offensive des Gegners zusammen mit seinen beiden Aussenverteidigerkollegen Fabian und Andy ab. Nach diesem Gegentreffer konnten wir durch einen gut platzierten Schuss von Simi sowie dem unbedingten Willen von Michi im Strafraum noch zwei Tore draufsetzen und gewannen das Spiel schlussendlich wohlverdient mit 7-2.

Die Hälfte des Teams war bereits nackig unter der Dusche, als René K. gefüllt mit Glückshormonen und einer Kiste Bier die Dusche betrat. Wie das ausgegangen ist sollte wohl besser nicht auf eine öffentliche Homepage im Internet sondern bleibt in den Gedanken der Anwesenden.

Der Teamspirit stimmt und die Mechanismen greifen. Heute hat man die Freude am Fussball in den Gesichtern der Teammitglieder gesehen. Wenn wir diesen Elan in die weiteren Spiele übertragen können, werden wir nach der Hinrunde definitiv eine gute Ausgangslage haben.

 

08.05.2017 Meisterschaftsspiel FC Schindler – FC Swiss Steel  3:1 (0:0)

Endlich war es soweit und das erste Meisterschaftsspiel stand an. Gegen unseren Dauerrivalen Swiss Steel wollten wir erst Recht 3 Punkte ins Trockene bringen und den Schwung aus dem letzten Spiel mitnehmen.

Ohne unser gewohntes Aufwärmprogramm – das Spiel fing spontan früher an, da um 21:30 Uhr die Lichter ausgeschaltet wurden – gingen wir mit einem Kaltstart auf den Platz (ganz nach dem Geschmack von Damiano). In den ersten Minuten mussten wir dann auch schnell einsehen, dass auf diesem "Rasen" ein gepflegtes Spiel sehr schwierig wird. Was Simi bereits in der Garderobe kundgetan hat ("Dieser Kunstrasen ist schlimmer als mein Balkonteppich") bewahrheitete sich. Das Terrain war extrem schnell & auf den Boden prallende Bälle aus der Luft kaum einzuschätzen.

Die erste Halbzeit ist schnell erzählt, beide Mannschaften hatten Mühe, das Spiel zu gestalten und so spielte sich das Geschehen oft im Mittelfeld ab. Einzig Damiano erkannte seine Rolle im neuen System noch nicht, machte aber das Beste aus der Situation. Herauszuheben gilt es sicherlich die defensive Leistung des Teams. Die Dreierkette um Römi, Noel & Chregu haben praktisch nichts zugelassen, unterstützt durch die defensive Arbeitsbereitschaft der gesamten Mannschaft. Wenngleich für den neutralen Zuschauer (wie immer ausverkaufte Tribüne) nicht sonderlich sehenswert, war die erste Halbzeit aus defensiver Sicht gesehen äusserst positiv. Dazu beigetragen hat definitiv auch Torhüter Flo, welcher mit ganz anderen Paraden glänzte als noch beim letzten Spiel. Trotzdem wussten wir, dass wir in der zweiten Halbzeit offensiv stark zulegen müssen.

So langsam häuften sich die Versuche der Mannschaften, in die beiden Strafräume vorzustossen. Leider war es dann Swiss Steel, welches den ersten erfolgreichen Abschluss verzeichnen konnte. Nach einem Durcheinander im Strafraum flog der Ball dem Gegner in die Füsse. Selbst zwei gleichzeitige Grätschen konnten den Schuss nicht aufhalten, welcher unhaltbar abgelenkt ins Tor kullerte. Lange Zeit suchten wir vehement den Ausgleich, doch unsere Aktionen zeigten keine durchschlagende Wirkung. Da kam uns ein Freistoss von der linken Strafraumgrenze gerade richtig gelegen, René K. wurde zum wiederholten Mal von den Beinen geholt. Michele, welcher im Zentrum eingewechselt wurde und die so wichtige Ruhe, Stabilität & Schönheit brachte, trat an und zirkelte den Ball in Pirlo-Manier in den hohen, nahen Winkel (Auch wenn Damiano der Meinung ist, dass dieser Freistoss aus kurzer Distanz auch jeder andere im Team locker versenkt hätte).

Der so wichtige Ausgleich gab uns wieder Aufschwung und wir konnten den Druck erhöhen. Nach einem Flachschuss an den Pfosten war es Captain Andy, welcher seinen Lauf durchzog und den Abpraller gedankenschnell aus 2m hoch in die Maschen zimmerte. Die Erleichterung war gross und wir wussten, dass wir noch einen nachlegen müssen, um den Sack zuzumachen. Jeder im Team wusste, dass das eigentlich die Aufgabe von Simi ist, welcher sein obligatorisches Tor noch nicht erzielt hatte. Diesen Gedanken hatte auch Römi und konnte nicht mehr von der Abwehr aus zuschauen. Nach einem Energieanfall über den halben Platz schickte er Simi mit einem Ball in die Tiefe, der Rest war Formsache. Ein ungewohnt gefühlvoller Heber mit dem Aussenrist brachte uns das 3:1 und damit die Entscheidung.

Wir hätten noch höher gewinnen können, ja sogar müssen. Symbolisch dafür ist eine Szene aus der 70. Minute. Nach einem Einwurf konnte sich Luki gegen 2 Gegenspieler behaupten, wurde dann im letzten Moment im Strafraum in vollem Lauf von diesen beiden unsanft von den Beinen geholt. Ein glasklarer Penalty, wie auch die beiden Verteidiger inklusive dem Torwart umgehend eingestanden. Einzig der Schiedsrichter war da ganz anderer Meinung und unterliess den notwendigen Pfiff.

Zwei Besonderheiten gilt es noch zu erwähnen. Zum einen hat auch heute wieder die gegnerische, allseits geliebte Nummer 14 eine kinoreife Schauspielleistung an den Tag gelegt. Stellvertretend ist eine Szene aus der zweiten Halbzeit, bei welcher er sich nach einem harmlosen Foul schreiend gefühlte 50mal am Boden drehte, dann aber sofort aufstand um den Freistoss schnell auszuführen. Einen Oscar können wir dafür leider nicht vergeben, stattdessen hätte der Schiedsrichter durchaus mal eine gelbe Karte zur Würdigung ziehen können. Dem Schiedsrichter haben wir zudem noch zwei Spielunterbrechungen zu verdanken, da er anordnete, dass Luki sein blutendes Knie versorgen muss. Immerhin konnten wir dadurch den Notfallkoffer mal benutzen, welchen wir stets mitnehmen.

Um 21:30 Uhr wurde das Spiel dann abgepfiffen, 30 Sekunden später gingen die Lichter aus und die ersten 3 Punkte in der diesjährigen Meisterschaft sind perfekt. Nun gilt es diesen Schwung und die Leidenschaft mitzunehmen und beim nächsten Spiel offensiv noch einen draufzulegen.

 

 

24.04.2017 Cup-Vorrundenspiel FC Schindler - FC First Soiree 3-2 (0-2)

Rückblickend ist es immer einfach das Geschehene zu analysieren, aber eine Schlüsselszene ereignete sich wohl bereits vor Spielbeginn. Unerwartet tauchte Kybe in der Garderobe auf und sorgte damit dafür, dass wir plötzlich ein starkes 16-Mann-Kader für dieses erste Pflichtspiel der Saison zur Verfügung hatten. Der Trainer zog sich vor dem Spiel mit einigen Schlüsselspielern zurück, um über der Aufstellung zu brüten. Details zur Aufstellung werden aufgrund der anstehenden wichtigen Saisonspiele nicht preisgegeben. Zusammenfassend kann man jedoch sagen, dass wir in Abwesenheit von Top-Stürmer Simi offensiv aufgestellt ins Spiel stiegen. Nach dem sehr passiven letzten Testspiel-Auftritt war Wiedergutmachung angesagt. Der Start ins Spiel glückte uns besser als noch vor wenigen Tagen in Hergiswil. Dennoch schien eine gewisse Portion Überzeugung in den Zweikämpfen zu fehlen. Deshalb überraschte das frühe 0-1 nicht wirklich. Der Trainer sah sich bereits zu einem Doppelwechsel gezwungen. Er brachte Kybe für den angeschlagenen Fäbu im defensiven Mittelfeld und Fabian für den kampfstarken Luz. Durchaus bemerkenswert dabei: Fabian spielte erstmals seit Jahren auf seiner früheren Lieblingsposition als Flügel und zeigte dabei, dass er auch mit seinen hohen 24 Jahren noch zu den laufstärksten Flügelspielern dieser Liga gehören kann. Bereits vor der Pause gelangen uns immer bessere Angriffe und wir verstanden es, die Kontrolle im Mittelfeld zu übernehmen. Nach einem Lattenkopfball von Michi wurden wir eiskalt ausgekontert und so stand es 0-2 zur Pause. Unser Torwart Emmi war beim Gegentor machtlos, da seine Schuhe kaputt waren und jegliches Eingreifen verhinderten. In der Pause wurde fleissig diskutiert, wir wollten diesen Match auf keinen Fall bereits wegschenken. Entschlossen stiegen wir in die zweite Halbzeit. Mit neuem Schuhwerk verlieht uns Emmi (optisch der Zwillingsbruder von Timo Horn (FC Köln) und mindestens so  souverän in seinem Spiel) die nötige Sicherheit für einen gepflegten Spielaufbau über alle Mannschaftsteile. Plötzlich gewann jeder Spieler seine Zweikämpfe und jeder ging an seine Grenzen, um verlorene Bälle zurückzugewinnen. Es war eine fantastische Mannschaftsleistung in der zweiten Halbzeit, welche uns drei Tore von Michi, Hariesh und Damiano einbrachten. Sunnyboy Dami liess es sich nicht nehmen, den entscheidenden Penalty zum 3-2 ins Lattenkreuz zu versenken (hatte nicht der Trainer vor dem Spiel Schüsse ins Lattenkreuz strikte verboten???). Es war eine richtig gute Vorstellung in der zweiten Halbzeit und zumindest kämpferisch eine der besten Vorstellungen seit Jahren. Hier möchte man eigentlich nicht einzelne Personen hinauspicken, ich tue es jedoch trotzdem. Bemerkenswert war das starke Comeback von Kybe nach seinem Höhentrainingslager in Samnaun. Er rackerte pausenlos und bis zum Schlusspfiff. Auf der anderen Seite möchte ich ein Tackling von Damiano in der Nachspielzeit herausstreichen... an dieses Bild kann man sich gewöhnen. Nun gilt es die positive Energie mitzunehmen und auch auf dem grossen Platz in Emmen am Montag so solidarisch aufzutreten. Denn nur mit einem weiteren Sieg, ist der heutige Erfolg etwas wert.

 

21.04.2017 Freundschaftsspiel FC Schindler - FC DJ BOBO 3-2 (3-1)

Der Abend begann verheissungsvoll! Beim Anblick dieses Kunstrasens der allerersten Generation (war es ein Teppich oder doch wirklich ein Kunstrasen?) aus der Zeit als man den Gotthard noch mit dem Pack-Esel überqueren musste, geriet so manch Fussball-Technik-Liebhaber ins Schwärmen. Der Gegner verstärkte sich kurzfristig noch mit jungen Talenten aus der Jugendakademie des FC Hergiswil. Man munkelt, dass darunter auch ein zukünftiger Jugendspieler des FC Porto gewesen sein soll. Nun aber zum eigentlichen Spiel. Das Spiel kurz gefasst: Der FC Schindler gewinnt dank einem starken Offensiv-Trio (Rene K., Simi und Fäbu H.), welche für die offensive Musik sorgen und Neo-Abwehrchef Römi, der alles aufräumt und der Defensive die nötige Bissigkeit und Stabilität verleiht. Optisch gefallen die Italos Migge und Damiano den weiblichen Fans am Spielfeldrand am besten. Die Mützen von Damiano und Fabian könnten Kult-Status bei den Fans erlangen. Nun aber auch noch einige kritische Stimmen: Insgesamt war dies ein sehr passiver Auftritt unseres Teams. Für die anstehende Saison muss jeder einzelne noch mehr Kilometer abspulen, Zweikämpfe annehmen und sich freilaufen! Die Pflaume des Spiels war der routinierte Aussenverteidiger Fabian, welcher sich rund 20 Mal mit einem langen Ball der magistralen Nummer 10 des FC DJ BOBO überspielen liess und ungewohnte Unsicherheiten zeigte. Nach dem Spiel versprach er aber eine klare Leistungssteigerung und will insbesondere die Italo-Boys im Zentrum besser in Szene setzen.
Noch kurz zu den Toren: Nach rund 5 Minuten zeigte sich, dass unser Torwart Flo noch nicht ganz wach war. Ein harmloser Heber segelte durch die Luft und alle erwarteten ein lockeres Abfangen des Balles. Flo jedoch versuchte ein Kunststück, nämlich den Ball mit einer Hand und ohne Abspringen mit den Beinen zu fangen. Über das Ergebnis dieser Aktion möchte ich nicht weiter sprechen, jedenfalls stand es danach 0-1 aus unserer Sicht. Durch flüssiges Kombinationsspiel konnten wir noch vor der Pause auf 3-1 davonziehen. Auch nach der Pause ergaben sich einige Chancen, die leider alle ungenutzt blieben. So kam nach dem 3-2 Anschlusstreffer noch etwas Spannung auf. Schlussendlich brachten wir den verdienten Sieg jedoch dennoch ins Trockene. Wir freuen uns auf die nächste Woche beginnende Saison. Hopp FC Schindler.

 

 

03.04.2017 Freundschaftsspiel FC Schindler - TEAM MARKETING 1-6 (0-2)

Das Unheil nahm vor dem Spiel seinen Lauf als unser Top-Torwart und Marlboro-Werbe-Ikone "Flo the flying Dutchman" kurzfristig für das Spiel Forfait erklären musste. Er hatte sich mit seinem Lastwagen auf dem Heimweg von der Uhrenmesse offenbar verfahren und konnte deshalb nicht beim Saisonauftakt seine spektakulären Paraden zeigen. Als Ersatz-Torwart versuchte sich Captain Andy. Mit seiner Grösse hat er das Potential jeden Gegenspieler einzuschüchtern. Da sich auch sonst nur 12 tapfere Nasen auf dem Sportplatz dem Aufwärm-Programm von Team-Senior Migge anschlossen, war klar, dass dieser Match kein leichter werden würde. Hoffnung machte das Comeback von Abwehr-Haudegen und Fussballgott Noel in der Innenverteidigung. Die älteren Zuschauer werden sich noch an seine legendären Kopfballtore und Wutreden erinnern. Promt hielt Noel was er versprach: Spektakuläre Zweikämpfe und Fallrückzieher-Klärungsversuche. Ein extrem nervöser Start ins Spiel mit wenig Ballbesitz und umso schnelleren Ballverlusten ermöglichte dem spielstarken Gegner seine Qualitäten zu offenbaren. Schnell stand es 0-2 und wir kamen kaum aus der eigenen Hälfte. Doch dann begannen wir langsam auch etwas Fussball zu spielen und beinahe hätte Simi noch den Anschlusstreffer erzielt. Er wurde jedoch aus dem Abseits zurückgepfiffen. Mit dem Resultat von 0-2 ging es dann in die Pause.
In der Halbzeit wurden Änderungen vorgenommen: Es wurde auf eine Dreier-Kette umgestellt und das zentrale Mittelfeld verstärkt. Fabian und Kybe-the-Tiger versuchten im defensiven Mittelfeld Zweikampfstärke und Präsenz zu markieren. Das klappte zu Beginn sehr gut und nach einer wunderschönen Ballstafette schloss Migge einen Traumangriff direkt ab. Ein besseres Bewerbungsschreiben für die zukünftige Position als Mittelstürmer hätte Migge nicht liefern können. Mit diesem Tor zog er auch am langjährigen Topscorer Simi vorbei und grüsst momentan von Platz 1 in der Torschützenliste. In dieser Phase verpassten wir es den Ausgleich zu schiessen und so kam es wie es kommen  musste: Die nachlassende Power (Zitat Kybe "Nach 10-Minuten war ich eigentlich mehr tot als lebendig") führte zu individuellen Fehlern, die eiskalt bestraft wurden. In der Schlussphase zeigten wir jedoch nochmals Moral und kamen noch zu einigen guten Torchancen. Das Fazit ist klar: Beim nächsten Match müssen die Zweikämpfe und Laufbereitschaft von Anfang an da sein, dass wir nicht wieder einem Rückstand hinterherlaufen müssen. Man of the Match war für unseren Reporter Rene Ronaldo: Kaum Fehlpässe, gute Zweikampfwerte, clevere Pässe und torgefährlich, so stark hat man Rene Ronaldo an Spielen noch selten gesehen!
Fürs Team gilt: Kopf hoch, fleissig trainieren und Spass haben, dann kommt das sicherlich gut diese Saison.

 

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Webseite erstellt durch Lukas Loder

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